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13.12.2017, 22:11

BVB-Geschäftsführer will weitermachen

Watzke widerspricht Nagelsmann-Meldungen

Von wegen amtsmüde. Hans-Joachim Watzke (58) denkt gar nicht daran, nach Ende seines noch bis zum 31. Dezember 2019 laufenden Vertrages als Geschäftsführer von Borussia Dortmund aufzuhören. Im Gegenteil, er befinde sich "im Kampfmodus", verriet er bei einer Talk-Veranstaltung der Ruhr Nachrichten.

Hätte nichts gegen eine weitere Amtszeit: Hans-Joachim Watzke.
Hätte nichts gegen eine weitere Amtszeit: Hans-Joachim Watzke.
© imagoZoomansicht

"Ich weiß nicht, ob Reinhard Rauball noch Lust auf mich hat", sagte Watzke, "aber wenn er mich fragt, könnte ich mir das schon vorstellen." Dann würde der Boss der Borussia ein neues Arbeitspapier unterschreiben, sein vermutlich letztes. Denn eines stellte Watzke vor 150 Zuhörern klar: "Mit 65 werde ich garantiert nicht mehr in diesem Amt sein." Wohl aber weiter regelmäßig als Zuschauer im Stadion. Dort will er erscheinen, "so lange ich transportabel bin."

Noch rund um das Pokalendspiel in Berlin (2:1 gegen Frankfurt) hatte Watzke Rücktrittsgedanken geäußert. Mit Dr. Rauball, der als Vorsitzender des dafür maßgebenden Präsidialausschusses den Vertrag des Geschäftsführers verlängern könnte, sollten 2018 ohnehin Gespräche über eine Fortsetzung dieser seit fast 13 Jahren währenden Zusammenarbeit geführt werden.

"Keine Absprachen" - "Keine Legastheniker und Analphabeten"

Bei der gleichen Veranstaltung widersprach Watzke Meldungen, dass mit Julian Nagelsmann der Nachfolger Peter Stögers (Vertrag bis 30. Juni 2018) bei Borussia Dortmund bereits feststehe. "Es gibt noch keinen Trainer für die kommende Saison", beteuerte er, "und es gibt auch keine Absprachen zu einem neuen Trainer." Stöger, der mit dem 2:0 in Mainz einen Einstand nach Maß feierte, habe es in den wenigen Tagen seit seinem Amtsantritt geschafft, den Dortmunder Spielern "wieder Sicherheit einzuhauchen", lobte Watzke.

Entschieden zur Wehr setzte sich der BVB-Chef gegen die seiner Meinung nach zu heftige Kritik an der Dortmunder Führungsetage in den vergangenen Wochen. "Man sollte nicht so tun, als wenn wir hier den größten Murks verzapft hätten", betonte er. Es sei der Eindruck entstanden, bei der Borussia seien nur "Legastheniker und Analphabeten" am Werk. "Das", schimpfte Watzke, "war mir zu viel."

Thomas Hennecke

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 13.12., 16:32 Uhr
BVB-Fans: "There is only one Peter Stöger"
Mit Peter Stöger auf der Bank läuft es bei Borussia Dortmund wieder. Kein Wunder, dass der Österreicher von den Fans gleich abgefeiert wurde...
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10 Leserkommentare

OhJehVfB
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15.02.2018 | 21:03

Vertragsverlängerung von Hans-Joachim Watzke

Bei Jörg Wontorra im Sky Live Interview am 11.02.2018 hat der BVB Geschäftsführer, Hans-Joachim Watzke, [...]
Sportsfreund_
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15.12.2017 | 10:25

@YelloowOwl

Hallo lieber Stalker.

Habe die Formulierung nicht 100% wiedergegeben. Da haben Sie recht.
[...]
YellowOwl
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14.12.2017 | 21:23

@Sportsfreund_

Wie unter jedem BVB-Beitrag zurzeit: Der Sportsfreund ist schon zum Bashen da. Ich habe jetzt Ihr angebliches [...]
Sportsfreund_
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14.12.2017 | 16:20

Oje Aki

"Hatte bei Bosz nie ein gutes Gefühl", sagt Watzke.

Das hörte sich aber noch ganz anders an vor ku[...]
HannesBalla
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14.12.2017 | 15:13

Oh je, jetzt droht Watzke den Fans auch noch - er will weitermachen.

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Vereinsdaten

Vereinsname:Borussia Dortmund
Gründungsdatum:19.12.1909
Mitglieder:150.000 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Schwarz-Gelb
Anschrift:Rheinlanddamm 207-209
44137 Dortmund
Telefon: (02 31) 90 20 0
Telefax: (02 31) 90 20 105
E-Mail: info@bvb.de
Internet:http://www.bvb.de


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