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Georgien

Georgien

0
:
2

Halbzeitstand
0:2
Deutschland

Deutschland


GEORGIEN
DEUTSCHLAND
15.
30.
45.






60.
75.
90.







Deutschland fährt verdienten und wichtigen Quali-Sieg ein

Reus trifft einmal und scheitert zweimal am Alu

Im ersten Pflichtländerspiel des Jahres 2015 gelang Bundestrainer Joachim Löw mit seiner Mannschaft in der EM-Quali-Gruppe D ein hochverdientes 2:0 in Georgien. Es war außerdem das 900. Länderspiel des DFB-Teams. Dabei machten vor allem die Torschützen Reus und Müller Spaß, während auch andere wie Özil und Götze für Kombinationsfußball sorgten. Hinten hielt vor allem Boateng den Laden dicht. Außenseiter Georgien durfte dennoch stolz auf sich sein, vor allem defensiv gut dagegengehalten zu haben.

Mario Götze und Marco Reus
Zwei Ex-Kollegen untereinander: Mario Götze und 1:0-Torschütze Marco Reus umarmen sich.
© Getty ImagesZoomansicht

Joachim Löw veränderte sein Team im Vergleich zum 2:2 gegen Australien auf sieben Positionen: Torwart Zieler, Mustafi, Höwedes, Badstuber, Khedira, Gündogan und Bellarabi wurden von Schlussmann Neuer, Rudy, Hummels, Boateng, Kroos, Müller und Kapitän Schweinsteiger ersetzt.

Reus trifft nur Aluminium

Von Beginn an zeigte die DFB-Elf einen stark verbesserten Eindruck, machte immer wieder Druck und versuchte, Lücken aufzureißen. Das gelang freilich nicht immer, da sich Georgien massiv mit schier allen Akteuren am Strafraum positionierte und hier taktisch diszipliniert agierte. Die spielfreudigen Götze, Müller und Reus hatten mit Unterstützung von Özil, Kroos & Co. jedoch immer wieder Einfälle, diesen Riegel zu knacken. Den ersten in Minute 5, als Reus an einer starken Parade von Torwart Loria scheiterte - Latte.

Reus legt los, Müller nach

Thomas Müller
Nachgelegt: Thomas Müller erzielt das 2:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Weitere Gelegenheiten folgten: Müller scheiterte nach schöner Eckballvariante knapp (13.), Özil zeigte sich nach einem Fehler von Keeper Loria überrascht (24.) und Götze brachte den Ball aus spitzem Winkel nicht mehr aufs Tor, während Reus nach starkem Kombinationsfußball freistehend verzog (29.). Der Dortmunder belohnte sich allerdings wenig später: Özil bediente Götze in Strafraumnähe, der sich ins Duell mit vier Gegenspielern wagte und sich mit reichlich Glück voran arbeitete. Letztlich gelangte der Ball zu Reus, der humorlos einschob - das hochverdiente 1:0 (39.). Den Deckel drauf machte Müller noch kurz vor der Pause, als er aus 16 Metern leicht abgefälscht einschoss (44.).

Etwas Ruhe, ehe Alu-Reus wieder zuschlägt

Der zweite Abschnitt zeigte Trainer Löw zunächst etwas zu lässige deutsche Akteure, die Georgien ein wenig gewähren ließen und nicht allzu viel Druck aufbauten. Die Folge war unter anderem der erste einigermaßen gefährliche Abschluss von Lobjanidze, der jedoch komplett verzog (52.). Spätestens acht Minuten später legten die Adlerträger aber wieder einen Zahn zu, ließen die Kaukasier kaum an den Ball kommen und erarbeiteten sich die erste starke Chance: Rudy bediente Reus im Zentrum, der das Leder zum zweiten Mal an die Querlatte hämmerte (60.).

Besonnener Ausklang

Weiterhin ließ der amtierende Weltmeister den Ball nun laufen und drängte die Osteuropäer weit zurück. Am Strafraum war jedoch zumeist Endstation, sodass sich ein einseitiges Spiel mit rar gesäten Highlights entwickelte. Auf Seiten des Underdogs kam zwischenzeitlich übrigens Kenia, der einst für Schalke und Düsseldorf gespielt hatte und mit einigen Tempodribblings positiv auffiel. Spätestens beim extrem abgeklärten Boateng war jeglicher Vorstoß aber beendet.

Die letzten Minuten brachen an - und mit ihnen trauten sich die im Grund ausgelaugten Georgier noch einmal etwas zu: Hummels ließ Mchedlidze entwischen, setzte aber nach und gewann den Zweikampf (76.), während Schweinsteiger nach einer Chanturia-Flanke beinahe ins eigene Tor rettete (78.). In der Folge nahm Kapitän Schweinsteiger bewusst das Tempo heraus und schaltete mit seinen Kollegen auf Verwaltung um. Es blieb damit beim hochverdienten 2:0, bei sich der Weltmeister zumeist gut verkauft hat.

Das nächste Freundschaftsspiel absolviert Deutschland am 10. Juni gegen die von Jürgen Klinsmann trainierten USA. Drei Tage später (Samstag, 20.45 Uhr) steht das EM-Qualifikationsspiel in Faro (Portugal) gegen Gibraltar an.

EM-Qualifikation, 2014/15, 5. Spieltag
Georgien - Deutschland 0:2
Georgien - Deutschland 0:2
Jetzt gilt es

Gespannter Blick: Joachim Löw vor der Partie. Er weiß: Deutschland muss heute in Tiflis unbedingt gewinnen.
© getty images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Georgien
Aufstellung:
Loria (3) - 
Kvirkvelia (3,5) , 
Amisulashvili    
G. Kashia (4) - 
Lobjanidze (5) , 
Navalovsky (5) - 
Kobakhidze (3,5) , 
Kankava (4)        
Makharadze (5)        
Okriashvili (4)    

Einwechslungen:
4. Dvali (4,5) für Amisulashvili
46. Chanturia (5)     für Okriashvili
63. Kenia für Makharadze

Trainer:
Tskhadadze
Deutschland
Aufstellung:
Neuer (3) - 
Rudy (3) , 
J. Boateng (2) , 
Hummels (2) , 
J. Hector (3,5) - 
B. Schweinsteiger (4)        
T. Kroos (4) - 
T. Müller (2)        
Özil (3,5) , 
Reus (2)    
M. Götze (3)    

Einwechslungen:
86. Schürrle für T. Müller
87. Podolski für M. Götze

Trainer:
Löw

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Reus (39., Rechtsschuss, M. Götze)
0:2
T. Müller (44., Rechtsschuss, Özil)
Gelbe Karten
Georgien:
Makharadze
(1. Gelbe Karte)
,
Kankava
(2.)
,
Chanturia
(1.)
Deutschland:
B. Schweinsteiger
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
29.03.2015 18:00 Uhr
Stadion:
Boris Paichadze, Tiflis
Zuschauer:
54549 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
ein einseitiges Duell, zumindest in der 1. Halbzeit überzeugte Deutschland fußballerisch.
Chancenverhältnis:
0:7
Eckenverhältnis:
7:8
Schiedsrichter:
Clement Turpin (Frankreich)   Note 2
souveräne Spielführung in einem leicht zu leitenden Spiel. Lag mit den persönlichen Strafen richtig.
Spieler des Spiels:
Marco Reus
Er war meist zu schnell für die georgische Abwehr. Brach den Bann mit dem 1:0, zeigte sich immer torgefährlich und präsent.

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