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22.01.2013, 21:03

Afrika-Cup, Gruppe D: Tunesien besiegt auf Algerien

Gervinho glänzt als Vorbereiter und Vollstrecker

Der Afrika-Cup 2013 bleibt das Turnier der späten Tore. Die hochkarätig besetzte Elfenbeinküste setzte sich beim Auftaktspiel der Gruppe D mit 2:1 (1:1) gegen Togo durch, da Gervinho kurz vor Schluss zur Stelle war. Weder der Ivorer Didier Drogba noch Togos Emmanuel Adebayor konnten der Partie indes ihren Stempel aufdrücken. Im Anschluss treffen, ebenfalls in Rustenburg, Tunesien und Algerien aufeinander.

Elfenbeinküste jubelt
Träge, aber erfolgreich: Die "Elefanten" behielten gegen Togo die Oberhand.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Partie zwischen Togo und der Elfenbeinküste (unter anderem mit Drogba, den Touré-Brüdern, Gervinho und dem Hannoveraner Ya Konan in der Startelf) begann mit einer Schrecksekunde für die Ivorer. Ausgelöst hatte sie Kolo Touré, der den Ball im eigenen Strafraum leichtfertig an Adebayor vertändelte. Allein, der Angreifer von Tottenham Hotspur machte nichts aus der hundertprozentigen Gelegenheit. Beim Versuch, Keeper Copa auszuspielen, bekam der Schlussmann noch die Fingerspitzen an den Ball (2.).

Bis zum ersten Tor der Partie in Rustenburg sollte es aber nicht mehr lange dauern - es fiel jedoch auf der anderen Seite. Gervinho setzte seinen Körper auf der rechten Seite ein, seine abgefälschte Vorlage landete genau bei Yaya Touré, der mit einem - ebenfalls abgefälschten - Schuss aus 13 Metern erfolgreich war (8.). Beinahe wäre Yaya Touré ein weiteres Mal erfolgreich gewesen. Sein satter Distanzversuch kurz vor der Pause knallte aber an den Pfosten. Pech für die Elfenbeinküste, und das in doppelter Hinsicht: Denn statt 2:0 stand es zur Pause 1:1. Nach einer Ecke verpasste Adebayor am kurzen Pfosten zwar, doch dahinter war Ayite sträflich frei und brachte das Leder am Fünfmeterraum im Tor der Ivorer unter.

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Gervinho hat den richtigen Riecher

Von Superstar Drogba war bis dahin kaum etwas zu sehen, auch Ya Konan trat erst in der 56. Minute erstmals in Erscheinung. Sein Versuch aus 17 Metern war aber kein Problem für Keeper Agassa. In der 62. Minute kam Tioté für den Hannoveraner, Drogba verließ in der 74. Minute für Bony den Platz.

Dass die "Elefanten" letztlich den Sieg einfuhren, war aber nicht dem frischen Wind von der Bank zu verdanken, sondern vielmehr den individueller Unzulänglichkeiten der Togoer. Keeper Agassa segelte unter einer Freistoßflanke hindurch, Gervinho bugsierte das Leder technisch gekonnt aus spitzem Winkel in die Maschen (88.). Togo hatte in der Nachspielzeit noch die Riesenchance zum Ausgleich. Dem Kopfballversuch von Ayite fehlte aber der nötige Druck, Keeper Barry brachte gerade noch die Hand an den Ball (90.+3).


Msakni stellt das Spiel auf den Kopf: Tunesien besiegt Algerien

Die nordafrikanischen Teams aus Tunesien und Algerien schenkten sich im Nachbarschaftsduell zweier ehemaliger Afrikameister nichts, vor allem in der Anfangsphase war die Partie ruppig mit vielen Fouls.

Algerien bestimmte das insgesamt mittelmäßige Spiel über weite Strecken und hatte in Islam Sliman die beste Chance. Er scheiterte aber mit einem Kopfball an der Latte (29.). Den glücklichen 1:0-Erfolg für Tunesien stellte dann Msakni sicher, als er in der Nachspielzeit den Ball aus 20 Metern gefühlvoll in den rechten Winkel schlenzte.

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© imago / Getty Images

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22.01.13
 

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Afrika-Cup - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1 Elfenbeinküste2:13
 
2 Tunesien1:03
 
3 Togo1:20
 
4 Algerien0:10
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