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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Freiburg

SC Freiburg


VFL WOLFSBURG
SC FREIBURG
15.
30.
45.








60.
75.
90.












Schürrle darf von Beginn an ran - Rodriguez rettet

Rodriguez schießt Wolfsburg näher an Berlin ran

Der VfL Wolfsburg steht durch das verdiente 1:0 gegen den SC Freiburg zum dritten Mal in Folge im DFB-Pokal-Halbfinale. Gegen sich teuer verkaufende Breisgauer taten sich De Bruyne & Co. lange Zeit äußerst schwer, kamen dann mit der stark besetzten Offensive zu immer mehr hochkarätigen Möglichkeiten. Auch Weltmeister Schürrle hatte welche. Dennoch sollte es letztlich ein Elfmeter sein, der die Entscheidung brachte. Dem Finale in Berlin steht nur noch ein weiterer Sieg im Weg.

Ricardo Rodriguez gegen Karim Guedé
Freiburg zeigte sich taktisch hervorragend eingestellt und setzte den Wolfsburgern immer wieder zu (hier: Ricardo Rodriguez gegen Karim Guedé).
© Getty ImagesZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking brachte im Vergleich zum 3:1 gegen Stuttgart nur Schürrle anstelle von Guilavogui (Bank) von Beginn an. Der Weltmeister hatte gegen die Schwaben seinen ersten Pflichtspieltreffer überhaupt seit seinem Wechsel vom FC Chelsea für die Wölfe markiert und sich hernach wie folgt geäußert: "Ich bin jetzt einfach nur glücklich."

Freiburgs Coach Christian Streich stellte dagegen nach dem 1:0 gegen Köln satte siebenmal um: Mujdza, Torrejon, Darida, Schuster, Philipp, Mehmedi und Guedé begannen anstelle von Riether, Krmas, Günter (alle drei nicht mit im Kader), Höfler, Klaus, Frantz (alle drei auf der Bank) und Petersen (Infekt).

Schmid prüft Benaglio

Wer nun gedacht hatte, dass die vielen Umstellungen zum Problem für die Breisgauer werden könnten, der irrte sich. Der Sportclub dominierte von Beginn an: Defensiv ließen Torrejon, Schuster & Co. die Offensivmaschinerie um De Bruyne nicht aufkommen, während nach vorne mit Mut agiert wurde. Guedé attackierte immer wieder Rodriguez, über links schob Schmid an, und im Zentrum wirbelten Darida und Mehmedi. Da aber die VfL-Abwehr um Naldo sicher stand und auch durch erfolgreiche Abseitsfallen glänzte, hatte Torhüter Benaglio wenig bis nichts zu tun.

Dieter Hecking mit André Schürrle
Wurde von Coach Dieter Hecking wieder von Beginn an gebracht: Weltmeister André Schürrle.
© Getty Images

Nach verpassten Abschlüssen von Sorg und Schmid (23. und 29.) wurde es erst in der 33. Minute erstmals richtig gefährlich: Schmid drehte einen Standard stark in Richtung linkes oberes Eck und scheiterte an einer tollen Parade von Benaglio.

Minutenlang brennende Wölfe

Die Niedersachsen fanden in Abschnitt eins allerdings auch noch zu ihrem Spiel: Dost vergab nach großartigem De-Bruyne-Pass frei vor Bürki wie auch Luiz Gustavo im Nachsetzen (39.). Es folgte die beste Aktion der Wolfsburger bis dato: Vieirinha feuerte aus der Distanz direkt, doch musste er mit ansehen, wie Torhüter Bürki das Leder überragend noch ans rechte Lattenkreuz lenkte (44.). Der Schweizer packte letztlich auch noch nach einem Flachschuss von Dost nach Schürrle-Vorlage sicher zu (45.).

