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06.05.2013, 08:53

Nürnberg: Bader sucht Offensivspieler - Tendenz weiterhin pro Wiesinger

Stark - auf den Spuren von Kießling und Wolf

Im Saisonfinale hat sich beim 1. FC Nürnberg ein Eigengewächs in den Fokus gespielt: Niklas Stark. Der 18-Jährige sorgt nach Stagnation bei der oft gepriesenen Jugendförderung für einen Hoffnungsschimmer. Zum einen kann er mit der U 19 plötzlich doch noch den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffen, zum anderen macht er inzwischen erfolgreich seine ersten Schritte bei den Profis - am Samstag neben Routinier Timmy Simons in der Startelf gegen Leverkusen.

Startelfdebüt: Niklas Stark im Duell mit Torschütze Toprak.
Startelfdebüt: Niklas Stark im Duell mit Torschütze Toprak.
© imagoZoomansicht

Fußball paradox beim Club: die vierte Niederlage in Serie, aber der Klassenerhalt steht seit Samstag rechnerisch fest. Der 1. FC Nürnberg geht im Sommer in seine fünfte Bundesliga-Saison in Folge: Längere Aufenthaltszeiten am Stück gab es nur von der Gründung 1963 an bis zum ersten Abstieg 1969 sowie zwischen 1985 und 1994. Eigentlich ein Grund für Freude und Entspannung beim einstigen Fahrstuhlverein.

Stattdessen steigt die Spannung. Die Verantwortlichen im Verein wissen, dass dieser letztlich souveräne Klassenerhalt auch ein trügerischer ist. Eine Garantie auf eine Wiederholung in der neuen Spielzeit gibt es nicht, nach den jüngsten Leistungen schon gar nicht.

Bader zur Trainerfrage: "Vieles passt"

Dabei geht es nicht so sehr um die nach wie vor ungelöste Trainerfrage um das Duo Michael Wiesinger/Armin Reutershahn. "Es gibt viele Übereinstimmungen, vieles passt", äußerte Martin Bader auch am Sonntag eine Tendenz in Richtung Vertragsverlängerung. Für den Sportvorstand zählt die Bewertung der Tagesarbeit und der kompletten Rückrunde mehr als die jüngsten Ergebnisse.

Vielmehr muss die Mannschaft in den Vordergrund rücken und mit ihr die Erkenntnis, dass ohne Verstärkungen im kommenden Jahr Existenzkampf pur auf dem Programm stehen könnte.

Fokus liegt auf der Offensive - Fehlgriff Pekhart?

Das Hauptaugenmerk liegt laut Bader auf der Offensive, in der es augenblicklich zappenduster aussieht. Bei Tomas Pekhart verfestigt sich der Eindruck, dass er in der falschen Mannschaft spielt. Der Tscheche gilt als kopfballstark, brauchbare Flanken erhält er aber so gut wie nie. Drei Saisontreffer stehen auf seinem Konto, enttäuschend wenig. Und für ein schnelles Umkehrspiel nach Ballgewinnen im Mittelfeld ist der Schlaks nicht der richtige Mann. Alternative Sebastian Polter stand gegen Leverkusen gar nicht im Kader, zu schwach hatte er zuletzt in Hoffenheim gespielt.

Stark: "Es hat ganz gut funktioniert"

Stagniert hatte zuletzt auch die oft gepriesene Jugendförderung, aber hier gibt es Hoffnungsschimmer. Einerseits kann die zuvor bereits abgeschlagene U 19 am letzten Spieltag plötzlich doch noch den Klassenerhalt in der Bundesliga packen. Und mit Niklas Stark (18) macht einer aus dieser Truppe seine ersten Schritte bei den Profis. Neben Timmy Simons debütierte der Schüler gegen Leverkusen in der Startelf, ein ordentlicher Auftritt im zweiten Bundesligaspiel. "Es hat ganz gut funktioniert", sagte Stark, der bei den Junioren normalerweise in der Innenverteidigung spielt und sich vor der Partie Tipps von Simons und Pinola anhörte. Ab Sommer soll Stark fest zum Profikader gehören und auf den Spuren eines Stefan Kießling oder Andreas Wolf wandeln, die diesen Weg vor ihm erfolgreich beschritten haben.

Frank Linkesch

 
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weitere Infos zu Wiesinger

Vorname:Michael
Nachname:Wiesinger
Nation: Deutschland

weitere Infos zu Stark

Vorname:Niklas
Nachname:Stark
Nation: Deutschland
Verein:Hertha BSC
Geboren am:14.04.1995


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