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14.11.2012, 11:42

FIFA-Test sollen abgewartet werden

DFL: Keine Torlinientechnik, neuer TV-Schlüssel

Die Deutsche Fußball-Liga meldet: Die Torlinien-Technologie kommt zumindest vorerst nicht. Die Liga verweist auf die "gegensätzlichen Positionen von FIFA und UEFA sowie ungeklärte Fragen in Bezug auf die Genauigkeit der Messungen" und will weitere Tests abwarten. Eine Einführung zur Saison 2013/14 ist damit ausgeschlossen. Ebenfalls am Mittwoch ließ die DFL wissen, dass sich alle Klubs der Ersten und Zweiten über eine Steigerung ihrer Einnahmen aus der zentralen Vermarktung freuen dürfen.

Die Torlinie wird vorerst nicht durch technische Hilfsmittel überwacht.
Die Torlinie wird vorerst nicht durch technische Hilfsmittel überwacht.
© Getty Images

Dies meldete die DFL am Mittwochvormittag in einer Pressemitteilung. Dem Vorstandsbeschluss ging eine Umfrage unter den Klubs voraus, "die ein unentschiedenes Meinungsbild ergeben hatte", heißt es.

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Die DFL will nun abwarten, was weitere Tests mit der Torlinientechnologie bei der Klub-WM im Dezember in Japan und beim Confed-Cup im kommenden Sommer in Brasilien ergeben. Dadurch ist ausgeschlossen, dass die Einführung der Technologie in Liga eins und zwei schon zur kommenden Saison kommt.

Zuletzt hatte sich der Weltverband unter diversen Bewerbern zwei Systeme ausgesucht: Das auch beim Tennis verwendete "Hawk Eye" sowie das System "GoalRef" des Fraunhofer-Instituts in Erlangen (im Ball integrierte Magnetspule) unterschrieben jeweils ein Lizenzierungsabkommen mit der FIFA, die jedoch den Verbänden eine Entscheidung über die Einführung eines der beiden Systeme überließ. In Deutschland wurde das "GoalRef"-System von DFB und DFL favorisiert.

Der neue Verteiler-Schlüssel

Ebenfalls am Mittwoch ließ die DFL wissen, dass sich alle Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga über eine Steigerung ihrer Einnahmen aus der zentralen Vermarktung freuen dürfen. Der Ligavorstand hat im Rahmen seiner Sitzung in Frankfurt am Main einen entsprechenden Verteiler-Schlüssel für die Spielzeiten 2013/14 bis 2016/17 einstimmig beschlossen.

"Leistungsprinzip und Solidarität bleiben die Leitlinien bei der Verteilung der Erlöse aus der zentralen Vermarktung. Dies gilt ebenso für das Verhältnis beider Ligen zueinander. So ist der Anteil der 2. Bundesliga in Bezug auf die nationalen Medienrechte mit 20 Prozent auch künftig deutlich höher, als es dem realen Vermarktungswert entspricht", heißt es. Innerhalb der Ersten Liga gilt in Bezug auf das Einnahme-Verhältnis zwischen Platz 1 und Platz 18 weiterhin die sogenannte Spreizung von 2:1. Das bedeutet: Die Auskehrungen bewegen sich zwischen maximal 5,8 Prozent (Platz 1) und mindestens 2,9 Prozent (Platz 18) der zu verteilenden Erlöse. Grundlage dafür sind die Abschlusstabellen der vergangenen vier Spielzeiten sowie die aktuelle Saison. Bislang wurden lediglich vier Spielzeiten betrachtet.

Für die 2. Bundesliga gilt ab der Saison 2013/14 ein Auskehrungsverhältnis von 2,25 (Platz 1) : 1 (Platz 18).

Uwe Harttgen neuer Vorsitzender der Kommission Leistungszentren

Dr. Uwe Harttgen wird ab dem 1. Januar 2013 neuer Vorsitzender der Kommission Leistungszentren des Ligaverbandes - ein einstimmiger Beschluss des Vorstandes. Der 48-jährige Ex-Profi tritt damit die Nachfolge des künftigen DFL-Geschäftsführers Andreas Rettig an. Harttgen leitet seit 2007 das Nachwuchsleistungszentrum des SV Werder Bremen. In seiner aktiven Karriere bestritt er insgesamt 82 Bundesliga-Spiele für Werder sowie 37 Zweitliga-Begegnungen für Hannover 96.

14.11.12
 
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