Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
17.01.2018, 21:13

Lutz Michael Fröhlich erkennt ein "Geschmäckle"

Videobeweis: "Keller in Köln ist keine Ideallösung"

Der Videobeweis ist wie die 18 Bundesligisten in die Rückrunde gestartet - und bleibt ein heißdiskutiertes Thema. Der Video Assistant (VA) funktionierte in den ersten Monaten seit der Einführung nicht reibungslos, weshalb im Winter erneut nachjustiert wurde. Das reicht dem Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich aber nicht auf lange Sicht.

Lutz Michael Fröhlich
Macht sich weiterhin intensiv Gedanken um den Videobeweis: Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich.
© imagoZoomansicht

Lutz Michael Fröhlich wünscht sich, dass der Videoassistent in der Bundesliga künftig in den Stadien vor Ort ist - und nicht in Köln sitzt. Das Arbeitsumfeld in einem "Keller in Köln" sei "keine Ideallösung", sagte der Schiedsrichter-Chef am Mittwoch beim Neujahrsempfang des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV).

Der 60-Jährige bezeichnete dies sogar als "Inkarnation der Intransparenz". Fröhlich ergänzte kurz darauf: "Man muss sich um die Transparenz natürlich keine Gedanken machen, aber ein Geschmäckle hat das schon."

Der frühere und langjährige Bundesliga-Schiedsrichter beschrieb die Arbeitssituation des Videoassistenten in Köln als "dunkel". Außerdem "werden Schatten auf den Bildschirm geworfen". Fröhlich weiter: "Ich sehe das auch schwierig, es ist aber wohl die technisch beste Lösung."

Die öffentlich seit Monaten aufkommende Kritik, die zu einer intensiven Sitzung und Nachjustierungen in diesem Winter geführt hat, kann Fröhlich in Teilen nachvollziehen - eben weil der Videoassistent in besagtem "Keller in Köln" sitzt. Dennoch stellte der Schiedsrichter-Chef auch klar: "Der Feldschiedsrichter hat immer das letzte Wort. Da sind wir jetzt auch auf einem guten Weg."

mag/dpa

Fehler trotz Prüfung
Elf falsche Entscheidungen des Videoassistenten
Elfmal wurde in der Bundesliga eine Fehlentscheidung trotz Prüfung des Videoschiedsrichters nicht zurückgenommen - in drei Fällen beruhte der falsche Entschluss des Schiedsrichters sogar auf Veranlassung des Videoassistenten.
Elf Fehlentscheidungen durch Videobeweis

Offiziell wurde in elf Fällen in der Bundesliga trotz Videobeweis eine Fehlentscheidung getroffen. In drei Fällen kam die falsche Entscheidung sogar erst durch den Videoassistenten zustande. Um welche elf Situationen handelte es sich?
© imago, Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

1 Leserkommentare

schwengel090771
Beitrag melden
22.01.2018 | 04:42

Fröhlich

Also langsam verliert man den Glauben beim Versuch der Gerechtigkeit mit den Videobeweisen im Fußball? [...]

Seite versenden
zum Thema

Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München44:1447
 
2Bayer 04 Leverkusen39:2731
 
3FC Schalke 0430:2531
 
4RB Leipzig31:2831
 
5Bor. Mönchengladbach30:3031
 
6Borussia Dortmund40:2530
 
7Eintracht Frankfurt24:2030
 
8FC Augsburg28:2527
 
9TSG Hoffenheim29:2727
 
10Hannover 9628:2927
 
11Hertha BSC27:2725
 
12SC Freiburg20:3323
 
13VfL Wolfsburg22:2420
 
14VfB Stuttgart16:2420
 
151. FSV Mainz 0524:3320
 
16Werder Bremen16:2516
 
17Hamburger SV15:2815
 
181. FC Köln14:3312

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine