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08.01.2017, 18:20

Bruchhagen widerspricht "Chaos-Theorie"

Todts Herausforderungen - HSV verkündet Kühne-Detail

Am Sonntag sprach die neue HSV-Führung: Sportchef Jens Todt in Dubai über die heißen Personalien Alen Halilovic & Co. - Heribert Bruchhagen in Hamburg auf der Mitgliederversammlung über die "Chaos-Theorie". Dort ging es auch um Klaus-Michael Kühne.


Aus Hamburgs Trainingslager in Dubai berichtet Sebastian Wolff


Jens Todt
Sprach am Sonntag über Hunt, Halilovic & Co.: Jens Todt, neuer Sportchef des HSV.
© picture allianceZoomansicht

Jens Todt nahm Platz im Bauch des Al Maktoum Stadium zu seiner ersten Pressekonferenz als HSV-Sportchef und hatte gleich ein erstes Ziel vor Augen, dessen Name irgendwie passt zu seiner Mission. Vor dem 47-Jährigen stand ein großer silberner Henkelpott, hinter ihm prangte in großen Lettern: Herausforderungs-Pokal.

Natürlich weiß der Ex-Profi, dass für ihn die Weichenstellung in diesen Tagen weit wichtiger ist als der Ausgang des montäglichen Testspiels gegen Al Nasr. Wesentliche Neuigkeiten indes hatte er nicht zu verkünden. Der Flirt zwischen Besiktas Istanbul und Aaron Hunt ist nicht heiß geworden, auch für den wechselwilligen Alen Halilovic liegt bislang kein konkretes Angebot vor. Todt aber gibt sich nach außen gelassen: "Noch ist ja Zeit." Derweil hat Pierre-Michel Lasogga unter der Wüstensonne deutlich gemacht, dass er trotz seiner Reservistenrolle derzeit nicht an einen Abschied aus Hamburg denkt.

Heribert Bruchhagen wird erst in der Nacht vom Montag auf Dienstag in Dubai landen. Der neue HSV-Boss hatte Sonntag noch seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Mitgliederversammlung und nahm die rund 350 Mitglieder mit während seiner Rede. "Es gibt nicht den Ansatz von Chaos beim HSV. Diese Darstellung lasse ich nicht zu. Der Klub funktioniert großartig." Dass diese Bestandsaufnahme nicht ausnahmslos zutrifft, deutete der 68-Jährige während seiner Worte indes selbst an. "Wir sind in einer prekären Situation. Der Kampf um den Klassenerhalt wird intensiv. Es darf keine Nebenkriegsschauplätze geben."

Bemerkenswerter Kühne-Deal

Auch wirtschaftlich drückt der Schuh, und vor allem Klaus-Michael Kühne hat die Not in der Vergangenheit gelindert. Bruchhagen hob das Engagement des Geldgebers deshalb ausdrücklich hervor: "Herr Kühne nimmt eine herausragende Position im HSV ein." Und ist Bestandteil eines durchaus bemerkenswerten Deals: Finanzvorstand Frank Wettsein nämlich verkündete Sonntag Details zur jüngsten Sommer-Transferoffensive mit Kühnes Millionen - diese müssen nur dann zurückgezahlt werden, wenn sich der HSV in den kommenden sechs Jahren dreimal für den internationalen Wettbewerb qualifiziert.

Zukunftsmusik für Todt. Der neue Sportchef denkt derzeit weder an Europa noch an den Herausforderungs-Pokal. Seine Herausforderung besteht bis Ende Januar darin, Trainer Markus Gisdol den Wunsch zu erfüllen, im Defensivbereich nachzurüsten.

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