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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Hertha BSC

Hertha BSC


VFB STUTTGART
HERTHA BSC
15.
30.
45.

60.
75.
90.








Die Schwaben revanchieren sich für die Nullnummer in der Liga

"The Hammer" trifft aus dem Stand

Mit dem VfB Stuttgart ist der letzte Halbfinal-Teilnehmer im DFB-Pokal gefunden. Die Schwaben ziehen somit nach sechs Jahren wieder ins Halbfinale ein. Bei starkem Regen wirkte die Veh-Truppe einen Tick aggressiver und kraftvoller als die Gäste aus Berlin. Die Schwaben suchten ihr Heil des Öfteren in Weitschüssen und hatten mit dieser Taktik Erfolg.

Dejagah gegen Khedira
Regenduell: Dejagah (l.) setzt sich gegen Khedira durch.
© dpaZoomansicht

Erst am vergangenen Freitag trafen die beiden Teams im Gottlieb-Daimler-Stadion aufeinander. Im Vergleich zum torlosen Remis spielte Pardo, der im Ligaspiel gegen die Hertha eine Gelbsperre absaß, für Gentner. Wie Pardo durfte auch auf Berliner Seite Friedrich nach einer Gelbsperre diesmal im Pokal ran, Jerome Boateng musste für ihn weichen. Der wiederum in der Liga gesperrte Dejagah, der am Freitag die Ampelkarte bekam, lief für Ede von Beginn an auf.

Bei strömendem Regen taten sich beide Teams schwer, Chancen zu erspielen und eine Linie zu finden. Hertha versteckte sich keineswegs, auch wenn sich der VfB mit der Zeit ein leichtes Übergewicht erspielte. So gehörte auch die erste Gelegenheit der Partie den Schwaben: Nach einer Ecke verschätzte sich Fiedler gehörig, auch Dardai klärte nicht ausreichend. Mit vereinten Kräften verhinderte die Hertha-Abwehr, dass Khedira den "Doppelfehler" der Berliner nutzte (22.).

Die Götz-Truppe, die wie schon am Freitag mit zwei "Sechsern" und nur einer Sturmspitze (Pantelic) antrat, geriet zunehmend unter Druck. Khedira prüfte mit einem 18-Meter-Schuss Keeper Fiedler, ansonsten tat sich Stuttgart aber schwer, zu aussichtsreichen Möglichkeiten zu kommen. Die Flanken kamen zu ungenau und waren für das Sturmduo Gomez/Cacau nicht verwertbar. Hertha sorgte mit Entlastungsangriffen regelmäßig für Torgefahr. Zweimal kam Dejagah in Schussposition, der jedoch einmal an Hildebrand scheiterte (32.) und kurz darauf von Delpierre am Abschluss gehindert wurde (36.).

Dass der VfB doch noch in Front ging, hatten sie Ludovic Magnin zu verdanken. Der Schweizer spielte auf der linken Seite mit Friedrich Katz' und Maus, die punktgenaue Flanke des Schweizers verwertete Cacau aus zehn Metern Distanz mit dem Kopf. Fiedler hatte keine Abwehrchance. Kurz vor der Pause hätten die Schwaben nach einem Konter beinahe noch nachgelegt, Pardo ließ aber die Möglichkeit ungenutzt und schob das Leder aus 15 Metern knapp am Tor vorbei. So ging es mit dem 1:0 für die Gastgeber in die Kabinen.

Die Hertha kam mit mehr Feuer aus der Kabine und war nun häufiger in der Hälfte der Stuttgarter zu finden. Allein, es fehlten die ganz großen Möglichkeiten. Lediglich Pantelic hatte eine gute Chance nach Fehler von Pardo, vergab diese aber aus spitzem Winkel (58.). Die Schwaben brachten Fiedler immer wieder durch Fernschüsse in Verlegenheit. Egal, ob Cacau (50.), Magnin (62.) oder Hitzlsperger (68.) - keinen der Versuche hielt der Hertha-Schlussmann auf dem glitschigen Untergrund sicher fest.

Christian Fiedler
Zum zweiten Mal geschlagen. Keeper Fiedler kann Hitzlspergers Schuss nicht parieren.
© dpaZoomansicht

Dass das 2:0 in der 77. Minute nach einem Weitschuss fiel, passte in den Spielverlauf. Aus dem Stand zog Thomas "The Hammer" Hitzlsperger aus 18 Metern ab, der Berliner Keeper reagierte zu spät und ließ das Leder passieren. Beinahe hätte Gimenez den postwendenden Anschlusstreffer erzielt, scheiterte aber im Eins gegen Eins am aufmerksamen Hildebrand. Damit war die Partie gelaufen. In den Schlussminuten war Berlin nicht mehr in der Lage, der Partie auf dem tiefen Boden noch eine Wende zu geben.

Der VfB Stuttgart tritt am Samstag in der Liga beim Schalke-Bezwinger in Leverkusen an und will den Abstand zu den "Königsblauen" weiter schrumpfen lassen. Hertha tritt am Samstag gegen Bayern München an.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (2) - 
Osorio (5)    
Tasci (1,5) , 
Delpierre (2,5) , 
Magnin (2) - 
Pardo (3) - 
Hilbert (4) , 
Hitzlsperger (2,5)    
Khedira (4) - 
Cacau (2,5)        
Gomez (3,5)    

Einwechslungen:
46. Fernando Meira (2,5) für Osorio
46. Streller (4) für Gomez
86. Lauth für Cacau

Trainer:
Veh
Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (3) - 
van Burik (3,5) , 
Simunic (3) , 
Fathi (4)    
Dardai (4) , 
An. Schmidt (4,5)    
Ebert (4)    
Dejagah (3)    
Gilberto (4) - 

Einwechslungen:
61. Neuendorf für An. Schmidt
61. Gimenez für Dejagah
76. J. Boateng für Fathi

Trainer:
Götz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Cacau (38., Kopfball, Magnin)
2:0
Hitzlsperger (77., Linksschuss, Tasci)
Gelbe Karten
Stuttgart:
-
Hertha:
Ebert
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
28.02.2007 20:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
32000
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
10:6
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 3
ein souveräner Leiter, hätte bei Eberts Tackling gegen Hitzlsperger (27.) kurz vor dem Strafraum Freistoß pfeifen und das Foul von Dejagah an Tasci mit Gelb ahnden müssen. Bei Eberts Zweikampf gegen Streller (71.) ließ er zu Recht weiterlaufen.
Spieler des Spiels:

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