Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
03.09.2014, 12:56

Nationalelf: Torjäger zurück im Team

Das Ende von Gomez' Leidenszeit

Am heutigen Mittwochabend feiern gegen Argentinien (LIVE! ab 20.45 Uhr bei kicker.de) zwei Spieler ihr Comeback, die bei der WM nicht dabei waren, aber das WM-Finale nun noch einmal in Deutschland erleben dürfen. Während bei Marco Reus eine Verletzung kurz vor der Abreise nach Brasilien den WM-Traum zerstörte, war es für Mario Gomez bitter, dass er von Bundestrainer Joachim Löw nicht berücksichtigt wurde, nachdem er sich beim AC Florenz nach einer Knieverletzung wieder zurückgekämpft hatte.

Lukas Podolski, Mario Gomez und Christoph Kramer
Nach der bitteren Erfahrung ist die Stimmung zurück in der Nationalelf schon wieder besser: Mario Gomez (Mi.).
© imagoZoomansicht

Gegen Argentinien kann sich Gomez wohl bereits wieder Chancen auf einen Einsatz ausrechnen. Der Stürmer, der nach Verletzungen und mangelnder Spielpraxis die WM verpasste und nun seine Rückkehr in der Nationalelf feiert, ist laut Löw "heiß, es zu zeigen".

Die Ausbootung nach sieben Jahren Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft am 8. Mai dieses Jahres hatte Gomez hart zugesetzt, der an sich stets den Anspruch hat, Bestleistungen zu liefern. Es sei ein "Anruf vom Trainer" gewesen, "der schmerzt", schrieb Gomez damals auf seiner Facebook-Seite. Er habe bis zuletzt "daran geglaubt, rechtzeitig fit zu werden. Aber leider haben mich die Verletzungen in diesem Fussballjahr immer wieder zu sehr zurückgeworfen und am Ende hat es nicht gereicht." Fast sieben Monate, die er wegen einer Knieverletzung pausieren musste, ließen ihn gar von der "hässlichsten Saison meiner Karriere" sprechen.

Das ist sicher auch zutreffend. Seit seinem kometenhaften Aufstieg beim VfB Stuttgart, mit dem er 2007 Meister wurde und 2009 mit 24 Treffern die Torjägerkanone der Bundesliga gewann, war der gebürtige Riedlinger ein Torgarant in jedem Wettbewerb. Auch beim FC Bayern stellte er seine Klasse unter Beweis. In der Nationalmannschaft fand der Angreifer nach zwischenzeitlicher Ladehemmung seinen Rhythmus und schoss wichtige Tore, wie in der Gruppenphase der EM 2012, als er den 1:0-Siegtreffer gegen Portugal und gegen die Niederlande beim 2:1-Sieg beide Tore erzielte.

Doch mit seinem Wechsel aus München nach Florenz im Juli 2013 begann für den 29-Jährigen eine ungewohnte Leidenszeit. Die scheint fürs Erste wieder vorbei zu sein. Beim 0:2 gegen den AS Rom stand er die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Nun geht es für "Super Mario" nach der WM-Enttäuschung darum, mit der Nationalmannschaft das nächste internationale Turnier in Angriff nehmen - und dieses heißt EM 2016 in Frankreich. Vorher allerdings wird er sein persönliches WM-Finale nachholen dürfen - und vielleicht ist diesmal nicht Götze, sondern der andere Mario - der Gomez - der Siegtorschütze.

Alle Spielführer bei Welt- und Europameisterschaften von 1934 bis 2014
Die deutschen Turnier-Kapitäne
Fritz Szepan
Fritz Szepan

Lang ist's her: Fritz Szepan (links) war Kapitän der DFB-Elf bei den WM-Turnieren 1934 und 1938. Mit vorbildlicher Haltung gibt er hier seinem Gegenüber die Hand.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
03.09.14
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Gomez

Vorname:Mario
Nachname:Gomez
Nation: Deutschland
Verein:Besiktas Istanbul
Geboren am:10.07.1985

weitere Infos zu Löw

Vorname:Joachim
Nachname:Löw
Nation: Deutschland
Verein:Deutschland

Vereinsdaten

Teamname:Deutschland
Gründungsdatum:01.01.1900
Anschrift:Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Otto-Fleck-Schneise 6
Postfach 71 02 65
60492 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 6 78 80
Telefax: 0 69 - 6 78 82 66
Internet:http://www.dfb.de/