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26.04.2018, 11:09

Hrubesch bleibt länger

Offiziell: Voss-Tecklenburg übernimmt im September

Der Deutsche Fußball-Bund hat am Donnerstag bestätigt, dass Martina Voss-Tecklenburg neue Bundestrainerin der Frauen wird. Allerdings erst im September. Bis dahin bleibt Horst Hrubesch im Amt. Die 50-Jährige erhält einen Vertrag bis einschließlich zur EM 2021.

Martina Voss-Tecklenburg
Folgt auf Hrubesch: Martina Voss-Tecklenburg.
© imagoZoomansicht

Nun ist es endgültig fix: Voss-Tecklenburg wird neue Bundestrainerin der DFB-Frauen. Das verkündete der Verband am Donnerstag. Die 50-Jährige, die aktuell noch die Schweizerinnen trainiert, wird nach den letzten beiden WM-Qualifikationsspielen auf Island am 1. September und den Färöern drei Tage später das Amt von Interimscoach Horst Hrubesch übernehmen. Dessen Engagement war ursprünglich bis Mitte April befristet.

DFB-Präsident Reinhard Grindel bezeichnete die künftige Bundestrainerin in der offiziellen Verlautbarung des Verbandes als "eine erfahrene und hoch angesehene Trainerin. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie mit ihrer Expertise und Persönlichkeit die Richtige ist, um unsere Frauen-Nationalmannschaft gemeinsam mit Britta Carlson weiterzuentwickeln und erfolgreich zu führen". Grindel hatte sich im Vorfeld der Verkündung auch mit Peter Gilliéron, dem Präsident des Schweizerischen Fußballverbandes getroffen.

Carlson kommt aus Wolfsburg

Voss-Tecklenburgs Assistentin wird die 31-malige Nationalspielerin und Europameisterin Britta Carlson, die seit 2012 erfolgreich im Trainerstab des Champions-League-Siegers, Meisters und DFB-Pokalsiegers VfL Wolfsburg arbeitet. Carlson wird bereits zum Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Kanada am 10. Juni das Team um Horst Hrubesch ergänzen.

Voss-Tecklenburg, die auch im Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf sitzt, geht "diese Herausforderung und spannende Aufgabe" mit großer Vorfreude an. "Gerade die Umstrukturierung des DFB und die Verzahnung mit dem Männerfußball bieten riesige Chancen, um Synergien zu nutzen und innovative Wege zu gehen", ließ sie wissen. "Nach sechs Jahren als Trainerin für den Schweizerischen Fußballverband, mit dem ich viele sehr schöne Momente erleben durfte, hat mir der DFB den Weg geebnet für den nächsten Schritt."

Die deutsche Mannschaft führt nach fünf Siegen und einer Niederlage die Gruppe 5 knapp vor Island an, das bei einem Spiel weniger zwei Zähler weniger auf dem Konto hat. Nur die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die WM 2019 in Frankreich.

Hrubesch hatte Mitte März als Nachfolger der entlassenen Steffi Jones übernommen. Unter seiner Leitung gewannen die DFB-Frauen die Gruppenspiele gegen Tschechien und in Slowenien jeweils mit 4:0.

125 Länderspiele für Deutschland

Als Spielerin absolvierte Martina Voss-Tecklenburg 125 Länderspiele für die DFB-Auswahl und gewann dabei viermal die Europameisterschaft. Ihre Karriere als Trainerin begann sie 2008 beim FCR 01 Duisburg, mit dem sie zweimal DFB-Pokalsieger wurde und den UEFA-Cup gewann. Nach einer Zwischenstation beim FF USV Jena übernahm sie 2012 die Frauen-Nationalmannschaft der Schweiz. Sie führte das Team drei Jahre später erstmals zu einer WM.

aho/gm

 
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