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14.04.2018, 20:13

Eintracht will nach "komischer Woche" zum Alltag zurück

Bobic: "Keine Bauchschmerzen gehabt"

Spiel eins nach Bekanntwerden des Abschieds von Niko Kovac im Sommer, der zum FC Bayern wechselt, endete mit einer 1:4-Niederlage von Eintracht Frankfurt im direkten Duell mit Bayer Leverkusen um einen Champions-League-Platz. Dennoch waren bei der SGE die Verantwortlichen darum bemüht, schnell wieder zum Alltag zurückzukehren.

Marius Wolf, Niko Kovac (re.)
Im Gespräch: Marius Wolf mit SGE-Coach Niko Kovac (re.).
© Gety ImagesZoomansicht

"Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt, nur das Ergebnis hat nicht gestimmt. Leider konnten wir dem Druck in der zweiten Hälfte dann nicht mehr standhalten. Deshalb ist der Sieg für Bayer auch verdient", meinte Fredi Bobic nach dem Spiel bei "Sky". In der Tat ließ die Eintracht gegen die allerdings schon vor dem Seitenwechsel etwas aktivere Werkself mit wenigen Ausnahmen kaum etwas zu. Dies änderte sich allerdings in der zweiten Hälfte spätesten nach der 70. Minute. "Wir haben auswärts gegen einen Topgegner gespielt, die stärkste Kontermannschaft der Liga. Wir haben es nicht gut verteidigt und daher verloren. Leverkusen hatte umgestellt auf Viererkette, dadurch hatten wir Probleme. Das zweite Tor durch die Mitte dürfen wir nicht kassieren. Wir haben alles gegeben, ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen", konstatierte Niko Kovac.

Mit Einstellung und Einsatz zeigte sich Bobic ungeachtet der am Ende im Ergebnis klaren Niederlage zufrieden: "Unsere Spieler haben gefightet und alles rausgeholt, am Ende sind sie dann auf der Felge rausgegangen. Das ist das Entscheidende", so Bobic, der sich nach dem angekündigten Kovac-Abschied allerdings ohnehin keine Sorgen bezüglich etwaiger Auswirkungen auf die Mannschaft gemacht habe. "Ich habe keine Bauchschmerzen gehabt, denn ich weiß, dass die Mannschaft in sich geschlossen ist."

Kovac selbst wies jegliche Auswirkungen aufgrund der ereignisreichen Vortagen weit von sich. "Wir sind heute hier gewesen, um Bayer Leverkusen zu besiegen. Alles andere spielt keine Rolle. Mein Seelenleben ist in Ordnung." Zumindest ein Spieler, Torhüter Lukas Hradecky, gestand ein, dass die vergangenen Tage alles andere als normal gewesen seien. "Es war eine komische Woche. Es war viel los", so der Torhüter, dessen eigener Abgang im Sommer nach der Verpflichtung von Frederik Rönnow besiegelt scheint.

Kovac hofft auf Jovic und Haller

Kovac selbst fordert indes vor allem Konzentration auf die noch folgenden Aufgaben ein, schließlich will sich der ehemalige kroatische Nationaltrainer mit der Eintracht noch für den internationalen Wettbewerb qualifizieren und im DFB-Pokal erneut ins Finale einziehen. "Für Mittwoch hoffe ich, dass Luka und Sebastien wieder voll einsatzfähig sind", erklärt der 46-Jährige bezüglich der heute angeschlagen zunächst auf der Bank sitzenden Jovic und Haller, die am Mittwoch gegen Schalke (20.45 Uhr) damit wieder Startelfkandidaten sein dürften.

jom

1. Bundesliga, 2017/18, 30. Spieltag
Bayer 04 Leverkusen - Eintracht Frankfurt 4:1
Bayer 04 Leverkusen - Eintracht Frankfurt 4:1
Gefragt wie selten

Niko Kovac im TV-Interview. Fragen zu seinem Engagement beim FC Bayern ab Sommer blieben freilich nicht aus.
© imago

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zum Thema

weitere Infos zu Hradecky

Vorname:Lukas
Nachname:Hradecky
Nation: Finnland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:24.11.1989

weitere Infos zu Kovac

Vorname:Niko
Nachname:Kovac
Nation: Kroatien
Verein:Eintracht Frankfurt


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