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11.02.2015, 17:35

Frankfurt: Mehrere Sorgenkinder für Schaaf

Hasebe: "Wir können Schalke schlagen"

Eintracht-Trainer Thomas Schaaf könnte am Samstag gegen Schalke 04 vor größeren personellen Problemen stehen. Innenverteidiger Carlos Zambrano fehlt nach seiner 5. Gelben Karte in Augsburg definitiv, doch auch der Einsatz von Bamba Anderson (grippaler Infekt) und Marc Stendera (Wadenprobleme) ist ungewiss.

Makoto Hasebe
Fordert einen konzentrierte Auftritt gegen Schalke: Makoto Hasebe.
© picture allianceZoomansicht

Auf Diskussionen über die mögliche Startaufstellung gegen Schalke 04 wollte sich Thomas Schaaf nach der Vormittagseinheit am Mittwoch nicht einlassen. Zu unklar ist, wer dem Coach am Samstag tatsächlich zur Verfügung steht. Vielleicht erübrigen sich jegliche Gedankenspiele auch, sollten Stendera und Anderson gegen Schalke auflaufen können.

Fällt das Duo jedoch aus, steht der Trainer vor einem Problem. In der Innenverteidigung könnte er statt Zambrano und Anderson zwar auf Marco Russ und Alexander Madlung zurückgreifen, im zentralen Mittelfeld würde dann allerdings Russ fehlen, um Stendera zu ersetzen. Als Alternativen stehen die defensiven Mittelfeldakteure Slobodan Medojevic und Johannes Flum auf dem Papier, beiden fehlt jedoch der Spiel-Rhythmus. Eine weitere Möglichkeit: Sonny Kittel rückt ins Mittelfeldzentrum, das wäre allerdings die offensivere und riskantere Variante.

Zumindest um Makoto Hasebe muss sich Schaaf keine Sorgen machen. Der Japaner absolvierte wegen Rückenproblemen am Mittwoch zusammen mit Stendera zwar nur Lauftraining, am Donnerstag plant er jedoch seine Rückkehr ins Mannschaftstraining. "Schalke ist ein schwerer Gegner, der defensiv gut steht, aber wir können sie schlagen", sagt Hasebe und fordert: "Wir müssen über 90 Minuten konzentriert spielen."

Schaaf mahnt zur Geduld

Das gelingt der Eintracht nach wie vor viel zu selten. Gegen Freiburg brach die Mannschaft nach einer Stunde ein, in Augsburg verpennte sie die erste Hälfte. Schaaf wiederum mahnt zur Geduld: "Wir können die Fehler nicht von heute auf morgen abstellen. Das geht vielleicht bei Maschinen, wo man ein Teil austauscht, aber nicht bei Menschen."Seine Spieler fordert er nicht zum ersten Mal dazu auf, die Zweikämpfe besser zu führen.

Der Kritik nach dem Augsburg-Spiel, seine Mannschaft habe zu offensiv und offen agiert, widersprach er allerdings vehement: "Das ist dummes Zeug." Schließlich seien beide Gegentore nach Standardsituationen gefallen. Damit liegt er natürlich richtig. Dennoch kam Augsburg wie schon so viele andere Gegner zuvor viel zu leicht zu Chancen aus dem Spiel heraus. Das Team muss endlich kompakter auftreten und sich gegenseitig noch mehr unterstützen, andernfalls wird die Flut an Gegentoren so schnell nicht abebben. Nicht zuletzt aufgrund zu großer Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen können sich andere Teams zuweilen munter bis in den Sechzehner der Hessen kombinieren.

Julian Franzke

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