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16.01.2015, 13:07

Franzose strebt Blatter-Nachfolge an und wird dafür bezahlt

Buchmacher hilft: Ginola will FIFA-Präsident werden

Es klingt wie ein Witz und ist womöglich auch einer: David Ginola will Joseph Blatter als FIFA-Präsident stürzen. Der französische Ex-Nationalspieler stellte am Freitag seine Kampagne vor - und offenbarte neben einem prominenten Unterstützer einige Wissenslücken.

David Ginola
"Ja, ich werde dafür bezahlt": David Ginola will gegen FIFA-Präsident Joseph Blatter in den Ring steigen.
© Getty ImagesZoomansicht

"Wir wissen alle, dass das FIFA-System nicht funktioniert", sagt David Ginola, jetzt will er eine nötige Reform selbst in die Hand nehmen: Der 47-Jährige, der einst 17 Länderspiele für Frankreich absolvierte und in der Ligue 1 (u.a. PSG) sowie der englischen Premier League (u.a. Tottenham) aktiv war, möchte gegen Amtsinhaber Joseph Blatter antreten, wenn Ende Mai der neue FIFA-Präsident gewählt wird.

"Wenn du dem 'Team Ginola' beitrittst, sagst du 'Ja' zu einer FIFA, die auf Demokratie, Transparenz und Gleichheit beruht. Du sagst 'Ja' zu einer FIFA, die sich nur um eine Sache kümmert - Fußball", sagt Ginola. Damit er sich um den Fußball kümmern kann, kümmert sich allerdings ein prominentes Unternehmen um ihn: Ein irischer Wettanbieter sponsert Ginolas Kampagne massiv - und bezahlt ihn auch für seine Kandidatur, wie er am Freitag selbst einräumte. Angeblich kassiert er über 300.000 Euro.

Noch ist allerdings unklar, ob Ginola überhaupt die formalen Voraussetzungen erfüllt, um als Präsidentschaftskandidat antreten zu dürfen. Dafür muss er nachweisen, dass ihn fünf nationale Fußballverbände unterstützen und er selbst in zwei der letzten fünf Jahre eine "aktive Rolle" im administrativen Fußballgeschäft gespielt hat. Ginola will mit einem langjährigen Berater-Job für einen französischen Drittligisten punkten.

Ginola kennt kein Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees

Dennoch ist es schwer zu glauben, dass das Ganze mehr als ein Werbegag ist, am Freitag offenbarte Ginola noch eklatante Wissenslücken: Auf Nachfrage konnte er nicht ein aktuelles Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees nennen, außerdem scheiterte er an einfachen Fragen zur Arbeitsweise des Weltverbands.

Er versprach jedoch, bis zum 29. Januar besser vorbereitet zu sein. Dann endet die Bewerbungsfrist. Neben Blatter, der seine fünfte Amtszeit antritt, haben auch der jordanische Verbandschef Prinz Ali bin Al-Hussein und der frühere FIFA-Funktionär Jerome Champagne ihre Kandidatur angekündigt. Vor dem "Team Ginola" müssen sie sich eher nicht fürchten.

jpe

16.01.15
 

kicker-sportmagazin

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