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01.03.2018, 15:39

Stöger sieht keine Krise bei Gegner Leipzig

Mangelware Zeit: Kritik an BVB-Spielweise wird lauter

Dieser Gegner verursacht Dortmunds Fußballern im Rückblick mehr Schmerzen als ein Stein im Schuh: Gegen RB Leipzig begann am 14. Oktober 2017 ihr sportlicher Abstieg, dem 2:3 (1:2) im Signal Iduna Park folgten sieben weitere Punktspiele ohne Sieg - und die Trennung von Peter Bosz. Vor dem Rückspiel am Samstag (Anstoß 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) schwächelt Leipzig.

Marco Reus und Peter Stöger
"Aktiver, interessanter, offensiver": Marco Reus, Peter Stöger und Co. sind gefordert.
© imagoZoomansicht

Drei Spiele am Stück hat Ralph Hasenhüttls Team verloren (Frankfurt, Neapel, Köln), das riecht nach einer Mini-Krise. Einspruch, sagte Dortmunds Trainer Peter Stöger in seiner Spieltagspressekonferenz am Donnerstag, egal ob Leipzig diese drei Begegnungen nun gewonnen oder verloren habe: "Die Qualität der Mannschaft bleibt dieselbe. Ich sehe keine Krise." Leipzig sei ein Klub, der sich "zurecht oben festgesetzt" habe.

Stöger gefällt die grundsätzlich offensive Ausrichtung des Tabellensechsten, der "sehr aktiv, sehr viel" nach vorn spiele - anders als der um Kompaktheit bemühte FC Augsburg am Montag. "Beide Mannschaften spielen darauf hin, diese Partie zu gewinnen", glaubt der BVB-Coach, daraus ergeben sich seiner Einschätzung nach für Leipzig und Dortmund "mehr Schnelligkeit und mehr Raum".

Stöger vermisst "Zielstrebigkeit"

Von den eigenen Spielern erwartet Stöger mehr Hunger und Gier als am Montagabend. Gegen Augsburg, das bekräftigte der 51-Jährige, sei der Borussia "die Zielstrebigkeit abgegangen". Stöger wünscht sich einen anderen Auftritt seiner Elf, idealtypisch: "aktiver, interessanter, offensiver, mit mehr Toren". Der Trainer weiß aber auch, dass er strukturelle Defizite "nicht auf Knopfdruck abstellen" kann. "Das", ergänzt er, "bedarf Gesprächen, Trainingssequenzen und Zeit." Doch ausgerechnet Zeit sei leider Mangelware.

Obwohl die Kritik an der spielerischen Armut des BVB lauter wird und trotz vorzeigbarer 19 Punkte aus den neun Ligaspielen unter seiner Stabführung eine deutlich vernehmbare Unruhe herrscht, verteidigt Stöger den gemeinsamen Entwicklungsansatz von Trainer und Mannschaft: "Wir sehen trotzdem in unserer Entwicklung Dinge, die okay sind."

Thomas Hennecke

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