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08.03.2016, 11:37

Brasilianer geht ins letzte Karrierejahr

"Ich könnte noch Bundesliga spielen": Schlussrunde für Zé Roberto

Basierend auf gesunder Ernährung, Alkoholverzicht und verschont von schweren Verletzung geht Zé Roberto immer noch topfit in das letzte Jahr seiner langen Profikarriere. Der ehemalige Profi der Münchner Bayern und des Hamburger SV will es nicht einfach ausklingen lassen. Schließlich könnte er immer noch in der Bundesliga spielen.

Zé Roberto (Palmeiras)
Die Bratkartoffel lockt: Zé Roberto denkt auch an Deutschland.
© Getty ImagesZoomansicht

"Im Juli werde ich 42, ich habe noch einen Vertrag bis Ende des Jahres. Danach werde ich meine Karriere beenden." Gegenüber der dpa skizzierte Zé Roberto die konkrete Planung seiner spätherbstlichen Karrierephase.

Im Dress von Sao-Paulo-Klub Palmeiras, dem amtierenden Pokalsieger in Brasilien, geht "der große Zé" (336 BL-Spiele/38 Tore) in die Schlussrunde. Vier Jahre bei Bayer Leverkusen, sechs bei Bayern München und zwei Jahre beim HSV krönen seine Laufbahn.

Im Sommer 2011 hatte er die Bundesliga nach einem Dutzend Spielzeiten verlassen. Dort spielen könnte er seiner Meinung nach immer noch. "Ich glaube, ja", sagte der 41-Jährige, der bis auf "zweieinhalb Monate beim Hamburger SV" nie längere Zeit pausieren musste. "Ich habe zwölf Jahre Bundesliga gespielt, so lange wie kein anderer Brasilianer. Ich habe sehr viel Erfahrung. Aber klar, ich bin nicht mehr so schnell, wie vor 20 Jahren."

"Und ab und zu mal eine Brezel"

Gut möglich, dass Zé Roberto, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat nach seinem Karriereende wieder nach Deutschland zurückkehrt - vorrangig der Sicherheitslage wegen. "Hier kann man nur in bewachten Komplexen wohnen und sich nicht so frei bewegen. Wir leben hier mit der Angst vor Überfällen, das ist in Deutschland anders."

Aber auch aus einen anderen Grund lockt Deutschland: Denn Zé Roberto liebt das deutsche Essen, allen voran die Bratkartoffeln. "Und ab und zu mal eine Brezel essen." In seiner Zeit bei Gremio Porto Alegre im Süden des Landes (2012-2014), "wo es in der Region viele deutsche Gemeinschaften gibt, war ich öfter in deutschen Restaurants. Da gab's schon mal Sauerkraut und Kassler", verrät Zé Roberto.

aho/dpa

08.03.16
 

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