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25.11.2007, 12:48

Türkei, Schweden und Portugal qualifiziert

England im Tal der Tränen

Mladen Petric von Borussia Dortmund sorgt für die faustdicke Überraschung: Durch seinen 3:2-Siegtreffer bleibt England daheim! Nutznießer Russland reichte ein knapper 1:0-Sieg in Andorra. Dank Nihat haben sich die Türken für die EM qualifiziert, genauso wie die Schweden, die Lettland bezwangen. Ein echtes Endspiel stand in Portugal auf dem Programm: Das 0:0 gegen Finnland reichte der Scolari-Truppe zur Teilnahme!

Gruppe A: Portugal reicht eine Nullnummer

Bei der Partie in Porto fielen keine Tore. Der Jubel war dennoch groß: Schließlich reichte die Nullnummer gegen Finnland den Portugiesen zum EM-Einzug. So verpassten die Finnen ihre erste EM-Teilnahme.

Damit hat auch Serbien das Nachsehen, das nur noch bei einem Sieg der Finnen eine theoretische Chance gehabt hätte. Voraussetzung wäre ohnehin ein Erfolg gegen Polen gewesen. Doch der Spitzenreiter der Gruppe A zeigte, dass er zurecht in Österreich und der Schweiz dabei ist. Murawski (28.) und Matusiak (47.) sorgten für eine 2:0-Führung, die Zigic und Lazovic (69., 71.) noch drehten. Im Nachholspiel gegen Kasachstan gelang den Serben am Samstag noch ein bedeutungsloser 1:0-Heimsieg. In der 79. Minute sorgte Ostapenko mit einem Eigentor für einen versöhnlichen Abschluss für die Balkantruppe.


Gruppe B: Italien siegt, Frankreich mit Remis

Wenig Mühe hatte Italien mit dem Außenseiter Färöer. Benjaminsen traf in der 11. Minute ins eigene Netz, in der 35. Minute erhöhte Bayern-Stürmer Luca Toni, der schon beim 2:1 in Schottland erfolgreich war. Das 3:0 erzielte Chiellini - doch auch die Insulaner durften nochmal jubeln. Rogvi Jacobsen erzielte das Ehrentor für Färöer.

Das ebenfalls schon zuvor qualifizierte Frankreich kam in der Ukraine nicht über ein 2:2 hinaus. Voronin brachte seine Landsleute nach 13 Minuten in Front, dank der Tore von Henry (20.) und Govou (34.) ging aber die Equipe Tricolore mit einer Führung in die Kabinen. Es blieb dem Ukrainer Andriy Shevchenko vorbehalten, den 2:2-Schlusspunkt zu setzen.

Das letzte Gruppenspiel der von Klaus Toppmöller trainierten Georgier endete am Mittwochnachmittag mit einem 0:2 (0:0) gegen Litauen. Georgien beendete damit die Qualifikation als Sechster.


Cetin gegen Dzeko
Auf EM-Kurs: Der Türke Servet Cetin (li.), hier gegen Bosniens Edin Dzeko.
© dpaZoomansicht

Gruppe C: Nihat sorgt für Feierstimmung

Es ist vollbracht! Die Türken folgen den Griechen zur EM, auch wenn das Team vom Bosporus lange zittern musste. Schließlich reichte es nur zu einem 1:0-Sieg gegen Bosnien. In der 43. Minute erzielte Nihat für die Truppe von Nationaltrainer Fatih Terim den spielentscheidenden Treffer. Das Versprechen seiner Akteure nach dem 1:2 gegen Norwegen ist damit eingelöst: "Meine Spieler haben in der Kabine geschworen, gegen Bosnien zu gewinnen." Nihat sei Dank.

Daheim bleiben muss Norwegen. Die Skandinavier machten ihre Hausaufgaben in Malta und führten schon zur Pause dank eines lupenreinen Hattricks von Rosenborgs Iversen mit 3:0. Am Ende hieß es 4:1 für die Norweger, die dennoch mit langen Gesichtern die Heimreise antraten. Tabellenführer Griechenland siegte dank der Tore von Vanczak und Basinas mit 2:1 in Ungarn.


