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08.02.2016, 09:55

Hoffenheim: Verantwortliche stärken Niederländer den Rücken

Stevens darf weitermachen

Vereinsboss Dietmar Hopp hatte die Rhein-Neckar-Arena frustriert und fluchtartig verlassen. Andere führende Köpfe der TSG steckten derweil in den Katakomben die Köpfe zusammen. Die Geschäftsführer Frank Briel und Dr. Peter Görlich ebenso wie Manager Alexander Rosen oder Präsident Peter Hofmann. Und es dauerte verdächtig lange, ehe Rosen dann vor die Medien trat.

Huub Stevens
Huub Stevens genießt trotz "ungenügender Zahlen" weiterhin das Vertrauen bei 1899 Hoffenheim.
© Getty ImagesZoomansicht

"Das mussten wir sacken lassen", erklärte der 36-Jährige und verkündete unter anderem auch die Kernbotschaft: Ein weiterer Trainerwechsel "ist jetzt keine Alternative. Solche Fragen müsste man sich stellen, wenn man eine Mannschaft erlebt hätte, die leblos wäre, die nix auf die Reihe kriegt."

Sicherlich sprächen die nackten Fakten und Zahlen gegen die TSG und Chefcoach Huub Stevens, der in den nunmehr zehn Spielen unter seiner Verantwortung erst acht Punkte eingefahren hat. "Die Zahlen sind ungenügend, das kann man nicht anders sagen", so Rosen, dennoch sei die aktuelle Situation "nicht vergleichbar" mit der nach dem 0:1 gegen die HSV nach den ersten zehn Spielen, das die Entlassung von Ex-Coach Markus Gisdol zur Folge hatte. "Damals war die Leere und die Stimmungslosigkeit der Mannschaft auf dem Feld zu spüren. Diesmal waren Bemühen, Engagement und Leidenschaft da", erklärte Rosen, "wir hatten eine Mannschaft, die trotz dieses Nackenschlages, und trotz der Unmutsbekundungen der Fans alles versuchte. Dass Druck und Abschlussmöglichkeiten erzeugt wurden, dass Bälle zurückerobert wurden, dass Risiko gegangen wurde, es wurde sich gewehrt und nicht abgeschenkt oder aufgegeben. Insofern ist das nicht vergleichbar, aber mindestens genauso frustrierend." Alles richtig, aber unterm Strich zu wenig, um die Liga zu halten. Das Kernproblem bleibt. "Wir schießen keine Tore und geben sie auch zu leicht her. Wie so oft in dieser Saison. Viel zu oft."

Es machen sich Ratlosigkeit und Durchhalteparolen breit im Kraichgau. "Wir müssen jetzt noch mehr zusammenhalten", empfiehlt Stevens. "Wir müssen vorangehen, auch wenn es schwerfällt, den Glauben an eine Wende auszustrahlen", sagt Rosen, "vielleicht befreit es den ein oder anderen, es sind ja noch 14 Spiele. Nach dem Motto: Die Totgesagten leben länger."

Michael Pfeifer

Tabellenrechner 1.Bundesliga
08.02.16
 

4 Leserkommentare

BruderVico
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08.02.2016 | 13:24

Leben in der Mannschaft

Wenn in dieser Mannschaft Leben sein soll, dann ist auch Leben in einem toten Hund, denn die Fliegenmaden [...]
Vegetaux1
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08.02.2016 | 13:24

@meisterlehrling

ganz eijnfach weil Julian Nagelsmann noch nicht die Fußballlehrer Lizenz hatte und hat und damit keine [...]
Baal1985
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08.02.2016 | 13:00

Was soll man auch Anderes tun?

Ein Trainerwechsel würde keine neuen Impulse geben. Dieser "Verein" hat sich seit der damaligen Herbstmeisterschaft [...]
meisterlehrling
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08.02.2016 | 12:09

Mit Stevens in den Abgrund

Die Entscheidung an Stevens festzuhalten ist genauso nicht nachzuvollziehen, wie auch Stevens überhaupt [...]

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