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06.06.2016, 16:43

BVB holt defensiven Mittelfeldspieler vom FC Bayern

Rode-Deal fix - Umdenken bei Mkhitaryan

Eine Überraschung war der Transfer nicht mehr: Wie erwartet hat Borussia Dortmund am Montag den Wechsel von Sebastian Rode unter Dach und Fach gebracht. Damit nimmt der neue Kader des BVB langsam Konturen an. Bei einer prominenten Personalie hat allerdings ein Umdenken in Dortmund stattgefunden.

Sebastian Rode
Neu-Dortmunder: Sebastian Rode verlässt den FC Bayern und nimmt beim BVB einen neuen Anlauf.
© imagoZoomansicht

Mittelfeldspieler Rode absolvierte am Montag den obligatorischen Medizincheck und unterschrieb anschließend einen bis Juni 2020 gültigen Vierjahresvertrag in Dortmund. "Sebastian Rode ist ein dynamischer, zweikampfstarker und charakterlich ungemein wertvoller Spieler. Wir sind froh, ihn für uns gewonnen zu haben", sagt Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. Und Rode meinte: "Ich bin von Kindesbeinen an BVB-Fan und freue mich schon deshalb sehr, dass es mit dem Transfer zu meinem Lieblingsklub geklappt hat."

Mit der Verpflichtung des 25-Jährigen, für den die Westfalen 14 Millionen Euro Ablöse an den FC Bayern überweisen, und dem Transfer von Abwehrspieler Marc Bartra, der für acht Millionen Euro aus Barcelona kommt, nimmt Dortmunds Kader für die neue Spielzeit langsam Konturen an. Zuvor hatte der BVB bereits Mikel Merino (Mittelfeld, Osasuna) und Ousmane Dembelé (Angriff, Stade Rennes) für zusammen fast 19 Millionen Euro geholt.

Mkhitaryans Abgang ist nicht mehr ausgeschlossen

Die Verpflichtungen von Emre Mor (Angriff, Nordsjaelland) und Raphael Guerreiro (Abwehr, FC Lorient) dürften noch folgen, und auch auf der Seite der Abgänge ist noch Bewegung zu erwarten (z.B. Moritz Leitner, Neven Subotic, Joo-Ho Park oder der aus Florenz zurückkehrende Jakub Blaszczykowski). Zudem ist es nicht mehr ausgeschlossen, dass auch Henrikh Mkhitaryan den BVB in diesem Sommer verlässt.

Bislang hatte gegolten, dass der Armenier nach den Abgängen von Mats Hummels (zum FC Bayern) und Ilkay Gündogan (zu Manchester City) nicht auch noch vor Ablauf seines im Juni 2017 auslaufenden Vertrags gehen darf. Den Verlust der drei Leistungsträger in diesem Sommer hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zuerst im Januar in der "Bild" und dann noch einmal im April im "Audi Star Talk" als "ausgeschlossen" bezeichnet. Unmittelbar vor dem Pokalfinale in Berlin hatte Watzke dann jedoch ein Umdenken angedeutet.

"Wir wollen mit Mkhitaryan verlängern. Die Frage, ob wir auf eine Ablösesumme verzichten würden, würden wir uns nur dann stellen, wenn wir das Gefühl hätten, dass er nicht verlängert. Doch das ist derzeit nicht der Fall", hatte der BVB-Boss in einem am 21. Mai erschienenen Interview mit dem "Westfälischen Anzeiger" erklärt. Dass ein Verkauf Mkhitaryans ausgeschlossen sei, erwähnte Watzke da bereits nicht mehr.

Einige sehen Stellenwertverlust bei Mkhitaryan

Verantwortlich für diese Wende ist offenbar das Zögern des unter Thomas Tuchel aufgeblühten Offensivspielers, das vorliegende Vertragsangebot des BVB anzunehmen. Zudem hat die Tatsache, dass Mkhitaryan im Pokalfinale nicht im Elfmeterschießen antrat, bei einigen zu einem Stellenwertverlust des 27-Jährigen geführt.

Sollte sich Mkhitaryan, der vor drei Jahren für 27,5 Millionen Euro aus Donezk gekommen war, gegen eine Vertragsverlängerung in Dortmund entscheiden, könnte ein Sommer-Transfer daher doch ein Thema werden, um noch eine Ablöse für ihn zu erzielen. Diese müsste aber sehr hoch sein. Ob beispielsweise die von englischen Medien als Interessenten ins Spiel gebrachten Londoner Klubs (Chelsea, Arsenal, Tottenham) aber dazu bereit wären, ist offen.

Jan Reinold

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21 Leserkommentare

m_c_tom
Beitrag melden
07.06.2016 | 14:51

Als Bayern-Fan

finde ich die Tatsache, dass er wechseln weniger enttäuschend als die, dass er so wenig gespielt hat. [...]
Lauterborner
Beitrag melden
07.06.2016 | 12:53

@aphelion

Nicht (nur) Ihr Frankfurter werdet Ihn vermissen. Sondern wir Offenbacher. Leider vermissen wir im [...]
aphelion
Beitrag melden
07.06.2016 | 10:39

Glückwunsch

Transfer Rode, sehr gut für Dortmund. Wir Frankfurter vermissen ihn jetzt noch! Dass er von den Bayern [...]
BozzB
Beitrag melden
07.06.2016 | 09:33

Bayern-Füchse

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen - die Eintracht gibt den Seppl vor zwei Jahren ablösefrei [...]
Beitrag melden
07.06.2016 | 09:31

Ich würde mal sagen ein Spieler mit Seele, würde mir wünschen Bayern hätte ihn behalten und auch spielen [...]

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zum Thema

weitere Infos zu Rode

Vorname:Sebastian
Nachname:Rode
Nation: Deutschland
Verein:Borussia Dortmund
Geboren am:11.10.1990

Vereinsdaten

Vereinsname:Bayern München
Gründungsdatum:27.02.1900
Mitglieder:291.000 (30.11.2018)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Säbener Straße 51-57
81547 München
Telefon: (0 89) 69 93 10
Telefax: (0 89) 64 41 65
E-Mail: service@fcb.de
Internet:http://www.fcbayern.de

Vereinsdaten

Vereinsname:Borussia Dortmund
Gründungsdatum:19.12.1909
Mitglieder:154.000 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Schwarz-Gelb
Anschrift:Rheinlanddamm 207-209
44137 Dortmund
Telefon: (02 31) 90 20 0
Telefax: (02 31) 90 20 105
E-Mail: info@bvb.de
Internet:http://www.bvb.de


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