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21.12.2015, 19:17

Heidel und Schmidt trotz Dämpfer zufrieden

"Wenn ein paar Prozent fehlen, reicht es eben nicht"

In tiefschwarzer Nacht schlichen die gebeutelten Akteure des 1. FSV Mainz 05 nach dem 0:2 (0:1) bei Hertha BSC am Sonntag ins Stadion am Bruchweg. Zwar zeigten die Nullfünfer mit ihre schlechteste Saisonleistung, den Gesamteindruck einer guten Hinrunde schmälert der Auftritt dennoch nicht.

1. FSV Mainz 05
In Berlin gab es zwar eine Niederlage, doch die Hinrunde des 1. FSV Mainz 05 war gut - keine Frage.
© imagoZoomansicht

Um 22.45 Uhr waren die Rheinhessen an der alten Klubspielstätte, in der mittlerweile die U 19 und die U 23 ihre Partien austragen, angekommen. "Die Stimmung war natürlich nicht die wie nach einem Sieg", erklärte Martin Schmidt. Ein bisschen Reha, ein finaler Medizincheck und ein paar Worte von Trainer Schmidt und Manager Christian Heidel - dann durften Yunus Malli und Co. in den Urlaub, der schon am 2. Januar wieder endet. Eine Schelte wird es nicht gewesen sein, denn bei Mainz 05 sind sie zurecht zufrieden mit der Hinrunde. 24 Punkte im ersten Saisonabschnitt, deren 46 in 2015 - macht sowohl in der Hinrunden- als auch der Jahrestabelle einen respektablen achten Rang. Trotz der Verkäufe von Johannes Geis, Shinji Okazaki, Joo-Ho Park und Ja-Cheol Koo im Sommer.

"Ich glaube, dass die Spieler selbst ein bisschen enttäuscht waren", sagte Manager Heidel über das sonntägliche 0:2. "Wenn bei Mainz 05 ein paar Prozent fehlen, dann reicht es eben nicht." Die Leistung erklärte der 52-Jährige damit, dass "die Spieler wollten, aber sie haben nicht das abgerufen, was sie können. Das hat auch etwas mit Unterbewusstsein zu tun".

Spielbericht

Schmidt sieht das ähnlich: "Es kann sein, dass sie dahingefahren sind und gesagt haben: Wenn wir gewinnen, sind wir Fünfter." Träumereien sind in den Augen des Schweizers ein schlechter Ratgeber - und die Niederlage für ihn ein Zeichen, dass die Mannschaft mental noch nicht gefestigt ist.

Coach Schmidt: "Jetzt können wir wieder eine neue Serie starten"

Leistungstechnisch seien die ersten 45 Minuten in der Hauptstadt zum Beispiel nicht schlechter gewesen als die erste Hälfte beim 3:1 in Hamburg vor zwei Wochen. Der Unterschied: "Beim HSV haben wir drei, vier Konter gefahren und vor der Pause einen reingemacht." Was beim Überraschungsdritten nicht gelang. "Die Berliner Sicherheit hat uns verunsichert", lobte Schmidt die Selbstverständlichkeit, mit der die Platzherren ihre Gäste an die Wand spielten. Allzu hart ins Gericht gehen wollte er mit seinen Schützlingen nicht, sondern lieber den Blick nach vorne richten: "Wir haben nach drei Monaten mal wieder auswärts verloren und nach sechs Spielen ohne Niederlage eine kassiert. Jetzt können wir wieder eine neue Serie starten." Und das von einem komfortablen achten Tabellenrang aus, "auf dem wir auch realistisch einzuschätzen sind", wie Schmidt findet.

Benni Hofmann

Tabellenrechner 1.Bundesliga
21.12.15
 
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1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München46:846
 
2Borussia Dortmund47:2338
 
3Hertha BSC26:1832
 
4Bor. Mönchengladbach34:3029
 
5Bayer 04 Leverkusen25:2027
 
6FC Schalke 0423:2327
 
7VfL Wolfsburg26:2126
 
81. FSV Mainz 0523:2324
 
91. FC Köln18:2124
 
10Hamburger SV19:2322
 
11FC Ingolstadt 0411:1820
 
12FC Augsburg21:2619
 
13SV Darmstadt 9817:2618
 
14Eintracht Frankfurt21:2817
 
15VfB Stuttgart22:3715
 
16Werder Bremen17:3215
 
17Hannover 9618:2914
 
18TSG Hoffenheim17:2513

weitere Infos zu Schmidt

Vorname:Martin
Nachname:Schmidt
Nation: Schweiz
Verein:1. FSV Mainz 05