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17.11.2016, 09:27

Leipzigs Salary Cap gilt bald nicht mehr

Rangnick: "Werden Gehaltsobergrenze anpassen"

Um "organisch zu wachsen", hat sich RB Leipzig eine interne Gehaltsobergrenze auferlegt, die im Sommer auch Wunschtransfers verhinderte. Doch schon bald soll diese angepasst werden.

Ralf Rangnick in seinem Büro
Aufgeräumt: Ralf Rangnick in seinem Büro bei RB Leipzig.
© picture allianceZoomansicht

Kein Jahresgehalt über drei Millionen Euro - diese Grenze wollte RB Leipzig im Sommer nicht überschreiten. Spieler wie Breel Embolo (jetzt Schalke), an denen der Bundesliga-Aufsteiger interessiert war, kamen deshalb nicht. "Wir wollen organisch wachsen", hatte Sportdirektor Ralf Rangnick damals im kicker erklärt, Neuzugänge sollten das Gehaltsgefüge nicht sprengen. Doch dieser Salary Cap ist zumindest in dieser Form bald Geschichte.

"Der sogenannte interne Salary Cap, der nirgendwo schriftlich fixiert ist, den wir aber schon für uns als ungeschriebenes Gesetz deklariert haben, gilt nicht für die nächsten fünf Jahre", kündigte Rangnick gegenüber der Deutschen Presse-Agentur an. "Wir werden uns auch diesbezüglich weiterentwickeln."

Dies gelte vor allem auch für den aktuellen Kader. "Es sollen auch diejenigen die Chance haben, davon zu profitieren, die mit dazu beigetragen haben, dass wir da sind, wo wir jetzt sind", so Rangnick. "Das wird automatisch passieren, weil es auch mal wieder Gespräche wegen Vertragsverlängerungen gibt. Deswegen wollen wir rechtzeitig von unserer Seite auf den einen oder anderen Spieler zugehen und das Arbeitsverhältnis ausweiten. Und in diesem Zuge werden wir aufgrund der sportlichen Entwicklung auch die Gehaltszahlungen anpassen."

jpe

Video zum Thema
kicker.tv - Der Talk- 22.08., 19:40 Uhr
Rangnick: "Wir wollen uns organisch entwickeln"
RB-Sportdirektor Ralf Rangnick gewährte im Zuge der 12. Sendung von "kicker.tv - Der Talk", die sich um Bundesliga-Aufsteiger Leipzig drehte, tiefe Einblicke in den Verein: "Wir sind im Sommer aus vielen Transferverhandlungen mit sogenannten Traditionsvereinen bewusst ausgestiegen. Und das nicht, weil wir die hohen Ablösesummen nicht zahlen konnte, sondern weil wir sie nicht zahlen wollten."
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35 Leserkommentare

tgspecial
Beitrag melden
18.11.2016 | 19:01

Es gibt noch mehr Sichtweisen

Andererseits kann auch Jeder (selbstverständlich auch Herr Mateschitz) mit seinem Geld machen, was er [...]
tgspecial
Beitrag melden
18.11.2016 | 14:46

Leipzig ist kein Verein !

Zunächst einmal muss man als neutraler Beobachter feststellen, das Red Bull Leipzig (Rasenball ist ja [...]
Ossisailor
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18.11.2016 | 12:44

@Lolzord

"Abschreibungen schmälern nur den zu versteuernden Gewinn".

Stimmt. Ist aber nur ein Teil der Wahr[...]
wrdlbrmft
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18.11.2016 | 12:33

@ Leutzscher 1964

" ... ihr müsst einfach einen potenten Sponsor finden, denn Fußball ist Marktwirtschaft."

Auch du kap[...]
theo_w
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18.11.2016 | 11:30

Profifußball ist kapitalistisch

@Mischa2589: Ihre Liste ändert leider so gar nix am eigentlichen Argument. Natürlich besteht, was die [...]

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