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30.07.2014, 22:19

1:2 im Quali-Hinspiel bei Agdam - auch Skibbe in Not

Champions-League-Fluch: Salzburg droht erneut das Aus

Bleibt die Champions League für Red Bull Salzburg auch im siebten Versuch verriegelt? Der österreichische Meister kassierte in der dritten Runde der Qualifikation im Hinspiel eine unglückliche 1:2-Niederlage beim aserbaidschanischen Titelträger Qarabag Agdam. Die Gastgeber spielten am Ende zu neunt.

Salzburg-Trainer Adolf "Adi" Hütter
Neuer Trainer, alte Sorgen: Auch unter Adolf "Adi" Hütter droht Salzburg die CL-Gruppenphase zu verpassen.
© imagoZoomansicht

Red Bull Salzburg in der Champions-League-Gruppenphase? Das hat es in sechs Anläufen noch nie gegeben. Und auch der siebte droht schon in der Qualifikation zu scheitern: Nach dem 1:2 bei Qarabag Agdam am Mittwochabend steht der Mateschitz-Klub, der vorige Saison in Rekord-Manier die österreichische Meisterschaft gewonnen hatte, gehörig unter Druck. Die Play-offs sind ernsthaft in Gefahr.

Vor 31.000 Zuschauern im ausverkauften Tofiq-Bahramov-Stadion schockte Danilo Dias die Gäste schon in der zweiten Minute. Christian Schwegler hatte zu weit von seinem Gegenspieler weggestanden - und flog eine gute halbe Stunde später auch noch mit Rot vom Platz: Sein Foul als Notbremse zu werten, war jedoch höchst fragwürdig (35.).

Sieben Minuten später war allerdings auch Agdam dezimiert, Admir Teli sah binnen weniger Minuten zweimal Gelb, die Ampelkarte gab es für ein absichtliches Handspiel. Nach dem Seitenwechsel hielten die Salzburger ihre Überlegenheit aufrecht, vergaben große Chancen. Zweimal rettete die Latte für die frenetisch angefeuerten Hausherren.

Agdams Matchwinner fehlt im Rückspiel

RB-Angreifer Jonatan Soriano war es schließlich, der sein Team vorübergehend erlöste. Mit einer schönen Einzelleistung markierte er das 1:1 (77.), das jedoch nur neun Minuten Bestand haben sollte: Reynaldo düpierte die Salzburger Hintermannschaft, spielte Keeper Peter Gulacsi aus und traf zum Sieg für den Außenseiter. Im Rückspiel am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr) fehlt der Matchwinner jedoch: Kurz vor Schluss sah er für ein grobes Foul noch Rot.

Skibbe und Zürich mit dem Rücken zur Wand

Noch schlechter ist die Ausgangslage für den Schweizer Vizemeister: Der Grasshopper-Club Zürich unter der Leitung von Trainer Michael Skibbe musste im ersten Aufeinandertreffen mit OSC Lille zuhause eine 0:2-Niederlage einstecken und droht die 18-jährige Durststrecke ohne Champions-League-Teilnahme zu verlängern.

Besiktas siegt in Rotterdam

Eine gute Position für das Rückspiel sicherte sich Besiktas bei Feyenoord Rotterdam. Mustafa Pektemek brachte das Team aus Istanbul bereits in der 13. Minute in Führung. Der in der Schweiz aufgewachsene türkische Nationalspieler Kerim Frei erhöhte in der 71. Minute sogar auf 2:0 für Besiktas. Erst ein sehr spät verwandelter Strafstoß von Mitchell te Verde in der Nachspielzeit (90.+4) zum 1:2-Endstand aus Sicht Rotterdams bewahrte Feyenoord noch gewisse Hoffnungen auf das Weiterkommen.

 
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