Schürrle zeigt sich

Es ließ sich im gesamten Spiel außerdem feststellen, dass Streich einen sinnvollen taktischen Kniff vornahm: Guedé nämlich unterband immer wieder Vorstöße von Rodriguez, der somit nicht seine gefürchteten Flankenläufe starten konnte. Die Freiburger Guedé & Co. konnten aber nicht verhindern, dass der VfL sein starkes Spiel in den letzten Minuten der ersten Hälfte auch nach Wiederbeginn nahtlos fortsetzte: Schürrle fand nur knapp Dost nicht und verzog selbst mit rechts frei vor Torwart Bürki (47. und 48.). Wenig später ließ De Bruyne dann Mitrovic einfach stehen und setzte seinen Flachschuss frei vor Bürki haarscharf links vorbei. Rodriguez scheiterte außerdem noch mit einem extrem knappen Standard-Direktversuch (61.).

Caligiuri fällt und zieht den entscheidenden Elfmeter

VfL Wolfsburg
Freuten sich über die Führung von Ricardo Rodriguez und über den Einzug ins Halbfinale: die Akteure des VfL Wolfsburg.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Wölfe-Führung lag definitiv in der Luft - und sie sollte folgen: Caligiuri drang in den Strafraum vor und blieb nach einem leichten Kontakt von Schuster hängen. Schiedsrichter Tobias Stieler entschied auf Elfmeter, den der Schweizer Rodriguez gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Bürki sicher verwandelte (72.).

Nur drei Minuten später hatte endlich auch der Sportclub seine erste Torchancen im zweiten Durchlauf - und was für eine: Mehmedi legte präzise für Philipp quer, der an einer starken Parade von Benaglio scheiterte (75.). Eine grandiose Chance sollte noch folgen für den Außenseiter: Joker Frantz umkurvte Benaglio und feuerte aus spitzem Winkel, doch der doppelte Matchwinner Rodriguez warf sich rettend dazwischen und blockte. Es blieb beim 1:0, mit dem die Wölfe zum dritten Mal in Folge in Halbfinale einzogen. Gegen wen es geht, wird nach den Mittwochsspielen ermittelt.

Für Wolfsburg geht es in der Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr) beim Hamburger SV weiter. Freiburg spielt schon um 15.30 Uhr auf Schalke.

DFB-Pokal, 2014/15, Viertelfinale
VfL Wolfsburg - SC Freiburg 1:0
VfL Wolfsburg - SC Freiburg 1:0
Berlin als Ziel

Klaus Allofs will mit seinen Wölfen ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2)    
Vieirinha (3,5) , 
Naldo (3) , 
Knoche (3) , 
R. Rodriguez (2,5)    
Träsch (4,5)    
Luiz Gustavo (3,5) - 
De Bruyne (3) , 
Schürrle (3)    
Dost (4)    

Einwechslungen:
67. Arnold für Träsch
83. Bendtner für Dost
88. Guilavogui für Schürrle

Trainer:
Hecking
SC Freiburg
Aufstellung:
Bürki (1,5) - 
Mujdza (3) , 
Torrejon (3,5) , 
Mitrovic (3)    
Sorg (4)            
Darida (3,5) , 
Schuster (4)    
Guedé (4)    
Schmid (3,5) - 
Philipp (4,5)    

Einwechslungen:
73. Klaus für Guedé
77. Frantz für Philipp
88. Kempf für Sorg

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
R. Rodriguez (72., Foulelfmeter, Linksschuss, D. Caligiuri)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
-
Freiburg:
Mitrovic
(1. Gelbe Karte)
,
Schuster
(1.)
,
Sorg
(1.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       SC Freiburg
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 19 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 538 : 402 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 446 : 304 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 92 : 98 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 57% : 43% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 57% : 43% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 5 Abseits
 
Ecken 8 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
07.04.2015 19:00 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
15237
Spielnote:  3
erst mit Längen, am Ende doch unterhaltsam und bis zum Schluss spannend.
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
8:6
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 4
urteilte bei den elfmeterreifen Szenen, die vergleichbar waren, mit zweierlei Maß. Beide Male vertretbare Strafstöße. Insofern ohne Linie, sonst ordentlich.
Spieler des Spiels:
Roman Bürki
Paraden gegen Schürrle, Vieirinha und Dost. Roman Bürki hielt Freiburg im Spiel. Bitter: Einzig Rodriguez überwand ihn per Elfmeter.

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