Gruppe D: Vorentscheidung zugunsten Tschechiens

In der deutschen Gruppe D stritten sich die EM-Fahrer Deutschland und Tschechien noch um den Gruppensieg. Um 19.15 Uhr stand aber bereits fest: Die Tschechen haben die Nase vorn. Auch die Brückner-Elf entledigte sich, wie schon am vergangenen Samstag die deutsche Mannschaft, der Pflichtaufgabe in Zypern ohne große Probleme. Pudil brachte die Tschechen in der 11. Minute auf die Siegerstraße, in der 74. Minute machte der Ex-Dortmunder Jan Koller alles klar.

Eine positive Seite konnte man der schwachen Nullnummer gegen Wales abgewinnen. Das deutsche Team landet durch das 0:0 bei der EM-Auslosung am 2. Dezember in Luzern nicht im Lostopf 1 und umging somit, als Gruppenkopf neben den nicht allzu stark eingeschätzten Gastgeberländern Österreich und der Schweiz sowie Titelverteidiger Griechenland gesetzt zu werden. Dies bleibt nun der Niederlande überlassen.


Olic trifft zum 0:2.
Der zweite Streich: Hamburgs Ivica Olic trifft für Kroatien. Englands Keeper Scott Carson ist geschlagen.
© dpaZoomansicht

Gruppe E: England verliert den Krimi

Kaum zu glauben, aber wahr. Die EM findet erstmals seit 24 Jahren ohne England statt! Niko Kranjcar (8.) nach einem schlimmen Torwartfehler von Scott Carson und HSV-Profi Ivica Olic (14.) sorgten schon früh für bleiche Gesichter im New Wembley. Nach der Pause kam die Wende: Lampard per Foulelfmeter (56.) und Peter Crouch (65.) sorgten für den 2:2-Zwischenstand - doch dann kam der eingewechselte Mladen Petric. Der Dortmunder traf in der 77. Minute. 3:2 für Kroatien: Das unerwartete Aus für die Truppe von Trainer Steve McClaren.

Jubel dafür in Russland. In einer niveauarmen Partie reichte ein Treffer von Dimitri Sytschew in der 39. Minute in Andorra, auch wenn Denis Kolodin kurz vor der Pause einen Elfmeter verschoss. Der Russe Andrei Arshavin sah in der 84. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Gruppe F: Das nordirische Wunder bleibt aus

Nicht ganz unerwartet qualifizierten sich die Schweden für die EM - und das bereits zum vierten Mal. Ein Punkt hätte dem Tre-Kronor-Team schon gereicht, letztlich waren es aber deren drei. Marcus Allbäck traf schon in der ersten Minute, Kim Kallström erzielte in der 57. Minute den Siegtreffer zum 2:1. Juris Laizans (26.) konnte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen.

Der Tabellendritte aus Nordirland hätte ohnehin in Spanien gewinnen müssen, wenn Schweden tatsächlich leer ausgegangen wäre. Doch das Team von Trainer Nigel Worthington verlor bei den Iberern mit 0:1. Xavi vom FC Barcelona markierte den einzigen Treffer in der 52. Minute.


Marica gegen Curri
Torschütze gegen Rotsünder: Rumäniens Ciprian Marica traf gegen Albanien mit Debatik Curri.
© dpaZoomansicht

Gruppe G: Rumänien an der Spitze

Mission erfolgreich beendet. Rumänien gewann sein letztes Spiel gegen Albanien klar und deutlich mit 6:1. Der Gruppensieg für die Truppe von Victor Piturca. Die Albaner spielten mit den Bundesligaprofis Skela (Cottbus), Lala (Hannover) und dem Karlsruher Kapllani, der das Ehrentor erzielte. Zwei Feldverweise für die Gäste machten es Rumänien leicht. Dica und Niculae trafen doppelt, Tamas und der Stuttgarter Marica erzielten die weiteren Treffer.

Ein Treffer von Danny Koevermans gegen Luxemburg reichte der wenig überzeugenden "Elftal", um sich ein Vier-Punkte-Polster vor dem Kontrahenten aus Bulgarien zu verschaffen. Zum Glück für Oranje! Denn die van-Basten-Truppe verlor auch in Weißrussland mit 1:2 durch die Tore von Bulyga (49.) und Korytko (65.). Van der Vaart sorgte in seinem 50. Länderspiel kurz vor Schluss für Ergebniskosmetik.

 

kicker

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