Nürnberg: DFB stellt Verfahren ein
Keine Sperre für Saenko
"Nach der eingeholten Aussage des Bremer Spielers Daniel Jensen ist nicht von einer Handlung Ivan Saenkos auszugehen, die eine Intensität aufweist, wie sie nach ständiger Rechtsprechung des DFB-Sportgerichts für die Annahme eines krass sportwidrigen Verhaltens erforderlich ist. Daher kann das Verhalten des Spielers Saenko nachträglich nicht geahndet werden", erklärte der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, auf der Internetseite des Verbandes.
"Das Kämpfen hat sich gelohnt", sagte ein zufriedener Club-Manager Martin Bader nach der DFB-Entscheidung und lobte zugleich das Verhalten von Werder Bremen und des Spielers Daniel Jensen. Der Bremer bekräftigte auch vor dem Sportgericht seine Aussage, dass er den Ellenbogen Saenkos gesehen habe und dabei erschrocken sei. Ausschlaggebend für den Freispruch sei auch gewesen, dass der SV Werder nicht auf eine Sperre gedrängt habe.
Allerdings kommt Saenko nicht ganz ungeschoren davon. Man werde mit ihm eindringlich über die überflüssige Aktion reden und ihn zu einer Spende in die Mannschaftskasse auffordern, erklärte Bader.
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