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21.11.2017, 15:16

Kaluza tritt nicht zurück - und das hat Gründe

Die Folgen des Aufstandes in Mainz

Es wurde viel geschrieben und diskutiert in den vergangenen Tagen rund um den 1. FSV Mainz 05. In der Führungsetage geht es nach wie vor heiß her. Johannes Kaluza, der Präsident, hat sich für Neuwahlen bereit erklärt, einen Rücktritt aber vorerst ausgeschlossen. Stellen sich die Fragen: Warum? Und wie geht es weiter?

Johannes Kaluza
Ihm sollte jetzt das Wohl von Mainz 05 am Herzen liegen: Präsident Johannes Kaluza.
© picture allianceZoomansicht

Kaluza hat gemerkt, dass der Wirbel um ihn und der Gegenwind zu groß werden, deshalb folgte am Sonntagmittag seine Stellungnahme mit dem Hinweis zu Neuwahlen. Er tritt aber vorerst nicht zurück. So gibt er dem Verein Zeit, sich die nächsten Schritte genau zu überlegen; und damit macht er dem Aufsichtsrat in gewisser Weise einen Strich durch die Rechnung.

Wäre Kaluza gleich am Sonntag zurückgetreten, hätte der Vereine schnellstmöglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen müssen. So aber können die Entscheider von Mainz 05 erst einmal diskutieren, wie die künftigen Strukturen aussehen sollte. Das Modell mit einem ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden ist - gerade bei einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 110 Millionen Euro - nicht mehr zeitgemäß. Erst wenn man konkrete Vorschläge erarbeitet hat, ergibt es aus Sicht des Vereins Sinn, damit in einer Versammlung vor die Mitglieder zu treten.

Schröder sollte eine zentrale Figur bleiben

Außerdem: Solange Kaluza im Amt ist, solange kann der Aufsichtsrat nur einen Mann seiner Wahl in den dreiköpfigen Vorstand beordern. Hätte der aktuelle Vorstandsvorsitzende hingeworfen, könnte der Aufsichtsrat einen zweiten Mann für sich gewinnen - da der Verein ohnehin zwei Vorstände braucht, um geschäftsfähig zu sein. Damit hätte sich der Aufsichtsrat zusätzlichen Einfluss auf das operative Geschäft gesichert. Kaluza hat es vorerst vermieden.

Für den Präsidenten sollte gerade jetzt das Wohle des Vereins am Herzen liegen. Es wäre ein guter Zeitpunkt, die letzten vier Monate gemeinsam mit der restlichen Führungsetage aufzuarbeiten und den Verein - wohl durchdacht - neu aufzustellen. Sportvorstand Rouven Schröder, will man ihn und seine Kompetenz nicht verlieren, sollte dabei immer die zentrale Figur bleiben.

Georg Holzner

 

kicker

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