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Torgelower SV Greif

 - 

Hamburger SV

 

1:5 (1:1)

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Torgelower SV Greif
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












Kraft des TSV reicht nur eine Hälfte

Van Nistelrooy glänzt als Vollstrecker

Der Hamburger SV bekleckerte sich bei Torgelow mit einer schwachen spielerischen Vorstellung nicht gerade mit Ruhm. Nach ausgeglichenem ersten Durchgang nutzte der Bundesligist die nachlassenden Kräfte des fünftklassigen Underdogs aber zu einem standesgemäßen Erfolg und steht in der nächsten Runde.

Keyser (li.) vs. van Nistelrooy
Einen schweren Stand hatte Torgelows Mike Keyser (li.) gegen Weltstar Ruud van Nistelrooy.
© picture-allianceZoomansicht

Der Torgelower SV und Coach Lothar Hamann starteten am vergangenen Sonntag mit einem 2:1-Auswärtserfolg gegen Dynamo Berlin in die Oberliga NOFV-Nord.

Hamburgs Trainer Armin Veh musste auf Jansen (Mandelentzündung), Aogo (Rückenprobleme) und Trochowski (Achillessehne) verzichten. Veh überraschte mit Elia auf der Linksverteidigerposition, der neue Kapitän Westermann bildete innen das Pärchen mit Mathijsen. Im Tor stand Rost, der das Duell gegen Neuzugang Drobny zu seinen Gunsten entschieden hatte.

Der HSV begann der Aufstellung entsprechend sehr offensiv, und fast wäre der Schuss ganz schnell nach hinten losgegangen: Pankau ging auf und davon, scheiterte aber frei vor Rost am Keeper (3.).

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Die Veh-Schützlinge waren sofort weiter auf der Suche nach der schnellen Führung, bissen sich aber ein ums andere Mal an der Defensive des Oberligisten fest. Der agierte selten offensiv, dann aber schnörkellos: Pankau klaute Westermann den Ball, seinen Querpass am Strafraum jagte Beck über den Balken (12.).

Wenigstens sorgte Petric für die ersten Chancen für die ohne Tempo agierenden Gäste. Greulich entschärfte seinen Freistoßhammer aus der Distanz (13.), ebenso seinen Flachschuss aus 16 Metern (18.). Insgesamt aber war es dürftig, was der Bundesligist bei seinen fortwährenden, aber einfallslosen Offensivbemühungen zustande brachte, die Abwehrrecken des SV hielten ihre prominenten Gegenspieler zunächst weiter gut in Schach.

Mitte des ersten Durchgangs hätte es allerdings Elfmeter geben können, als Brück Pitroipa von den Beinen holte - Referee Gräfe stand daneben und ließ weiterspielen (24.).

Ansonsten aber war deutlich zu sehen, dass die Rädchen bei bei den Hamburgern noch nicht ineinander griffen. Darüber konnte auch die Tatsache, dass die Hamann-Elf mit Mann und Maus verteidigte und die Räume ganz eng machte, nicht hinwegtäuschen.

Es hatte sich eigentlich nicht abgezeichnet, in der 34. Minute aber war es soweit: Van Nistelrooy spielte Pitroipa am Elfmeterpunkt frei, der erst noch ein bisschen fummelte und dann den Ball nur an den Pfosten schoss. "Van the Man" setzte nach und die Kugel humorlos unter die Latte.

Wer gedacht hätte, Torgelow würde nun die Köpfe hängen lassen, sah sich getäuscht: Zschiesche luchste Petric den Ball ab und passte zu Pankau. Der flinke Angreifer vernaschte bei seinem Sololauf auch Westermann am Strafraum und netzte an Rost vorbei aus zwölf Metern zum 1:1-Pausenstand ein (43.)!

Unverändert - sowohl personell als auch spielerisch - gestaltete sich das Geschehen zunächst nach Wiederanpfiff. Zwar ließ van Nistelrooy mit einem technischen Kabinettstückchen auf eine Steigerung des HSV hoffen (47.), doch verfielen die Gäste dann schnell wieder in ihren alten, schwerfälligen Trott.

Was aus dem Spiel heraus nicht gelang, schaffte Guerrero mit einem perfekt getretenen Freistoß: Der Peruaner schlenzte das Leder aus 20 Metern über die Mauer ins rechte Eck (53.).

Der Oberligist hatte im ersten Abschnitt viel Kraft gelassen, was sich nun immer mehr bemerkbar machen sollte. Van Nistelrooy legte binnen weniger Minuten zweimal nach: Guerrero kam am rechten Strafraumeck frei zur Flanke. In der Mitte nickte van Nistelrooy clever gegen die Laufrichtung Greulichs ins rechte Ecke ein (65.). Und wenig später nagelte der Holländer einen direkten Freistoß aus 22 Metern unter die Latte (67.).

Damit war die Messe gelesen. Zwar legte Jarolim nach Vorarbeit von van Nistelrooy noch einen Treffer nach, für den Oberligisten war aber auch das 1:5 ein respektables Ergebnis gegen ein Hamburger Starensemble, das sich in der Liga wird steigern müssen.

Am 2. Spieltag der Oberliga NOFV-Nord empfängt der Torgelower SV am Samstag um 14 Uhr Germania Schöneiche, der Hamburger SV trifft beim Bundesligastart vor heimischem Publikum auf Vizemeister Schalke 04. Anpfiff ist ebenfalls am Samstag um 18.30 Uhr. Wer der nächste Pokalgegner des HSV sein wird, entscheidet sich bei der Auslosung am 21. August.

15.08.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Torgelower SV Greif
Aufstellung:
Brück    
Keyser
Mista
Jager
Preiß    
Novacic    
Zschiesche    
Beck    
Pankau    

Einwechslungen:
62. Kotula für Preiß
84. Grzegorczyk für Zschiesche
84. Brandau für Beck

Trainer:
Hamann
Hamburger SV
Aufstellung:
Rost
Demel    
Westermann    
Elia
Jarolim    
Petric
Guerrero    
Pitroipa    
van Nistelrooy                

Einwechslungen:
70. Tesche für Demel
70. Rincon für Pitroipa
81. Choupo-Moting für van Nistelrooy

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
van Nistelrooy (34., Rechtsschuss, Pitroipa)
1:1
Pankau (43., Rechtsschuss)
1:2
Guerrero (53., Rechtsschuss)
1:3
van Nistelrooy (65., Kopfball, Guerrero)
1:4
van Nistelrooy (67., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:5
Jarolim (81., Rechtsschuss, van Nistelrooy)
Gelbe Karten
Greif Torgelow:
Novacic
(1. Gelbe Karte)
HSV:
-

Spielinfo

Anstoß:
15.08.2010 17:30 Uhr
Stadion:
Gießerei-Arena, Torgelow
Zuschauer:
8000
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)
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