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FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

1
:
2

Halbzeitstand
0:2
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


FSV FRANKFURT
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.




60.
75.
90.












VfL-Leichtigkeit verfliegt im zweiten Abschnitt

Didavi bringt Wolfsburg früh auf Kurs

Der VfL Wolfsburg steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Am Samstagabend gaben sich die Niedersachsen beim FSV Frankfurt keine Blöße und bezwangen die Hessen mit 2:1. In den ersten 45 Minuten dominierten die Wölfe das Geschehen nach Belieben, nach dem Seitenwechsel wurde der Drittligist mutiger - und brachte den VfL gehörig ins Schwitzen.

Spielfreudig und ideenreich: Daniel Didavi (re.) war einer der auffälligsten Wolfsburger.
Spielfreudig und ideenreich: Daniel Didavi (re.) war einer der auffälligsten Wolfsburger.
© picture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Roland Vrabec änderte seine Startelf nach dem 1:1 in der 3. Liga gegen Regensburg auf zwei Positionen: Im Tor erhielt Pellowski den Vorzug vor Pirson, im Mittelfeld ersetzte Bahn den verletzten Stark.

Wolfsburgs Coach Dieter Hecking berief vier Neuzugänge in seine Startelf. Blaszczykowski verteidigte etwas überraschend hinten rechts, im Abwehrzentrum lief Bruma auf, im Mittelfeld schenkte Hecking Gerhardt und Didavi das Vertrauen. Zwischen den Pfosten stand Casteels, Benaglio saß auf der Bank.

Schäfer per Eigentor zur frühen VfL-Führung

Der VfL ging die Aufgabe am Bornheimer Hang höchst seriös an und legte einen Traumstart hin: Schäfer bugsierte eine Didavi-Flanke ins eigene Netz - 0:1 (5.). Kurz darauf bot sich Gerhardt die Chance, den zweiten Treffer nachzulegen, er traf den Ball am Fünfmeterraum aber nicht richtig (6.). Sieben Minuten später aber das 0:2. Dost drückte eine Didavi-Flanke über die Linie (13.).

Der Ex-Stuttgarter war der auffälligste Akteur auf dem Platz. Didavi präsentierte sich spiel- und lauffreudig und verlieh der VfL-Offensive Schwung und Ideen. Draxler indes blieb in den ersten 45 Minuten blass.

Jovanovic hat den Anschlusstreffer auf dem Fuß

Wolfsburg war dem Drittligisten klar überlegen, die Partie mutete beinahe wie ein Trainingsspiel an. Heckings Team war dem FSV in allen Belangen überlegen, gestattete diesem aber eine gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, nachdem Dost eine Großchance zum 3:0 fahrlässig ausgelassen hatte (35.): Jovanovic kam nach einer Schachten-Flanke im Fünfmeterraum zum Abschluss - und scheiterte an Casteels (36.). Mit einer vollauf verdienten Wolfsburger Führung ging es in die Kabinen.

DFB-Pokal, 1. Runde

Nach der Pause hatte Gerhardt die vorzeitige Entscheidung auf dem Fuß: Draxler steckte herrlich auf den Ex-Kölner durch, dieser scheiterte vom Fünfereck an Pellowski (46.). Trotzdem hatte Wolfsburg nach wie vor alles im Griff - und kassierte plötzlich den Anschlusstreffer: Rodriguez verlor nach einem weiten Ball das Duell mit Chihi, dieser legte auf Schleusener quer, der den Ball an Casteels vorbei ins lange Eck schob (52.).

Die Hessen traten nun selbstbewusster und entschlossener auf. Dem FSV gelang es plötzlich, den Bundesligisten zu fordern und die Partie offener zu gestalten. Wolfsburg kam nicht mehr so häufig zum Abschluss - und hätte sich beinahe den Ausgleich eingefangen: Chihi zog im Strafraum aus halblinker Position ab, Casteels war im kurzen Eck zur Stelle (69.).

Barry bietet sich die Großchance zum 2:2

Shawn Maurice Barry (li.) hatte das 2:2 spät auf dem Fuß. Er vergab und wurde von Fabian Schleusener getröstet.
Shawn Maurice Barry (li.) hatte das 2:2 spät auf dem Fuß. Er vergab und wurde von Fabian Schleusener getröstet.
© imagoZoomansicht

Frankfurt glaubte an sich, gestattete Luiz Gustavo zwar eine Kopfballchance, die Pellowski zunichte machte (80.), kam danach aber selbst noch zu zwei erstklassigen Gelegenheiten: Erst verzog Schleusener (82.), dann kam Barry völlig freistehend vom Elfmeterpunkt zum Schuss - und verfehlte das Tor um Zentimeter (85.). Das hätte eigentlich das 2:2 bedeuten müssen. So aber brachte der VfL seinen Vorsprung zitternd über die Zeit und zog in die zweite Runde ein.

Gegen wen die Niedersachsen in dieser spielen, wird am Freitag (22.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de) am Rande des Bundesligaauftakts zwischen dem FC Bayern und Bremen ausgelost. Tags darauf (15.30 Uhr) startet Wolfsburg in Augsburg in die Bundesliga. Frankfurt trifft kurz zuvor (14 Uhr) in der 3. Liga auf Hansa Rostock.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Schachten    
Streker        
Bahn    
Chihi
Ornatelli    
Schleusener        
Jovanovic    

Einwechslungen:
67. Barry     für Jovanovic
77. Kader für Ornatelli
79. Burdenski für Streker

Trainer:
Vrabec
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Blaszczykowski    
Ascues
J. Bruma    
Luiz Gustavo    
Gerhardt    
Didavi        
Dost        

Einwechslungen:
72. Träsch für Didavi
83. Mayoral für Dost
87. M. Schäfer für Blaszczykowski

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
St. Schäfer (5., Eigentor, Rechtsschuss, Didavi)
0:2
Dost (16., Rechtsschuss, Didavi)
1:2
Schleusener (52., Rechtsschuss, Chihi)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Bahn
(1. Gelbe Karte)
,
Streker
(1.)
,
Schleusener
(1.)
,
Barry
(1.)
Wolfsburg:
J. Bruma
(1. Gelbe Karte)
,
Didavi
(1.)
,
Gerhardt
(1.)

Spieldaten

FSV Frankfurt       VfL Wolfsburg
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 8 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 328 : 547 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 236 : 466 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 92 : 81 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 85% Passquote
 
Ballbesitz 37% : 63% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 43% : 57% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 1 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
20.08.2016 20:45 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
5050
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)

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