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04.02.2014, 21:15

FC Bayern: Büro in den USA - Weiterer Investor vor Einstieg?

Rummenigge fordert Umsetzung des Financial Fair Play

Ein Büro in den USA, ein möglicher dritter Investor sowie der Umzug der Talente in den Münchner Norden - auf dem Sportsponsoring-Kongress Spobis in Düsseldorf äußerte sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zu den Plänen des Champions-League-Siegers. Trotz der möglichen Generierung von neuen Millionen-Einnahmen sieht Rummenigge keine automatische Dominanz des FCB in der Bundesliga.

Neuer Sponsor - Dependance in New York

FCB-Vereinssitz an der Säbener Straße
Platzt schon mal aus allen Nähten: Der FCB-Vereinssitz an der Säbener Straße.
© imago

"Unser Anspruch ist es, so oft Meister zu werden, wie es geht", sagte der Vize-Weltmeister von 1982 und 1986. Der Verein sei aber nicht so arrogant, "zu sagen, dass wir in den kommenden zehn Jahren acht- oder neunmal Meister werden. Das, befürchte ich, wird nicht der Fall sein".

Um seine derzeitige Vormachtstellung in Deutschland und Europa zu sichern, plant der FCB allerdings die Erschließung neuer Einnahmen. Laut Rummenigge könnte ein dritter Sponsor - neben adidas und Audi - beim Triple-Sieger einsteigen. "Wir könnten noch Anteile verkaufen, ich würde das nicht zur Gänze ausschließen", sagte Rummenigge. Als möglicher neuer Anteilseigner wird die Allianz gehandelt, die bereits Namensgeber des vereinseigenen Stadions ist. "Ich habe auch von den Gerüchten gehört, aber das kann ich im Moment nicht bestätigen", sagte der Vorstandsvorsitzende.

Zudem möchte der FC Bayern seine Präsenz in den USA deutlich erhöhen. "Wir werden im nächsten Sommer nach Amerika gehen, da drei Spiele machen", sagte der Bayern-Boss. Um die Vereinigten Staaten als Markt besser erschließen zu können, wird es auch eine ständige Dependance geben: "Wir werden in New York ein Büro eröffnen", so Rummenigge.

Das erhoffte frische Geld soll laut Rummenigge für die Infrastruktur genutzt werden. "Wir investieren in Steine und nicht in Beine, das ist derzeit unser vordringliches Ziel", sagte er. Da der Vereinssitz an der Säbener Straße an den Rand der Kapazität angelangt sei, werde als erster Schritt das komplette Nachwuchszentrum umgesiedelt. "Unser Trainingsgelände an der Säbener Straße platzt aus allen Nähten, von daher planen wir ein neues Trainingszentrum für den Nachwuchsbereich. Dafür haben wir einen Standort gefunden, der vier oder fünf Kilometer von der Allianz Arena entfernt ist", so Rummenigge. Wann der Umzug ansteht, ließ der 58-Jährige aber offen.

Rummenigge fordert Einführung des FFP und lobt Platini

Michel Platini und Karl-Heinz Rummenigge
FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge und UEFA-Präsident Michel Platini.
© picture allianceZoomansicht

Rummenigge forderte auf dem größten Sportbusiness-Kongress in Europa erneut eine zwingende Umsetzung des Financial Fair Play durch die UEFA: "Das Financial Fair Play muss ab dem 1. Juli mit aller Konsequenz umgesetzt werden. Das ist eine Nagelprobe für die UEFA, die sich nicht gefallen lassen wird, dass ein Klub nach drei Jahren Übergangszeit die Kriterien nicht einhält", sagte er.

Angesichts der Tatsache, dass 63 Prozent der der Profivereine Europas rote Zahlen schreiben, sei die Einführung des FFP "eine Chance für den Fußball". Es gebe "Regionen, die mehr Probleme haben als Deutschland", sagte Rummenigge und würdigte die Arbeit in der Bundesliga: "Hier erfüllen fast 100 Prozent die Bedingungen." Allerdings würden die Vereine international zurückfallen, sollte der "wirtschaftliche Wildwuchs" ungebremst weitergehen. Ein rein deutsches Champions-League-Finale wie im vergangenen Jahr sei dann so schnell nicht wieder zu erwarten.

Rummenigge lobte in diesem Zusammenhang UEFA-Präsident Michel Platini: "Er möchte nicht, dass die Champions League durch einen reichen Mann, egal ob er aus Russland oder Arabien kommt, entschieden wird."

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 05.02., 13:44 Uhr
Rummenigge schießt gegen PSG
Auf dem Sportsponsoring-Kongress Spobis in Düsseldorf fand Karl-Heinz Rummenigge klare Worte. Der Vorstandvorsitzende von Bayern München erwartet ein strenges Vorgehen der UEFA bei Verstößen gegen das Financial Fair Play. Dabei nennt er beispielhaft Paris St. Germain. In den französischen Verein wurden viele Millionen Euro hineingepumpt, Rummenigge vermutet, dass dies nicht immer nach den Statuten des Financial Fair Play geschehen ist. Ein Strafenkatalog könnte zukünftig sogar Sperren für Spieler vorsehen.
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04.02.14
 

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