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11.10.2015, 16:34

Hannover: Neuer Sportdirektor "idealerweise im Oktober"

Baders Kritik: "Kader ist vielleicht etwas unausgewogen"

Tagtäglich arbeitet sich Martin Bader etwas mehr in seine Aufgabe bei 96 ein. Hannovers neuer Geschäftsführer Sport blickt optimistisch nach vorne und will eine wichtige Personalie noch in diesem Monat erledigen.

Martin Bader
Möchte bald einen neuen Sportdirektor präsentieren: Hannovers Geschäftsführer Martin Bader.
© Getty ImagesZoomansicht

Konkrete Namen gibt's noch keine, nur Spekulationen. Wer in Hannover neuer Sportdirektor oder - wie er es nennt - Sportlicher Leiter wird, will Martin Bader aber schon recht bald verkünden. "Wir suchen mit Hochdruck einen sportlich Verantwortlichen für den Lizenzspielerbereich", sagte Bader dem TV-Sender "Sport 1". Der neue Geschäftsführer Sport bei 96 grenzte dabei sowohl den Zeitraum der Entscheidung als auch den Zuschnitt des künftigen Mitarbeiters ein: "Idealerweise beginnt er noch im Oktober. Es soll einer sein, der auch schon einmal auf hohem Niveau Fußball gespielt hat."

Aus der Unzufriedenheit über die aktuelle sportliche Situation und ihrer Vorgeschichte macht Bader keinen Hehl. "Sieben Tore sind ein bisschen wenig", so der 47-Jährige etwa zur aktuellen Zahl der von den Niedersachsen erzielten Treffer. Kritik klingt zudem bezüglich der Personalpolitik seines Vorgängers Dirk Dufner durch, der im Sommer noch für die Zusammenstellung des jetzigen Spielerkreises verantwortlich war. "Der Kader ist vielleicht etwas unausgewogen", urteilt Bader, schiebt allerdings nach: "Es ist aber nicht so, dass er chancenlos ist."

Bader verteidigt Kind

Verteidigt wird von Bader der von vielen Seiten infrage gestellte Kurs von Klubboss Martin Kind, der am Ende der vergangenen Saison vorübergehend noch an Dirk Dufner festgehalten und diesen mit der Kaderplanung beauftragt hatte, obwohl ein vorzeitiges Ausscheiden des Managers für den September bereits beschlossen war. "Es entspricht ja einer gewissen Logik, nichts zu verändern, nach dem späten Klassenerhalt und nur vier Wochen verbleibender Zeit für Transfers. Sonst verlierst du noch mehr Zeit." Trainer Michael Frontzeck, dessen Vertrag nach dem Ligaverbleib verlängert worden war, sei zudem involviert gewesen und habe entsprechend mit Dufner im Rahmen der Möglichkeiten zusammengearbeitet.

Mit guter Zusammenarbeit soll nun auch das 96-Schiff wieder auf Kurs gebracht werden. "Wir dürfen keine Zeit verlieren, wir müssen vorbereitet sein für den Januar", so Bader mit Blick auf Nachbesserungen in der nächsten Transferperiode - mit dem neuen Sportdirektor, der vor allem für die Suche und das Scouting von Spielern, aber auch etwa für das neue Nachwuchsleistungszentrum Sorge tragen soll. "16, 17 Millionen Euro" investiere Hannover hier derzeit für den Neubau.

Michael Richter

11.10.15
 

kicker-sportmagazin

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