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21.07.2014, 16:02

Frankfurt: Angebot für Stürmer Scepovic - Interesse an Azemi

Kadlec rechnet mit Veh ab

Eintracht Frankfurt hat einen neuen Kandidaten für den Sturm an der Angel, Stefan Scepovic vom spanischen Zweitligisten Sporting Gijon. Bis zum Eintreffen der ersten von drei, vier Verstärkungen für die Offensive ist Vaclav Kadlec der einzige verfügbare Angreifer im Profikader der Eintracht. Luca Waldschmidt laboriert an einer Entzündung im Leistenbereich. Für Kadlec wird es nach dem Trainerwechsel ein Neuanfang.


Aus dem Trainingslager in Donaueschingen berichtet Michael Ebert

Vaclav Kadlec
Beschwert sich über mangelnde Kommunikation mit Ex-Coach Armin Veh: Frankfurts Vaclav Kadlec.
© imagoZoomansicht

"Mein Deutsch ist besser, sehr viel besser geworden", sagt der 22 Jahre alte Tscheche, der in der vergangenen Saison von Trainer Armin Veh vorgehalten bekam, seine Sprachkenntnisse seien zu schlecht. In der Sommerpause hat er Privatstunden genommen. Kadlec versteht mittlerweile fast jede Frage, antworten will er während der Presserunde im Trainingslager dann doch lieber in Tschechisch, Fotograf Jan Huebner fungiert als Aushilfsdolmetscher.

"Der neue Trainer bedeutet für mich eine neue Chance, jetzt will ich mich rein arbeiten", hat sich Kadlec vorgenommen. Vor einem Jahr war er zwei Wochen vor Transferschluss Mitte August zur Eintracht gekommen, hatte in der Hinrunde mit vier Toren und zwei Vorlagen geglänzt, bevor er in der Versenkung verschwand. Ausschlaggebend war nach seiner Meinung der Kräfteverschleiß ("Ich hatte vor dem Wechsel sieben Spieler für Sparta Prag und die Nationalmannschaft gemacht"), ein höheres Tempo in der Bundesliga sowie die Tatsache, dass "ich keine Chance mehr bekommen habe". Trainer Veh "hat auf Joselu gesetzt, ich war Reservist oder gehörte gar nicht zum Kader. Es gab nicht viele Möglichkeiten, zu zeigen, was ich kann", kritisiert Kadlec. Kommunikation darüber gab es kaum: "Veh hat wenig mit mir darüber gesprochen."

Durch den Trainerwechsel von Veh zu Thomas Schaaf gibt es für Kadlec nun einen Neustart. "Der neue Trainer kam gleich auf mich zu hat mich gefragt, ob ich Deutsch verstehe. Ich habe ihm geantwortet, vielleicht 80 Prozent. Er meinte, das reicht", berichtet der Angreifer. Dass Schaaf mit zwei Stürmern spielen lassen will, kommt dem Tschechen zudem entgegen, "das bin ich von klein auf gewohnt". Kadlec zeigt sich vom neuen Trainerteam begeistert: "Das Training ist qualitativ hochwertiger und wir üben mehr Torabschlüsse." Das Ziel von Kadlec in der neuen Saison ist, wieder regelmäßig zu spielen. Durch das Reservistendasein hat er auch seinen Platz in der Nationalmannschaft verloren, wurde unter dem neuen Trainer Pavel Vrba, der seit Januar im Amt ist, nur noch einmal eingesetzt - als Einwechselspieler.

Eintracht gibt Angebot für Scepovic ab

Bei der Suche nach weiteren Offensivkräften hat Eintracht Frankfurt ein Angebot abgegeben für Stefan Scepovic, der in der vergangenen Saison für den spanischen Zweitligisten Sporting Gijon 23 Tore in 39 Spielen erzielte. Dorthin war der 24 Jahre serbische Nationalspieler (8 Einsätze/1 Tor) im August 2013 von Partizan Belgrad gewechselt, für das er zuvor noch in der Champions-League-Qualifikation am Ball. Scepovic ist ein ziemlicher Wandervogel. In den vergangenen sieben Jahren spielte er bei zehn Vereinen.

Azemi auf dem Sprung nach Hessen?

Außerdem steht Fürths Ilir Azemi bei der Spielvereinigung vor dem Absprung. Einer der Interessenten soll Bundesligist Eintracht Frankfurt sein. Der bullige Azemi (1,91 Meter groß, 90 Kilogramm schwer) spielte bei der SpVgg zuletzt eine überragende Rückrunde und ballerte sich mit 14 Toren in den letzten 13 Zweitligaspielen auf Platz eins der kicker-Rangliste Sommer 2014.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 21.07., 13:27 Uhr
Legenden unter sich - Körbel und Schaaf im kicker-Gespräch
Bei Eintracht Frankfurt arbeiten mit Charly Körbel und Thomas Schaaf zwei Fußball-Legenden. Körbel ist Bundesliga-Rekordspieler und Schaaf war über 40 Jahre bei Werder Bremen. Bis letzte Woche waren beide Fan der deutschen Nationalmannschaft und sind voll des Lobes für Team und Trainer. Doch jetzt ist Schaaf selbst wieder als Coach gefragt, muss sich bei den Hessen nach einem Jahr Pause aber an das neue Umfeld gewöhnen.
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21.07.14
 

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