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krausedi
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29.03.18, 17:22

@Duff

Ohne die anderen 17 Bundesligisten müsste der FC Bayern gegen sich selber spielen!

Wie Interessant ist das denn für die Sendeanstalten? Wie viel TV Geld würde dies generieren? Wen würde das hinterm Ofen vorlocken?

Ich zitiere an der stelle mal einen Artikel aus der Osnabrücker Zeitung:"Mangel an Spannung
Im Mai 1989 beschloss der Ligaausschuss den Modus, Hin- und Rückspiel innerhalb einer Woche wieder zu spielen. Das scheiterte am Veto des DFB-Beirats und den Sicherheitsbedenken der Polizei. Leere Stadien sind heute nicht das Problem – noch nicht. Es mangelt an Spannung in der wichtigsten Frage: Wer wird Meister?

"Aber wieso war es früher eigentlich spannend? Ganz einfach: Es gab Regeln, die für Chancengleichheit sorgten. Die Gehälter waren ebenso begrenzt wie die Ablösesummen, und jeder Verein durfte in den Sechzigern nur drei Spieler holen. Maximal zwei Ausländer waren erlaubt, vom Fernsehen bekamen alle das Gleiche. Und so wurde jedes Jahr ein anderer Meister, bis die Bayern ihr Olympia-Stadion bekamen und der Club mit den besten Spielern plötzlich auch der reichste wurde.

Kampf gegen Trikotwerbung
Und doch gab es kein totes Rennen. Überall saßen pfiffige Manager, und auch anderswo wurden die Stadien größer. Der DFB wachte wie ein strenger Vater über seine Kinder und versuchte, alle gleich zu behandeln, und der DFB kämpfte noch gegen Auswüchse wie Trikotwerbung und Live-Übertragungen."

"Wesentlich war der Grundgedanke der Solidarität. Man brauchte die anderen, keiner war seine eigene Liga. So kam man in den Neunzigern überein, gewisse Spieler nicht zu verpflichten. Jeder Verein durfte zwei Spieler auf sogenannte Schutzlisten stellen. Bis 2008 waren laut DFL-Beschluss Talente an den Nachwuchsleistungszentren geschützt. Dann brachen die Bayern aus der freiwilligen Vereinbarung aus.

Wahlloses Verpflichten von Spielern
Was viele Fans an den Bayern stört, ist ja das scheinbar wahllose Verpflichten von Spielern, die sie dann doch nicht brauchen, während sie dem alten Club fehlen. Ist es zu viel verlangt, Selbstbeschränkung einzufordern zum Wohle aller? Vielleicht wäre dieser Weg zurück der bessere, als sich über das Aufheben von 50 1 Gedanken zu machen, das weder national für mehr Chancengleichheit sorgen wird noch für mehr Basisnähe."

-> Aktuelles Beispiel Rudy, ich denke sein Wechsel könnte ihm die WM-Teilnahme versauen! In der "B-ELF" saß er auch nur auf der Bank.
ToppiTrainergott
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29.03.18, 14:49

@Duuf

Gut, über die Definitionen sind wir uns dann im Prinzip jetzt wohl einig. Das, was Sie Menschlichkeit nennen, hatte ich mit dem Begriff Bedarfsgerechtigkeit versehen, um es etwas allgemeiner zu halten.

Nun schreiben Sie den für die Diskussion mit Blick auf die Bundesliga entscheidenden Satz: "nur darum (Leistung) geht es in der Bundesliga". Warum? Wer legt das fest? Das genau stellen diejenigen, die die Fernsehgelder anders verteilen wollen, doch in Frage. Das meinte ich, als ich schrieb, es kommt auf das Ziel an. Wer eine möglichst ausgeglichene Liga haben möchte, darf nicht die beste Leistung stärker belohnen als die schwächste, denn dann zementiert er die Verhältnisse bzw. reißt die Verteilungsschere auf.

Also muss vor allen Verteilungsdiskussionen doch erst einmal die Zieldiskussion geführt werden. Was wollen wir überhaupt? Möglichst oft den CL-Gewinner stellen? Oder eine Liga, die erst am 34. Spieltag entschieden wird? Beides gleichzeitig wird höchstwahrscheinlich nicht gehen.
krausedi
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29.03.18, 14:15

@Haderbader

Ich sage mal noch ist es so wie Sie schreiben. Noch!

Sie können es drehen und wenden wie Sie es wollen, KHR macht den Larry, weil er sich Katar gegenüber öffnen will. Er will Scheichmillionen und wenn dies geschieht, dann gibt es kein Mia san mia mehr.

Warum sollte sich KHR für andere Vereine einsetzen, damit diese dann Millionen kassieren wie Man City oder PSG und andere? Dann wäre der oder die Konkurrenten in Zukunft besser aufgestellt als der FC Bayern München. Das ergibt nur Sinn, wenn man selber davon partizipieren möchte!

Außerdem widerspricht er diametral dem Uli H. aus M an der I! Von dem hört und liest man nichts dazu, weil er wahrscheinlich mittlerweile stillschweigend dafür ist. Dann würden ihm nämlich seine Zitate um die Ohren gehauen werden!

@Buddenhagen

Ich habs auch gerade gelesen und nachdem ich mich 10 Minuten vor Lachen auf der erde gekugelt habe, mich einigermaßen verschnaufen konnte, musste ich mich noch einmal kneifen ob ich wach bin oder nur geträumt habe!

