Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
24.09.2015, 17:34

Platzverweis für Hoffenheim-Trainer "absolut in Ordnung"

Guardiola-Bonus? DFB weist Gisdols Vorwurf zurück

Wird Pep Guardiola von den Schiedsrichtern bevorzugt? Hoffenheims Trainer Markus Gisdol hatte dem DFB nach seinem Platzverweis gegen Dortmund vorgeworfen, mit zweierlei Maß zu messen. Dagegen wehrt sich nun der Verband - und hält die Entscheidung von Referee Tobias Welz für "absolut in Ordnung".

Markus Gisdol beschwert sich bei Linienrichter Rafael Foltyn
Emotion "in aggressiver Form": Hoffenheims Trainer Markus Gisdol beschwert sich bei Linienrichter Rafael Foltyn.
© imagoZoomansicht

"Das können wir Trainer uns nicht bieten lassen, das geht zu weit": Markus Gisdols scharfe Kritik an den Schiedsrichtern hat am Mittwochabend viel Beachtung gefunden. Dabei ging beinahe unter, dass Referee Tobias Welz (kicker-Note 4,5) beim Spiel gegen Dortmund (1:1) dem BVB einen Handelfmeter verweigert und den Hoffenheimer Trainer, der sich über einen vermeintlich falschen Abseitspfiff heftig bei Linienrichter Rafael Foltyn beschwert hatte, zu Recht auf die Tribüne geschickt hatte.

Letzteres sieht auch der DFB so. Gisdols Verbannung in der 52. Minute sei "absolut in Ordnung" gewesen, sagte Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich am Donnerstag in einem Videobeitrag auf der Verbandswebsite. "Er gestikuliert wild mit dem Zeigefinger und fasst den Schiedsrichter auch noch in aggressiver Form an den linken Arm. Ein solches Verhalten kann man als Unparteiischer nicht hinnehmen."

 

Gisdols Vorwurf, Bayern-Trainer Pep Guardiola erhalte eine Sonderbehandlung ("Wenn Guardiola zehnmal den Schiedsrichter anfasst, wird nicht reagiert"), wies der DFB-Abteilungsleiter zurück. "Dieses Verhalten gilt nicht für spezielle Trainer, sondern für alle Trainer, die sich in diesem Feld bewegen", so Fröhlich. Emotionalität solle durchaus zugelassen, Aggressivität jedoch herausgehalten werden. "Wir haben die Schiedsrichter auf diese Problematik hingewiesen und explizit eine einheitliche Linie gegenüber allen Trainern eingefordert."

jpe

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 24.09., 11:03 Uhr
Gisdol - "Das können wir Trainer uns nicht bieten lassen"
Eigentlich ist das 1:1 gegen Borussia Dortmund für 1899 Hoffenhein ein Grund zur Freude, immerhin hat der BVB im zwölften Pflichtspiel unter Thomas Tuchel zum ersten Mal nicht gewonnen. Doch Markus Gisdol war mächtig angefressen. Der TSG-Coach wurde auf die Tribüne geschickt, nachdem er zuvor den Schiedsrichter-Assistenten angefasst hatte. "Das können wir Trainer uns nicht bieten lassen", echauffierte sich Gisdol. Doch auch Tuchel war mit der Leistung des Schiedsrichtergespanns nicht zufrieden und reklamierte einen nicht gegebenen Handelfmeter für sein Team.
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS
 

18 Leserkommentare

Boca94
Beitrag melden
25.09.2015 | 18:41

Warum unklare Formulierungen?

Im Artikel schreibt der "Kicker" von einer "vermeintlichen Fehlentscheidung" beim Pfiff des Schiedsrichters, [...]
marty17
Beitrag melden
25.09.2015 | 16:26

Freundlich

Es gibt keinen Guardiola Bonus, der stellt sich nur nicht so plump an wie manch anderer, sondern ist [...]
Altobelli77
Beitrag melden
25.09.2015 | 11:17

Danke!

Schön zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, der es noch schafft, zu differenzieren zwischen Emotionen [...]
kickBert
Beitrag melden
25.09.2015 | 11:16

Nasenfaktor

Den Schiedsrichtern wird einfach zu viel Spielraum gegeben. Es bräuchte klare Regelungen, z.B. Coaching-Zone [...]
Karbonator
Beitrag melden
25.09.2015 | 10:52

@spaker88

Zitat: "Wenn Sie auch nur in einem einzigen Spiel die 'Laufwege' und das sonstige Verhalten von Herrn [...]

Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Gisdol

Vorname:Markus
Nachname:Gisdol
Nation: Deutschland

weitere Infos zu Guardiola

Vorname:Josep
Nachname:Guardiola
Nation: Spanien
Verein:Manchester City


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine