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07.12.2018, 10:42

Hoffenheim gelang erst ein Sieg in Wolfsburg

Nagelsmann will Labbadia distanzieren

Nur drei Punkte liegen zwischen Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg. Deshalb sei es ratsam, zu gewinnen, sagt TSG-Coach Julian Nagelsmann und fordert einen Auswärtssieg. Auch rein statistisch gesehen, hat die Partie einen ganz besonderer Reiz.

Bruno Labbadia und Julian Nagelsmann
Würde Labbadia und den VfL gerne distanzieren: TSG-Trainer Julian Nagelsmann.
© imagoZoomansicht

Das sind keine guten Nachrichten für den VfL Wolfsburg. "Ich habe mich endlich mal wieder wie ein Trainer gefühlt", resümierte Julian Nagelsmann die Vorbereitung auf die Partie am Samstag. Ohne störenden Wettkampf oder Reisen, ohne Länderspiele seiner Stars, die nahezu vollzählig zur Verfügung standen. Nur Havard Nordtveit, David Otto (beide Ödem im Mittelfuß) und Rekonvaleszent Lukas Rupp fehlten. Zudem blieb dem 31-Jährigen und seinem Trainerteam "auch Zeit für Nachbetrachtungen", diese Analysen seien lehrreicher für die Spieler als nur die ständigen Vorbereitungen auf den nächsten Gegner. "Wir konnten Dinge aufarbeiten, die in den letzten Wochen nicht so gut waren", so Nagelsmann, Details unterliegen der Geheimhaltung, "ich will es Bruno Labbadia nicht so leicht machen."

Aus solchen Nachhilfe-Phasen kam die TSG meist gefestigt und stabiler heraus. Das ist auch erforderlich, wollen die Hoffenheimer bei den erstarkten Wolfsburgern bestehen. "Ein Gegner, der sich entwickelt und an Variabilität gewonnen hat", hat Nagelsmann festgestellt, "sie sind schwieriger zu analysieren und haben sich auch gut verstärkt." Fünf Siege hat der VfL bereits eingefahren in dieser Spielzeit, nur einen weniger als in der kompletten Vorsaison, die für die Wölfe in der Relegation und mit dem Klassenerhalt gegen Holstein Kiel endete. "Sie sind wieder gut in der Spur", so Nagelsmann, "es ist auch tabellarisch sehr interessant."

Drei Zähler liegt Wolfsburg aktuell hinter Hoffenheim, "da ist es ratsam, auswärts zu gewinnen, um sie auf sechs Punkte zu distanzieren". Dazu müssen sich die Kraichgauer allerdings mächtig strecken, wie die Bilanz belegt: In den zehn Erstligajahren ist der TSG erst ein Sieg in Wolfsburg gelungen, 2:1 in der Saison 2011/12. Lang, lang ist`s her. Der besondere Reiz der Partie: Die Mannschaft, die nach den Bayern (37) bislang die wenigsten Torchancen zugelassen hat (56), empfängt das Team, das ligaweit die meisten Gelegenheiten herausgespielt hat (113). Auch die Zweikampfführung beider Teams verspricht Brisanz, Hoffenheim beging bislang die meisten Fouls (170), Wolfsburg sammelte die meisten Verwarnungen (33). Aber auch das wird Nagelsmann sicherlich besprochen und aufgearbeitet haben.

Michael Pfeifer

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