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21.11.2017, 13:23

Briel: "Wir sind stolz auf die Entwicklung"

TSG Hoffenheim knackt erneut die 100-Millionen-Marke

Nach der Rekordbilanz aus dem Vorjahr mit einem Gesamtvolumen von 128 Millionen Euro hat die TSG Hoffenheim zum zweiten Mal in Folge die 100-Millionen-Marke geknackt. Für das zum 30. Juni 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr wies die TSG nun einen Umsatz von 111 Millionen Euro aus.

TSG Hoffenheim
Nahm in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung: die TSG Hoffenheim.
© imagoZoomansicht

Während im Vorjahr noch ein Plus von 18 Millionen erwirtschaftet wurden, liegt der Gewinn bei vergleichbaren Ausgaben diesmal allerdings nur bei knapp einer Million Euro, ein im Grunde ausgeglichener Haushalt. Mit dem die Kraichgauer im Bestreben, sich eigenständig und ohne weitere Zuschüsse seitens des Mäzens Dietmar Hopp zu tragen, ein weiteres Kapitel hinzufügen. "Wir sind überaus stolz auf die Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren", erklärte Finanz-Geschäftsführer Frank Briel (42), "bemerkenswert, dass wir erneut in nahezu allen Kategorien ein Umsatzwachstum zu verzeichnen haben."

Neben den Medien- und TV-Rechten, die ein Drittel des Umsatzes ausmachen, werden mit Transfererlösen (29 Prozent), Sponsoring und Werbung (17) sowie Tickets und Hospitality (13) als größte Posten ausgewiesen. Briel nennt "die Rückbesinnung auf die TSG-Philosophie, in deren Vordergrund eine offensive und mutige Spielweise sowie die verstärkte Integration eigener Nachwuchskräfte steht", als Basis dieser Entwicklung.

Als Königstransfer in diesem Bemessungszeitraum hatte Hoffenheim Kevin Volland für 20 Millionen Euro nach Leverkusen verkauft. Aber auch die sportlich vergleichsweise unbedeutenden Eduardo Vargas (für 6 Mio. zu Tigres Monterrey), Jonathan Schmid (für 5,3 Mio. nach Augsburg), Jannik Haberer (für 1,75 Mio. nach Freiburg), Jin-Su Kim (für 1,4 Mio. zu Jeonbuk Huyndai Motors) oder Tarik Elyounoussi (für 1 Mio. zu Olympiakos Piräus) spülten Geld in die Kasse und ebneten dem bislang teuersten Zugang Andrej Kramaric (für 10 Mio. aus Leicester) den Weg.

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Briel insbesondere aufgrund des ersten internationalen Wettbewerbes für die TSG bei den Einnahmen aus Medien- und TV-Rechten sowie Spielbetrieb mit "signifikanten Zuwächsen". Und mit den 20 Millionen vom FC Bayern für Niklas Süle schlägt diesmal der Kerntransfer gewichtig zu Buche.

Michael Pfeifer

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Mit dem Abpfiff der Relegationsspiele steht genau fest, welche Summen die 18 Bundesligaklubs in der Saison 2016/17 aus der von der DFL durchgeführten nationalen Vermarktung erhalten. Zur Ausschüttung kommen insgesamt 709 Millionen Euro. Davon stammen 673 Millionen Euro aus der Vergabe der Medienrechte und 36 Millionen Euro aus der Sponsoring-Gruppenvermarktung. 20 Prozent der Gesamtsumme fließen an die Bundesligavereine, 20 Prozent an die Vereine der 2. Liga. Die folgende Geldrangliste enthält nicht die Zahlungen aus den Erlösen der internationalen Vermarktung in Höhe von 152 Millionen Euro. Davon erhält jeder Bundesligaverein pauschal 2,5 Millionen Euro, auf die 18 Vereine der 2. Liga entfallen insgesamt nur 1,8 Millionen Euro. 105,2 Millionen Euro werden unter den Bundesliga-Teilnehmern am Europacup in den zurückliegenden fünf Jahren entsprechend ihrer in diesen Wettbewerben gewonnen Punkt verteilt. Allein Bayern München bezieht hieraus über 30 Millionen Euro.
© imago, Getty Images

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