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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

1
:
3

im Elfmeterschiessen
1:1 (0:0,0:0)
FC Augsburg

FC Augsburg


SC PADERBORN 07
FC AUGSBURG
15.
30.
45.


60.
75.
90.






 
105.



120.










 

FCA behält die Oberhand im Elfmeterschießen

Güvenisik versagen die Nerven

Der FC Augsburg hat in einem abwechslungsreichen Pokalspiel den SC Paderborn im Elfmeterschießen ausgeschaltet. Die Fuggerstädter traten zwar gegen engagierte Paderborner in der regulären Spielzeit im Offensiv-Spiel sehr phlegmatisch auf, waren aber in der Verlängerung nach dem Rückstand hellwach. Unter anderem Güvenisik und Damjanovic, die im Zusammenspiel das 1:0 für den FCP gemacht hatten, trafen im Elfmeterschießen nicht ins Tor.

Sven Neuhaus
Im entscheidenden Moment hellwach: FCA-Keeper Sven Neuhaus parierte gegen Güvenisik.
© imagoZoomansicht

SCP-Coach Pavel Dotchev nahm im Vergleich zum 1:1 gegen Unterhaching zwei personelle Wechsel vor: Für den angeschlagenen Karsten Fischer agierte Guié-Mien und für Brandy der Ex-Wolfsburger Wemmer im Mittelfeld der Ost-Westfalen. Ansonsten vertraute der gebürtige Bulgare der selben Mannschaft, die nach zwei Spieltagen an der Tabellenspitze der 3. Liga steht. Augsburgs Trainer Holger Fach, Dotchev´s direkter Vorgänger in Paderborn, plagten vor dem ersten Pflichtspiel der Fuggerstädter enorme Personalsorgen. Kapitän Lars Müller, da Costa und Khizaneishvili fehlten verletzungsbedingt. Der ungarische Neuzugang Torghelle konnte aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre nicht eingesetzt werden, so dass sein Landsmann Szabics und der junge Stephan Hain den Angriff des Zweitligisten bildeten. Innenverteidiger Möhrle übernahm die Kapitänsbinde von Lars Müller.

Die Anfangsphase in der neuen Paragon-Arena dominierten die Paderborner und überzeugten durch schnelles und direktes Spiel nach vorne, ohne allerdings in letzter Konsequenz zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Augsburg agierte im Offensivspiel viel zu behäbig und auch ohne klare Linie im Spielaufbau. Besonders schmerzlich für die Fach-Elf war auch, dass Innenverteidiger Benschneider bereits nach zwölf Minuten mit Verdacht auf Innenbandriss oder Meniskusschaden ausgewechselt werden musste.

Während der Zweitligaabsteiger von der Pader in der Folge weiter engagiert den Vorwärtsgang einlegte und flüssiges Kombinationsspiel zeigte, blieb der FCA offensiv weiter blass. Anders der SCP: Der bewegliche Kumbela, der bereits in der 16. Spielminute eine gute Möglichkeit hatte, traf in 33. Minute den Querbalken des Augsburger Gehäuses. Da die Ost-Westfalen diese wie auch weitere Chancen nicht nutzten, konnten die Fach-Schützlinge das torlose Unentschieden in die Halbzeit retten.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte der SCP mehr Spielanteile und agierte spritzig und zielstrebig in seinen Angriffsbemühungen. Folgerichtig hatte die Dotchev-Elf auch gute Möglichkeiten, etwa durch Wemmer, der alleine vor Neuhaus allerdings zu überhastet abschloss (55.). Den Fuggerstädtern fehlte weiterhin die Spritzigkeit und Genauigkeit im Passspiel. Doch auf einmal war der FCA da: Paderborns dänischer Torwart Jensen parierte zunächst reaktionsschnell einen Kopfball des eingewechselten Sinkala (71.) und war danach auch bei einem Schuss von Werner auf dem Posten (79.).

Obgleich auch der Drittligist weiter Möglichkeiten, etwa durch einen Kopfball von Löning nach Flanke des Kongolesen Kumbela (80.) hatte, konnte Augsburg die Schlussphase ausgeglichener gestalten und kombinierten zum Teil im Mittelfeld gefälliger. Eine weitere Schwächung stellte allerdings kurz vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit die verletzungsbedingte Auswechslung von Mölzl dar, der wie Benschneider mit der Trage vom Platz gebracht werden musste.

In der ersten Halbzeit der Verlängerung fehlten zunächst klare Chancen auf beiden Seiten. Doch dann stachen die Joker von FCP-Trainer Dotchev. Der Serbe Damjanovic bediente Güvenisik maßgenau in den Lauf. Der ehemalige türkische U-21-Nationalspieler, wie Damjanovic erst kurz auf dem Platz, umkurvte Neuhaus und schob in die Maschen des FCA-Gehäuses ein (102.). Doch die Augsburger waren nur kurz geschockt, drängten nun massiv auf den Ausgleich und hatten Chancen, etwa durch einen Pfostentreffer von Szabics (107.). Der Ungar zeichnete sich dann auch für den Ausgleich verantwortlich: Szabics drang in den Strafraum ein und hämmerte den Ball wuchtig mit rechts in die Maschen (116.). Im Elfmeterschießen vergab bei Augsburg nur Makarenko, während beim SCP neben Krecidlo auch Damjanovic und Torschütze Güvenisik nicht ins Tor trafen.

Der SC Paderborn 07 tritt in der 3. Liga am Samstag in Sandhausen an. Einen Tag später tritt Augsburg, das in der zweiten Runde des DFB-Pokals (23./24. September) steht, zum Zweitliga-Saisonauftakt beim 1. FC Nürnberg an.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Jensen
Holst    
Mohr
Halfar
Krösche    
Wemmer    
Löning    
Kumbela    

Einwechslungen:
68. Brandy für Wemmer
81. Güvenisik     für Kumbela
91. Damjanovic     für Löning

Trainer:
Dotchev
FC Augsburg
Aufstellung:
C. Müller    
Benschneider    
Mölzl    
S. Hain    
To. Werner    
Thurk
Szabics    

Einwechslungen:
12. Kläsener für Benschneider
46. Sinkala für S. Hain
89. B. Kern für Mölzl

Trainer:
Fach

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Güvenisik (102., Rechtsschuss, Damjanovic)
1:1
Szabics (116., Rechtsschuss, B. Kern)
 
Elfmeterschießen
0:1
Szabics (verwandelt)
1:1
Holst (verwandelt)
1:2
To. Werner (verwandelt)
1:2
Damjanovic (nicht verwandelt)
1:2
Makarenko (nicht verwandelt)
1:2
Krecidlo (nicht verwandelt)
1:3
Thurk (verwandelt)
1:3
Güvenisik (nicht verwandelt)
Gelbe Karten
Paderborn:
Krösche
(1. Gelbe Karte)
,
Holst
(1.)
,
Damjanovic
(1.)
Augsburg:
To. Werner
(1. Gelbe Karte)
,
C. Müller
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
09.08.2008 19:30 Uhr
Stadion:
Paragon-Arena, Paderborn
Zuschauer:
7597
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Hasede)

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