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09.12.2015, 10:16

Wolfsburg: Revanche im DFB-Pokal gegen Potsdam?

Fischer: "Wir haben unsere Lektion gelernt"

Am liebsten hätten sie am Montag schon wieder gespielt, um die deprimierende Niederlage vom Sonntag so schnell wie möglich aus den Köpfen zu kriegen. Eine Niederlage, die sich so recht keiner im Lager des VfL Wolfsburg erklären kann. Dabei ist es keine Schande, gegen Turbine Potsdam als Verlierer vom Platz zu gehen - auch nicht in dieser Saison, in der die Turbinen nur schwer in Schwung gekommen sind.

Nilla Fischer und Felicitas Rauch (v.li.)
Treffen heute erneut aufeinander: Nilla Fischer und Felicitas Rauch (v.li.).
© imagoZoomansicht

Aber ein 2:5 auf eigenem Platz ist nicht so einfach zu verkraften. Fünf Gegentore - das ist eins mehr, als der VfL in der kompletten vergangenen Saison zusammen kassiert hat. "Wir waren nicht auf der Höhe", sagte VfL-Coach Ralf Kellermann, der lediglich Zsanett Jakabfi, Caroline Hansen und Torhüterin Merle Frohms Normalform bescheinigen wollte. Der Rest des amtierenden deutschen Vizemeisters spielte am Sonntag so schlecht wie selten zuvor. "Wenn man 20 bis 30 Prozent weniger investiert, dann reicht es eben nicht. Das war ein Rückschlag, ganz klar", nimmt Kellermann kein Blatt vor den Mund.

Das Thema Deutsche Meisterschaft ist mit dieser Niederlage endgültig abgehakt. "Es geht nur noch darum, Zweiter zu werden, und das wird ein harter Kampf", kündigte der Coach an. Zu souverän zieht Titelverteidiger Bayern München seine Kreise an der Tabellenspitze. Neun Punkte Vorsprung wird sich die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle nicht mehr nehmen lassen. "Bayern hat es sich verdient. Wir gucken da gar nicht hin", erzählt Kellermann, der mit seiner Mannschaft am Dienstagmittag in Richtung Potsdam aufbrach. Denn bereits am Mittwochabend (18 Uhr) treffen die Kontrahenten vom Sonntag wieder aufeinander - diesmal im DFB Pokal-Viertelfinale.

Der VfL kann sich also schnell revanchieren für die 2:5-Schmach. "Wolfsburg wird am Mittwoch anders auftreten", war sich Turbine-Trainer Bernd Schröder schon am Sonntag sicher. "Wir haben unsere Lektion gelernt", kündigte VfL-Mannschaftsführerin Nilla Fischer an, "aber in Potsdam zu spielen, ist immer schwer." Die Wolfsburgerinnen sind im DFB Pokal Titelverteidiger: Im Finale am 1. Mai in Köln besiegten sie Turbine Potsdam noch mit 3:0.

Gunnar Meggers

09.12.15
 
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