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09.10.2018, 13:03

TV-Experte kritisiert Altersstruktur und Zusammensetzung

Freund zur Bayern-Krise: "Der Kader reicht einfach nicht"

Der FC Bayern ist weit entfernt vom eigenen Anspruch. Doch woran liegt's? Ex-Bundesliga-Profi Steffen Freund (48) kritisiert die Kadergestaltung - Trainer Niko Kovac dagegen nimmt er in Schutz.

TV-Experte Steffen Freund
Äußerte sich zur Bayern-Krise: TV-Experte Steffen Freund.
© imagoZoomansicht

Vier sieglose Spiele in Folge, Verunsicherung bei den Bayern-Profis und die Frage nach dem Warum. Für TV-Experte Steffen Freund hatte sich das Problem schon vor der Saison abgezeichnet. In der Sendung "100% Bundesliga - Fußball bei NITRO" kritisierte er sowohl die Altersstruktur als auch die Zusammensetzung des Kaders scharf: "Bayern München hat den ältesten Kader mit 27,3 Jahren - auch letztes Jahr schon. Dann haben sie nur 19 Feldspieler, was viel zu wenig ist für eine Mannschaft, die weit kommen will, und das in allen Wettbewerben."

Die verletzten Spieler seien natürlich auch ein Problem, doch Kingsley Coman (Syndesmose-Riss im ersten Saisonspiel) habe es "zu einem Zeitpunkt, wo man noch hätte nachlegen können", erwischt. Freunds vernichtendes Urteil: "Dann reicht der Kader einfach nicht, um erfolgreich zu spielen." So gehen die Bayern als Tabellensechster in die Länderspielpause, die der Rekordmeister zur tiefgreifenden Analyse nutzen wird. "Bei uns herrscht die totale Ruhe", hatte Uli Hoeneß dem kicker (Montagsausgabe) erklärt und angekündigt, Trainer Niko Kovac "bis aufs Blut" verteidigen zu wollen.

Für Freund der richtige Weg. Es sei jetzt wichtig, "dass sich die Vereinsführung hinter Kovac stellt und erkennt, dass man den Kader hätte besser gestalten können. Nico Kovac steht nicht zur Diskussion." Der Europameister von 1996 empfiehlt: "Jetzt heißt es durchhalten bis Januar und dann denke ich, werden sie neue Spieler kaufen."

cfl

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