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02.11.2013, 14:15

Dortmund: Klopp braucht kein Ausrufezeichen

Lewandowski garniert Weidenfeller-Jubiläum

Dem Derby-Erfolg auf Schalke ließ Dortmund am Freitagabend eine Gala gegen den VfB Stuttgart folgen. Sechs Treffer schenkte der BVB, der sich auch von einem Rückstand nicht beeindrucken ließ, den Schwaben ein, drei davon gingen auf das Konto von Robert Lewandowski. Der Pole führt nach seinem Hattrick vorerst die Torschützenliste der Liga an und heimste ein Sonderlob von Jürgen Klopp ein. Der Trainer hatte aber auch ein kleines Problem.

Robert Lewandowski
Aller guten Dinge sind drei: Robert Lewandowski bejubelt seinen Hattrick.
© imagoZoomansicht

Die Diskussionen um Lewandowski nach dem Hickhack im Sommer, als der Pole die Borussen vorzeitig verlassen wollte, sind längst verstummt. Die Angst, der Stürmer könnte es nach dem Wechsel-Veto des Vereins an Engagement fehlen lassen, widerlegte der 25-Jährige und unterstrich dies auch mit Toren. Die Treffer sieben, acht und neun waren es gegen den VfB. "Ich möchte mit dem BVB noch viele Titel gewinnen und werde dafür mein Bestes geben", so der Stürmer, den Klopp nach dessen Hattrick hervorhob: "Lewi ist ein Torjäger durch und durch. Unglaublich gefährlich und körperlich präsent."

Aber auch so war der BVB-Coach rundum zufrieden. Rundum? Nicht ganz! "Es war ein geiles Fußballspiel. Es gab nur ein Problem - dass es abgepfiffen wurde." So sehr hatte ihn die Vorstellung seines Teams beeindruckt, die Dortmunder hatten gegen die Schwaben einmal mehr den Turbo gezündet. "Im Moment können wir uns nicht mit einer Mannschaft wie Dortmund messen. Dafür braucht man einen Sahnetag", ließ Gäste-Trainer Thomas Schneider wissen.

So etwas hat man nicht so oft, deshalb sollten das alle abspeichern.BVB-Trainer Jürgen Klopp

Den Sahnetag erwischte aber beim 300. Bundesliga-Spiel von Torwart Roman Weidenfeller der BVB. "In der zweiten Hälfte haben wir Stuttgart an die Wand gespielt" meinte Spielmacher Nuri Sahin. Das sah auch Michael Zorc so. "In der zweiten Halbzeit haben wir uns in einen Rausch gespielt", befand der Sportdirektor, der als letzter Borusse im Dezember 1994 beim 4:0 beim Hamburger SV einen Hattrick schaffte. Dortmund hat nach elf Spielen 28 Punkte auf dem Konto und den FC Bayern und Leverkusen unter Druck gesetzt. Doch der Blick von Klopp geht nicht Richtung Konkurrenz: "Es ist nicht unser Thema, Ausrufezeichen in andere Städte zu senden."

Beeindruckt dürften aber die Spione von Arsenal die Heimreise nach London angetreten haben. Am Mittwoch gastieren die "Gunners" im Rahmen der Königsklasse in Dortmund, das auch da wieder den Turbo zünden will.

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