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14.11.2016, 16:30

Hamburg: Suche nach neuem Sportdirektor geht weiter

Beiersdorfer: "Geht um Wahl des richtigen Mannes"

Der geplatzte Deal mit Bochums Christian Hochstätter ist ein weiterer Rückschlag für HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor. Auch wenn sein Schicksal offenbar nicht mit der Verpflichtung von Hochstätter verknüpft ist, der Druck auf den 52-Jährigen nahm nochmals zu. Vor der Aufsichtsratssitzung am Montagabend nahm Beiersdorfer Stellung zu den Vorgängen.

Dietmar Beiersdorfer
Unter Druck: HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer.
© picture allianceZoomansicht

"Ist eine beendete Verhandlung ein Rückschlag, weil der HSV den absurden Forderungen eines anderen Klubs nicht folgt", fragte Beiersdorfer auf der Klub-Website und gab auch gleich seine Antwort: "Aus meiner Sicht nicht." Denn als Vorstandschef habe er die "Gesamtlage" des Vereins im Blick und müsse auch die "wirtschaftliche Machbarkeit" beachten. Markus Gisdol, den Beiersdorfer erst vor wenigen Wochen geholt hatte, lobte im "NDR" seinen Chef dafür, dass sich der Vorstand "nicht über den Tisch ziehen lässt".

Aber Beiersdorfer gibt bei der Suche nach einem Nachfolger für Peter Knäbel eine unglückliche Figur ab. Die Verhandlungen mit Nico-Jan Hoogma (Heracles Almelo) und dem ehemaligen Stuttgarter und Schalker Horst Heldt verliefen ergebnislos. Mit Jens Todt (Karlsruher SC) endeten die Gespräche vor der finalen Phase. Zum Topkandidaten avancierte Hochstätter, doch auch der 53-Jährige kommt nun nicht.

Mehrere Kandidaten, kein Ergebnis. Die Gefahr besteht, dass zukünftige Kandidaten mit dem Makel einer B- oder C-Lösung behaftet sein werden - auch wenn Beiersdorfer widerspricht. "Nein", sagte er: "weil wir grundsätzlich den Richtigen suchen und brauchen." Immer noch "eine extrem reizvolle Aufgabe" sei der HSV, "jede Menge Bewerbungen" seien bei ihm eingegangen. "Wir könnten morgen einen Sportdirektor präsentieren", so Beiersdorfer: "Es geht aber um die Wahl des richtigen Mannes in unserer Situation". Eine Aufgabe, an der er sich bisher erfolglos abgearbeitet hat.

Am Montagabend findet eine Aufsichtsratssitzung beim HSV statt, um die Personalie Beiersdorfer soll es dabei eigentlich nicht gehen. Beiersdorfers Schicksal soll nicht vom geplatzten Deal mit Hochstätter abhängen, sondern vielmehr von der sportlichen Entwicklung in den kommenden Wochen. Sollte es auch am Sonntag in Hoffenheim sowie eine Woche im Derby Niederlagen für das immer noch sieglose Schlusslicht setzen, dürften die Diskussionen über den Bestand der momentanen personellen Konstellation erneut aufgenommen werden.

jer

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