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31.01.2016, 16:37

Mainz: Kölner trifft im Karnevalstrikot

Clemens entscheidet sein persönliches Derby

Sein persönliches Jubiläum war Christian Clemens gar nicht so bewusst. "Das mit dem 100. Bundesligaspiel habe ich erst kurz vor Spielbeginn erfahren, ich habe es im 05er-Magazin gelesen", sagte der Mainzer Torschütze nach dem Spiel grinsend. Wichtiger und offensichtlich motivationsfördernd war für den gebürtigen und langjährigen Kölner eher der Gegner: "Derbysieger 2.0", ließ er seine rund 26.000 Fans bei Facebook am Morgen nach dem Spiel wissen.

Christian Clemens
Krummes Ding: Christian Clemens erzielt das Tor des Tages.
© imago

Sein persönliches Lokalderby gegen Borussia Mönchengladbach entschied der 24-Jährige mit einem sehenswerten Fernschuss - und dessen Flugkurve war kein Zufall, auch wenn das einige Gladbacher Verantwortliche glaubten: "Ich übe das öfter im Training. Entweder der Ball geht übers Fangnetz oder er schlägt so ein wie heute."

Es war im 14. Saisoneinsatz bereits Clemens' dritter Treffer, nach Yunus Malli (8) und Yoshinori Muto (7) ist er zusammen mit Vorbereiter Jairo damit drittbester Torschütze der Mainzer. Dass auch die beiden Außen für Gefahr aus der zweiten Reihe sorgen sollten, war einer der Pläne von Martin Schmidt. "Der Trainer hat vor dem Spiel gesagt, wir Offensiven müssen öfters aufs Tor schießen. Gegen Ingolstadt waren es bei uns null, also habe ich den ersten genommen", berichtet Clemens: "Dass er dann so einschlägt, ist natürlich umso schöner."

Zukunft bleibt offen

Für die Leihgabe aus Schalke ist es ein weiteres Argument für gleich zwei Ambitionen: den Stammplatz und einen Verbleib in Mainz. Zumindest in den beiden ersten Spielen nach der Vorbereitung hat Clemens seinem direkten Konkurrenten Pablo de Blasis bereits den Rang abgelaufen, eine Garantie für weitere Starteinsätze ist das unter Schmidt allerdings nicht, gerade weil der Trainer seine Formation gerne dem Gegner anpasst. Eine langfristige Anstellung in Rheinhessen ist noch offen, der Spieler weiß nach eigenen Angaben "noch von nichts", fügte aber nach dem Spiel schelmisch hinzu, "wenn, dann wird der Heidel mit mir reden" - wohl wissend um den möglichen Abgang des Mainzer Managers in Richtung Schalke?

Für eine ganze Büttenrede reicht das zwar noch nicht, den närrischen Geist trägt der Rheinländer aber spürbar in sich. Da wirkt es passend, dass ihm der Treffer gegen die Borussia im Mainzer Fassenachtstrikot gelang, auch zu einer Mitfahrt auf dem FSV-Rosenmontagswagen würde "er nicht Nein sagen". Nach Köln wird er angesichts des Heimspiels gegen Schalke am Freitag nach dem Karnevalshöhepunkt nicht fahren.

Patrick Kleinmann

1. Bundesliga, 2015/16, 19. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - Bor. Mönchengladbach 1:0
1. FSV Mainz 05 - Bor. Mönchengladbach 1:0
Kritischer Blick

Gladbachs Trainer Andre Schubert schaut sich um.
© Getty Images

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