Sehr köstlich, geradezu Delikat! ;-)
Buddenhagen
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29.03.18, 09:52

Herrlich

Jetzt stellt sich raus, Rummenigge war nicht mal anwesend.
Wer war denn da für den FCB und das auch noch ohne Wortmeldung?
Kanalisiert Herr Rummenigge nicht seine Wut in die falsche Richtung?
Haderbader
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29.03.18, 09:16

@krausedi

Sie interpretieren das nur so. Ich mach es Ihnen mal gleich und zitiere Rummenigge aus einem Interview Juli 2017:

Frage: Ist die Entwicklung bei 1860 auch ein Plädoyer für die 50 1-Regel, weil man sieht, wie gefährlich es ist, sich einem Investor wie Hasan Ismaik auszuliefern?
Rummenigge: Beim FC Bayern haben wir sogar eine 70 1-Regel, weil wir entsprechende Anteile immer im Eigentum des Vereines haben wollen.
Frage: Wie ist Ihre Haltung zur 50 1-Regel?
Rummenigge: Ich persönlich bin pro 50 1.

Das widerspricht auch nicht den Aussagen, die Sie zitiert haben. Rummenigge ist zumindest kaufmänisch ein aufgewecktes Kerlchen, der wird den Teufel tun und sich in eine offene Konfrontation mit den Scheichs begeben. Als Sponsoren oder"Premiumpartner" sind die bei Bayern ja, aus meiner persönlichen Sicht leider, herzlich willkommen, vielleicht in Zukunft auch als Investor mit einem kleiner 10%-Anteil. Aber die Macht wird bei Bayern beim Verein bleiben.
krausedi
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28.03.18, 23:45

@Haderbader

Sie scheinen nicht gelesen und verstanden zu haben!

Rummenigge will sich den Scheichs hin öffnen und zwar für den FC Bayern!

Meine Frage dazu war, wie Uli dies sieht!
Sonnenloewe
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28.03.18, 19:01

@ wrdlbrmft

und wer hat da nun die von Ihnen das von Ihnen gezeigte Zitat von sich gegeben??
wer von schwarzgelb.de

Der Dickel??
oder eventuell ex BVB ler wie Immel, Breitkreuz oder Wegmann
Duuf
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28.03.18, 19:01

ToppiTrainergott

Wenn man von Gerechtigkeit im Sinne der Leistung (und nur darum geht es in der Bundesliga) spricht, nein, dann ist es nicht OK, dass der andere genau so viel bekommt.
Im Sinne der Menschlichkeit - natürlich! Aber um Menschlichkeit geht es eben nicht.

Und ich bin auch der Meinung, dass das bisschen, dass jeder Verein durch eine Umverteilung mehr bekommen würde, bei weitem nicht ausreicht, um die Dominanz der Bayern auch nur ansatzweise zu gefährden...

Da müssen ganz andere Geldquellen her. Siehe eben zb Chelsea oder ManCity. Die hatten nicht mal ansatzweise ein Wörtchen mitzureden, bevor die Investoren kamen. Ergebnis, stand heute, bekannt.

Und Städte wie Köln, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg oder Berlin waren sehr wohl attraktiv für Investoren. Und diese Städte, mit ihrer Größe, ihrer fanbase, ihrer Infrastruktur, waren mit dem nötigen Kleingeld ;) sehr wohl in der Lage, die Dominanz der Bayern zu brechen.

Aber wir lassen einfach alles so wie es ist, die Bundesliga bleibt in der Spitze mittlerweile langweiliger wie die schottische liga, und international werden sich auf lange Sicht auch die Bayern noch aus der europäischen Spitze verabschieden, weil einfach keine sau mehr in die Bundesliga will.

Dann ist zwar im März nix mehr mit internationalem deutschen Fußball, aber hey - immerhin sind wir uns treu geblieben...
rauschberg
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28.03.18, 18:03

wrtlbrmft

Ja und Aki Watzke ist dagegen!
Und warum? Weil ihm alles andere absolut nichts nützt.
Welcher Investor soll denn in einen Verein investieren, wenn man ihm als erstes mitteilt, dass 94% der Profiabteilung sowieso anderen gehören und er da nichts dran ändern kann.
wrdlbrmft
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28.03.18, 17:23

Dieser Dampfplauderer ...

Da zitiere ich mal schwatzgelb.de aus einem sehr zu empfehlenden Text über Rummenigges geistige Verabschiedung und seine Auffassung von Solidarität, den auch der Kicker mal lesen sollte:

"Es ist mittlerweile absolut nicht mehr nachvollziehbar, warum niemand, weder Medien, noch die anderen Vertreter der Liga Karl-Heinz Rummenigge öffentlich in die Schranken weisen und ihn permanent als das entlarven, was er eigentlich ist: Ein Dampfplauderer, der sich Wahrheiten zurecht biegt und oft schlicht und ergreifend Dinge falsch darstellt, wenn es seinen Interessen und denen des FC Bayern München dient. Vielleicht wäre das ein erster, wichtiger Schritt, die Dominanz der Bayern in der Bundesliga zu brechen, indem man ihm nicht bereitwillig das Schlachtfeld überlässt."

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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München72:2069
 
2FC Schalke 0443:3052
 
3Borussia Dortmund54:3948
 
4RB Leipzig43:3746
 
5Bayer 04 Leverkusen47:3545
 
6Eintracht Frankfurt39:3245
 
7TSG Hoffenheim52:4142
 
8VfB Stuttgart26:3138
 
9Bor. Mönchengladbach36:4237
 
10FC Augsburg37:3636
 
11Hertha BSC32:3236
 
12Werder Bremen32:3336
 
13Hannover 9635:4232
 
14SC Freiburg26:4630
 
15VfL Wolfsburg28:3726
 
161. FSV Mainz 0529:4626
 
171. FC Köln27:5520
 
18Hamburger SV20:4419

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