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25.11.2011, 14:50

Schiedsrichter hat eine Erklärung bekannt geben lassen

Rafati leidet unter Depressionen

Wie Schiedsrichter Babak Rafati heute bekannt geben hat lassen, ist eine Depressions-Erkrankung ursächlich für seinen Selbstmordversuch in einem Kölner Hotel am vergangenen Samstag. In einem Schreiben seines Anwalts Sven Menke heißt es, es sei der "falsche Eindruck" entstanden, private Gründe oder familiäre Probleme hätten zu dem Suizidversuch geführt. Der DFB sicherte Rafati seine Unterstützung zu.

Depressionen waren Ursache für den Suizidversuch: Schiedsrichter Babak Rafati.
Depressionen waren Ursache für den Suizidversuch: Schiedsrichter Babak Rafati.
© picture allianceZoomansicht

Tatsächlich sei eine in den vergangenen Tagen diagnostizierte Depressions-Erkrankung Ursache seines Handelns gewesen. "Es ist ein dringendes Anliegen von Herrn Rafati, (...) die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Beweggründe zu informieren", heißt es in der Mitteilung.

Die ersten Symptome habe Rafati bei sich vor etwa eineinhalb Jahren festgestellt. Der wachsende Leistungsdruck für ihn als Schiedsrichter und der damit verbundene mediale Druck in Kombination mit der ständigen Angst, Fehler zu machen, seien zu einer immer größeren Belastung für ihn geworden. Dieser habe er sich am Ende nicht mehr gewachsen gefühlt.

Babak Rafati wünscht sich, am Ende dieser Therapie in sein normales Leben zurückkehren zu können, auch als Schiedsrichter.

Rafati wird sich nun in fachärztliche Behandlung begeben. Nach einer erfolgreichen Therapie will er auch wieder als Schiedsrichter aktiv sein.

Unterdessen sicherte der DFB Rafati seine Unterstützung zu. Man begrüße dessen Entscheidung, sich offen zur Depressionserkrankung zu bekennen, ausdrücklich, hieß es in einer Mitteilung des Verbands.

Zwanziger: "Es ist ein wichtiger und richtiger Schritt"

"Es ist ein wichtiger und richtiger Schritt von Babak Rafati, sich dieser Krankheit zu stellen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen", wird DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger dort zitiert. "Wir wünschen ihm jetzt viel Ruhe und Kraft für seine Genesung und werden ihn mit all unseren Möglichkeiten unterstützen. Sein Beispiel zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit der Robert-Enke-Stiftung und anderer Einrichtungen im Umgang mit dieser heimtückischen Krankheit ist."

 

kicker

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