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03.09.2014, 23:33

Khedira fällt aus - Draxler fehlt wohl gegen Schottland

Hummels: Einsatz ist "unrealistisch"

Bastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän, Thomas Schneider neuer Co-Trainer. Ganz klar, dass diese heißen Personalien im Fokus der DFB-Pressekonferenz am Dienstag standen. Am Abend folgte das Aus für Sami Khedira, der Mittelfeldspieler fällt wegen eines Muskelbündelrisses für die beiden anstehenden Länderspiele aus. Auch Mats Hummels wird beim Länderspiel-Doppelpack fehlen, Julian Draxler zeigt sich ebenfalls skeptisch.

Sami Khedira
Muss erneut passen: Sami Khedira fällt wegen eines Muskelbündelrisses für die Partien gegen Argentinien und Schottland aus.
© imagoZoomansicht

Am Mittwochabend fehlte der Dortmunder Abwehrchef wegen eines Beckenschiefstandes gegen Argentinien, das die DFB-Elf 2:4 verlor. Nach der Neuauflage des WM-Finales sagte der Borusse, dass sein Einsatz gegen Schottland am Sonntagabend im heimischen Dortmunder Stadion "unrealistisch" sei. Hummels plagt sich mit den Folgen einer Beckenschiefstandes.

Auch beim Schalker Julian Draxler sieht es schlecht aus. Der linke Flügelspieler wurde gegen die Südamerikaner nach 33 Minuten gegen Lukas Podolski ausgewechselt - eine Zerrung im rechten Oberschenkel hatte ein weiteres Mitwirken verhindert. Angesichts der personellen Lage erwägt Bundestrainer Joachim Löw weitere Nachnominierungen.

Am vergangenen Sonntagabend war Sami Khedira beim 2:4 Real Madrids bei Real Sociedad San Sebastian eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt worden. Erst einen Tag später reiste er deshalb nach Deutschland. Am öffentlichen Training der deutschen Nationalmannschaft nahm er nicht teil, da er über Schmerzen im linken Bein klagte.

Am Dienstag unterzog er sich einer MRT-Untersuchung bei Nationalmannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München. Dabei wurde ein Muskelbündelriss im linken Oberschenkel diagnostiziert. Damit fällt der Weltmeister nicht nur für die beiden Länderspiele am Mittwoch in Düsseldorf gegen Argentinien (20.45 Uhr, LIVE! auf kicker.de) sowie am Sonntag in Dortmund zum Start in die EM-Qualifikation gegen Schottland (20.45 Uhr, LIVE! auf kicker.de) aus, sondern wird auch seinem Verein Real Madrid die kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Khedira wird in den vergangenen Monaten vom Verletzungspech verfolgt. Im November letzten Jahres erlitt er einen Kreuzbandriss, erst kurz vor der WM kehrte er wieder zurück. In Brasilien fand der dann mehr und mehr seinen Rhythmus, doch beim Aufwärmen vor dem Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.) hatte er mit Wadenproblemen zu kämpfen, die sein Mitwirken in Rio de Janeiro letztendlich verhinderten. Nun muss er erneut eine längere Zwangspause einlegen.

Löw nominiert Rudy nach

Sebastian Rudy und Joachim Löw
Neue Chance im Nationaldress? Joachim Löw hat den Hoffenheimer Sebastian Rudy nachnominiert.
© imagoZoomansicht

Auch in der Abwehr musste Bundestrainer Löw Ausfälle im Vorfeld verkraften. Sowohl Jerome Boateng als auch Mats Hummels fallen für die Begegnung gegen die Albiceleste aus. Und so durfte sich Sebastian Rudy noch vor der Khedira-Diagnose über eine Nachnominierung freuen. Der Hoffenheimer Mittelfeldspieler kam im Mai 2014 beim Freundschaftsspiel gegen Polen (0:0) zu seinem bisher einzigen Einsatz in der A-Nationalmannschaft.

Nun winkt ein zweiter Einsatz, wenn auch aller Voraussicht nach nicht von Beginn an. Denn wie im WM-Endspiel dürfte der Mönchengladbacher Christoph Kramer als Khedira-Ersatz neben dem Neu-Madrilenen Toni Kroos agieren.

Generell schätzte Löw die Verfassung vieler Nationalspieler nach den WM-Strapazen und dem Bundesligastart als nicht optimal ein. "Ein paar Spieler brauchen noch, um in Form zu finden, andere haben körperliche Probleme. Es wird dauern, alle in eine gute Verfassung zu bringen", erklärte der Bundestrainer auf der Pressekonferenz am Dienstag.

Rückblickend auf die WM erklärte Löw: "Es gab viele magische Momente. Jeder hat die WM maximal genossen." Für sein Team gelte es aber nun, wieder "neue Ziele und neue Herausforderungen" zu formulieren. Ganz klar: Die EM 2016 steht im Vordergrund. "Das nächste große Ziel nach dem großen Finale von Rio soll und muss heißen: EM-Finale in Paris", sagte Löw. "Die Reise beginnt mit dem nächsten Spiel gegen Schottland." Der WM-Erfolg habe das Team "noch hungriger gemacht".

Höwedes muss sich umstellen - Durm und Rüdiger als Hoffnungsträger

In der EM-Qualifikation werden die Gegner nicht mehr ganz so namhaft sein im Vergleich zur WM. Statt Frankreich, Brasilien oder Argentinien warten nun unter anderem Schottland, Gibraltar oder Georgien. Für den einen oder anderen wird das Folgen haben - zum Beispiel für Benedikt Höwedes. "Die Wichtigkeit eines offensiven Außenverteidigers ist bei solchen Mannschaften ein bisschen höher. Es ist gut möglich, dass Höwedes wieder mehr ins Zentrum rückt", erklärte Löw.

Auf links darf sich gegen Argentinien höchstwahrscheinlich der Dortmunder Erik Durm beweisen, der am Dienstag seinen Vertrag bei Dortmund bis 2019 verlängert hat. Er solle laut Löw in Zukunft eine größere Rolle spielen. Auf der rechten Abwehrseite traut Löw dem Stuttgarter Antonio Rüdiger eine große Zukunft zu.

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