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Werder Bremen

 - 

Inter Mailand

 

3:0 (1:0)

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Werder Bremen
Inter Mailand
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.









Mertesacker und Hunt treffen Aluminium - Inter Gruppenzweiter

Schaaf-Schützlinge bestrafen lustloses Inter

Für Werder war es die Chance, sich auf internationaler Bühne noch einmal zu zeigen, für das bereits fürs Achtelfinale qualifizierte Inter lästige Pflichtaufgabe - dementsprechend unterschiedlich fiel auch das Engagement der beiden Kontrahenten aus. Bremen war die meiste Zeit klar spielbestimmend und entschied die Partie mit Treffern kurz vor und nach der Pause. Echte Gegenwehr des sporadisch am Spiel teilnehmenden Titelverteidigers blieb aus.

Goran Pandev gegen Marko Arnautovic
So verbissen war's selten: Goran Pandev und Torschütze Marko Arnautovic streiten um den Ball.
© picture-allianceZoomansicht

Bremens Coach Thomas Schaaf stellte sein Team nach dem 0:0 in der Bundesliga in Wolfsburg auf einer Position um: Für Bargfrede lief Arnautovic auf.

Inter-Trainer Rafael Benitez schickte im Vergleich zur 1:3-Pleite bei Lazio Rom nur eine B-Elf auf den Platz. Keeper Julio Cesar sowie Maicon, Lucio, Stankovic und Sneijder machten die Reise nach Bremen gar nicht erst mit.

Bei minus zwei Grad und gut bespielbarem Rasen übernahm Bremen gegen das abwartende Inter sofort die Initiative. Die Lombarden verdichteten die Räume gut, die Schaaf-Elf tat sich schwer, eine Lücke zu finden und machte sich manch guten Ansatz mit schlechten Flanken selbst zunichte (Marin, Almeida).

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Bis zum ersten Torschuss dauerte es 19 Minuten, wobei der Fernschuss von Antreiber Frings keine ernsthafte Prüfung für Orlandoni darstellte. Neben dem Werder-Kapitän hatte auch Marin viele Ballkontakte, so richtig gefährlich wurde es für die Gäste auch auf Grund des fehlenden finalen Passes in die Spitze aber zunächst nicht.

Während sich die Schaaf-Elf wenigstens um Offensivaktionen bemühte, blieb die vorderste Region bei Inter nahezu Tabuzone - Eto'o und Kollegen auferlegten sich vornehmste Zurückhaltung.

Nach einer halben Stunde folgte die beste Phase der Gastgeber, die Laufwege stimmten nun besser. Der nicht immer sichere Orlandoni lenkte Almeidas Volleyschuss über den Balken (31.), Cambiasso fabrizierte nach Hunts scharfer Hereingabe fast ein Eigentor (33.).

Der Druck der Hanseaten hielt an. Auch defensiv nur das Nötigste zu tun, reichte für Mailand nun nicht mehr aus: Prödl stieg nach Ecke von Frings am höchsten und köpfte aufs rechte Eck. Cordoba fälschte noch leicht ab, unhaltbar für Orlandoni landete das Leder aus acht Metern im Netz (38.).

Werder, personell unverändert wie der Gegner, machte nach Wiederanpfiff da weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte und legte nach: Almeida flankte von links, in der Mitte nahm Arnautovic den Ball volley und knallte per Linksschuss aus fünf Metern ins kurze Eck. Cambiasso kam zu spät, Orlandoni war wieder ohne Abwehrchance (49.).

Die Lombarden ließen spürbare Gegenwehr auch in der Folge vermissen. Bei den Schaaf-Schützlingen lief der Ball mit gesteigertem Selbstbewusstsein flüssig, Arnautovic verpasste per Kopf nach Schmidts Flanke sein zweites Tor (63.).

Dann nahmen die Milanesen wenigstens sporadisch am Spiel teil. Cambiassos kahler Schädel streichelte Pandevs Flanke an den Pfosten und der Argentinier vergab auch im Nachsetzen (67.). Hunt scheiterte auf der Gegenseite an Orlandoni, ehe Pandev in derselben Minute Wiese einer ersten ernsthaften Prüfung unterzog (72.).

Die Schlussphase gehörte dann wieder Werder. Mertesackers Kopfball flog an den Pfosten (80.), Hunt hämmerte fulminant an die Latte (82.). Das 3:0 gelang aber doch: Der eingewechselte Pizarro nahm den Ball nach Fritz' Querpass klasse an und schoss aus 20 Metern platziert ins linke Eck. Vom Pfosten prallte das Leder ins Netz (88.).

Pandev visierte Sekunden vor Schluss ebenfalls noch das Torgestänge an, doch auch ein Gegentreffer hätte Bremens gute Abschiedsvorstellung auf internationaler Ebene nicht trüben können. Inter zieht als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein.

Für Werder geht es in der Bundesliga am Samstag um 18.30 mit dem Gastspiel beim BVB weiter. Inter tritt am 15. Dezember um 18 Uhr im Halbfinale der Klub-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Der Gegner wird noch ermittelt. Das Serie A-Spiel des 17. Spieltags in Florenz wurde abgesagt.

07.12.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Do. Schmidt (3) , 
Mertesacker (3) , 
Prödl (3)    
Pasanen (4)        
Frings (2)        
Fritz (3) - 
Marin (3) , 
Hunt (2,5) , 
Hugo Almeida (3,5)    
Arnautovic (2,5)    

Einwechslungen:
75. Pizarro     für Hugo Almeida
78. Bargfrede für Frings
83. Silvestre für Pasanen

Trainer:
Schaaf
Inter Mailand
Aufstellung:
Orlandoni (3,5) - 
Zanetti (5)        
Cordoba (5) , 
Cambiasso (5) , 
Biraghi (5) - 
T. Motta (4)    
Obiora (5) - 
Santon (5)    
Muntari (5) - 
Pandev (3) , 
Eto'o (5)

Einwechslungen:
50. Biabiany (3,5) für Santon
54. Natalino (5) für Zanetti
76. Mariga für T. Motta

Trainer:
Benitez

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Prödl (38., Kopfball, Frings)
2:0
Arnautovic (49., Linksschuss, Hugo Almeida)
3:0
Pizarro (88., Rechtsschuss, Fritz)
Gelbe Karten
Bremen:
Pasanen
(1. Gelbe Karte)
Inter:
-

Spielinfo

Anstoß:
07.12.2010 20:45 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
30400
Spielnote:  3,5
anfangs eine Zumutung, dann allein dank Werders Steigerung zunehmend attraktiver.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
10:1
Schiedsrichter:
Cüneyt Cakir (Türkei)   Note 3
kleinere Fehler, aber insgesamt ohne Probleme.
Spieler des Spiels:
Torsten Frings
Werders Kapitän zeigte als Umsetzer im Mittelfeld alte Qualitäten in der Balleroberung und Ballverteilung.
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