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28.09.2017, 14:09

Gegner Augsburg seit fünf Spielen ungeschlagen

Der BVB zwischen den Welten

In der Bundesliga Spitzenreiter, in der Champions League zweimal geschlagen: Über die Frage, wie stark der BVB in dieser Saison wirklich ist, ist seit der 1:3-Niederlage gegen Real Madrid am Dienstag eine lebhafte Debatte entbrannt. Hilft das Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr) bei der Suche nach der Wahrheit?

Pierre-Emerick Aubameyang
Die zwei Gesichter des BVB: Pierre-Emerick Aubameyang nach dem 1:3 gegen Real Madrid (li.) und nach einem seiner acht Liga-Treffer.

Wann immer der schwarzgelbe Tross in den vergangenen Jahren in Augsburg Halt machte, nahm der BVB anschließend auch etwas mit: In sechs Auswärtsspielen beim FCA kassierten die Dortmunder noch keine Niederlage, feierten dagegen vier Siege und erspielten sich zwei Remis. Überhaupt gelang den Augsburgern gegen den BVB erst ein Sieg: Am 19. Spieltag der Saison 2014/15 gewannen sie mit 1:0 in Dortmund - und beförderten die damals schwer taumelnden Schwarzgelben damit vorübergehend ans Tabellenende.

Auf genau der anderen Seite des Tableaus rangiert der BVB derzeit. Der noch ungeschlagene Tabellenführer eilte in der Liga zuletzt von Sieg zu Sieg und hat mit einem Torverhältnis von +18 jüngst einen neuen Startrekord in der Bundesliga aufgestellt. Doch das 1:3 gegen Real Madrid, die zweite Niederlage im zweiten Champions-League-Spiel der Saison, nährte am Mittwoch europaweit Zweifel daran, wie stark der BVB unter dem neuen Trainer Peter Bosz wirklich ist. Zu gut für die Liga, (noch) zu schwach für Europas Größen? Dortmund befindet sich derzeit zwischen den Welten.

"Für die Niederlage gegen Madrid reißt uns niemand den Kopf ab", sagt BVB-Keeper Roman Bürki, der die vor allem im Spiel gegen den Ball verhaltene Leistung seiner Vorderleute am Dienstag verteidigt: "Real ist immerhin Champions-League-Sieger." Ähnlich formuliert es Nuri Sahin, einst selbst im Madrilener Dress unterwegs: "Das ist der größte Verein, den du in diesem Wettbewerb schlagen musst. Real hat eine brutale Qualität." Die findet sich in diesem Maße in der Bundesliga nicht - auch in München nicht, wie der FC Bayern am Mittwoch beim 0:3 in Paris leidvoll erfahren musste.

Augsburg: Prüfstein oder Sparringspartner?

Der kommende Gegner Augsburg allerdings befindet sich zumindest in guter Form, ist seit fünf Spielen ungeschlagen und rangiert derzeit mit elf Punkten nach sechs Spieltagen auf Rang fünf. Ein echter Prüfstein also? Oder doch nur ein weiterer Sparringspartner für die national so blendend aufgelegte Offensivabteilung des BVB? Sahin will sich an dieser Diskussion nicht beteiligen. "Ich weiß nicht, ob das Gefälle zu groß ist", sagt der Mittelfeldspieler zur Stärke der Bundesligaklubs im internationalen Vergleich.

Sahins Teamkollege Roman Bürki baut für das Spiel in Augsburg und die weiteren Aufgaben der kommenden drei Wochen (Leipzig, Nikosia, Frankfurt) auf die Erfahrung nach der Auftaktniederlage gegen Tottenham (1:3). "Danach", sagt der Schweizer, "haben wir in der Liga den Faden schnell wiedergefunden." In der Tat: Dortmund siegte anschließend nacheinander gegen Köln (5:0), Hamburg (3:0) und Mönchengladbach (6:1) - und sorgte damit ungewollt selbst für die aktuelle Debatte um die wirkliche Leistungsfähigkeit des BVB.

Matthias Dersch

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 27.09., 06:53 Uhr
An Grenzen gestoßen - BVB verliert gegen Real
1:3 gegen Real Madrid. Auch im zweiten Champions-League-Gruppenspiel ging der BVB als Verlierer vom Platz. Allerdings verdient, hört man den Spielern nach der Pleite gegen die Königlichen zu. "Real war die abgezocktere Mannschaft", sagt Julian Weigl und auch Nuri Sahin meint: "Wir haben verdient verloren." Dennoch haben die Borussen die Hoffnung noch nicht aufgegeben und bauen auf zwei Real-Siege gegen Tottenham, um am Ende ein Endspiel gegen die Engländer zu erzwingen.
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weitere Infos zu Bürki

Vorname:Roman
Nachname:Bürki
Nation: Schweiz
Verein:Borussia Dortmund
Geboren am:14.11.1990


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