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Borussia Dortmund

Borussia Dortmund

3
:
0

Halbzeitstand
1:0
Carl Zeiss Jena

Carl Zeiss Jena


BORUSSIA DORTMUND
CARL ZEISS JENA
15.
30.
45.

60.
75.
90.












Jena seit neun Pflichtspielen sieglos

Dolls Joker stechen

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie setzte sich Borussia Dortmund am Ende verdient mit 3:0 gegen Carl Zeiss Jena durch und zieht somit erstmals nach 19 Jahren wieder ins DFB-Pokalfinale ein. Nach starkem Beginn und einer verdienten Führung ließ der BVB Jena wieder ins Spiel kommen. Die Thüringer waren auch dem Ausgleich nahe, aber als Simak zu Beginn der 2. Hälfte des Feldes verwiesen wurde, musste sich der Zweitligist in sein Schicksal fügen.

Dortmunds Petric und Tinga (re.) jubeln.
Der Torschütze und sein Assistent: Den parierten Kopfball von Petric (li.) brachte Tinga dann doch im Tor der Jenaer unter.
© dpaZoomansicht

Dortmunds Trainer Thomas Doll brachte im Vergleich zum 0:1 in Hamburg zwei neue Akteure: Im defensiven Mittelfeld spielte Kehl für Hummels, und Frei erhielt im Angriff den Vorzug vor Valdez.

Auch sein Gegenüber, Henning Bürger, tauschte nach der 1:2-Niederlage in Offenbach zwei Mal aus: Omodiagbe kam für Amrheim. Darüber hinaus stürmte Petersen für Allagui.

Der abstiegsbedrohte Zweitligist begann kämpferisch und engagiert. Die Dortmunder wurden früh attackiert und über Konter sollte dann der eigene Erfolg herbeigeführt werden. In der Defensive ging diese Spielweise auf, aber im Angriffsspiel blieben die Thüringer zunächst harmlos.

Nach kurzer Zeit nahmen die Borussen jedoch das Heft in die Hand. Nur konnten sie sich anfänglich gegen dicht gestaffelte und massiert stehende Jenaer kaum durchsetzen. Aber nach 13 Minuten war es dann soweit: Tinga schickte mit einem Pass auf die linke Außenbahn Dede auf Reisen. Der Linksverteidiger flankte zurück in die Mitte auf Petric, dessen Kopfball aus sieben Metern Khomutovski noch parieren konnte. Aber gegen den Nachschuss von Tinga hatte der weißrussische Keeper keine Chance mehr.

Nur eine Minute später hatte Petric das 2:0 auf dem Fuß, aber der Kroate vergab gegen Khomutovski. Das war es dann aber auch mit Dortmunder Angriffen. Die Doll-Schützlinge zogen sich mit der Führung im Rücken zurück und lauerten nun ihrerseits auf Konter.

Der Tabellenvorletzte der 2. Liga machte nun ergebnisbedingt mehr fürs Spiel, nur fehlte es Carl Zeiss an der nötigen Durchschlagskraft. So vergab Simak zwei Mal aus aussichtsreicher Position gegen BVB-Keeper Ziegler (23./ 44.). Drei Minuten zuvor hatte die Bürger-Elf Glück, dass ein Petric-Schuss abgefälscht wurde und sie nur mit einem Tor Rückstand in die Pause mussten.

Tinga (re.) und Kehl (li.) im Duell mit Stegmayer.
In Unterzahl: Jenas Stegmayer im Duell mit Tinga (re.) und Kehl.
© dpa

DFB-Pokal, Halbfinale

Auch nach der Halbzeit bleib Simak zunächst Hauptprotagonist der Partie. Diesmal fiel der Tscheche aber in negativer Hinsicht auf: Zuerst wurde er wegen Meckerns verwarnt. Unzufrieden mit der Entscheidung äußerte sich der 29-Jährige erneut gegenüber Schiri Manuel Gräfe, der umgehend die zweite Gelbe Karte zückte, was den Platzverweis zur Folge hatte (51.).

Das Spiel wurde nun zerfahrener und arm an Einschussgelegenheiten. Doll reagierte darauf, indem er mit Klimowicz und Kringe frische Kräfte brachte (69.). Und nur zwei Minuten später dankten es beide ihrem Trainer mit dem 2:0. Nach sehenswertem Zuspiel von Tinga, scheiterte zuerst Kringe mit einem Schlenzer an Carl Zeiss-Torwart Khomutovski. Aber auch diesmal konnte der Weißrusse den Ball nur abprallen lassen und wieder war ein Dortmunder schneller - Klimowicz bugsierte das Leder über die Linie.

In der Folge hatte der BVB das Spiel im Griff und legte sogar noch einen Treffer nach. Nach einer Flanke von links passte Kehl mit dem Kopf auf Petric, der aus acht Metern den 3:0-Endstand besorgte.

Für die Dortmunder geht es bereits am Samstag in der Bundesliga weiter. Im Signal Iduna Park wird der Karlsruher SC erwartet. Jena hingegen empfängt am Sonntag die SpVgg Greuther Fürth, wo man der eigenen Negativserie von neun Spielen ohne Sieg ein Ende bereiten will.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Rukavina (4,5) , 
Amedick (3,5) , 
Wörns (3) , 
Dede (3) - 
Kehl (2,5) - 
Tinga (2,5)            
Buckley (5)        
Federico (4) - 
A. Frei (4,5)    
Petric (2,5)    

Einwechslungen:
69. Kringe für Buckley
69. Klimowicz     für A. Frei
79. Hummels für Tinga

Trainer:
Doll
Carl Zeiss Jena
Aufstellung:
Khomutowski (3) - 
Maul (4,5) , 
R. Müller (3) , 
Omodiagbe (4)    
To. Werner (4) , 
Ziegner (3,5) , 
Hansen (3,5) , 
Stegmayer (4,5) - 
Simak (5)    
Petersen (3,5)    

Einwechslungen:
73. Amrhein für von Walsleben-Schied
84. Saka für Petersen

Trainer:
Bürger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Tinga (13., Rechtsschuss, Petric)
2:0
Klimowicz (70., Linksschuss, Kringe)
3:0
Petric (87., Linksschuss, Kehl)
Gelb-Rote Karten
Dortmund:
-
Jena:
Simak
(51.)

Gelbe Karten
Dortmund:
Buckley
(1. Gelbe Karte)
,
Tinga
(2.)
Jena:
Omodiagbe
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
18.03.2008 20:30 Uhr
Stadion:
Signal-Iduna-Park, Dortmund
Zuschauer:
80708 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
kein erregender Pokalfight, immerhin phasenweise spannend, aber auch nur phasenweise fußballerisch ansprechend.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
8:6
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 1
souveräner, fehlerfreier Auftritt, lag bei sämtlichen persönlichen Strafen inklusive Simaks Platzverweis ebenso richtig wie bei allen anderen maßgeblichen Entscheidungen, darunter mehrere knifflige Szenen mit Abseitsverdacht.
Spieler des Spiels:
Sebastian Kehl
Stopfte manches Loch im Mittelfeld. Profilierte sich als Pass- und Ideengeber. Bereitete den dritten Dortmunder Treffer vor.

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