
| Vorname: | Martin |
| Nachname: | Amedick |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Eintracht Frankfurt |
| Geboren am: | 06.09.1982 |

Wer nur 28 Gegentore in 34 Zweitligaspielen zulässt, dem muss vor der Bundesliga nicht bange sein. Der Abwehrblock um Martin Amedick (27) mit Torwart Tobias Sippel (22), den Außenverteidigern Florian Dick (25) und Alexander Bugera (31), Rodnei (24) in der Mitte sowie Jiri Bilek (26) im Mittelfeld davor punktet bisher eindrucksvoll.
Dreimal, gegen den FSV Frankfurt (2:0), FC Metz (0:0) und FC Liverpool (1:0), war man zuletzt ohne Gegentor geblieben. Nun musste Sippel beim 3:1 gegen AJ Auxerre erstmals wieder einen Ball aus dem Netz holen. Vom Rückstand, dem eine Unachtsamkeit von Rodnei vorausging, ließen sich die "Roten Teufel" aber nicht aus dem Rhythmus bringen. Danach stand die Defensive wieder wie gewohnt stabil. "Die Jungs haben es im Vorjahr bewiesen. Sie haben Sicherheit in dieser Formation." Kurz gefällt es, wie die Etablierten ihre Positionen verteidigen.
Dennoch: Mit der Genesung von Jan Simunek (23) und Leon Jessen (24), die durch muskuläre Probleme zurückgeworfen wurden, ist der Konkurrenzkampf aber auch hinten nun eröffnet. "Beide machten ein gutes Spiel", lobte Kurz ebenso die Neuen. Für den Dänen war es der erste Einsatz beim Aufsteiger überhaupt. Dass Jessen als Bugera-Vertreter auf Anhieb selbstbewusst auftrat, mit nach vorne ging, Ecken ausführte, zeigt, dass er nicht weit weg ist von den Kollegen.
Eine Halbzeit warb Jan Moravek mit couragiertem Auftritt in eigener Sache. Die Schalker Leihgabe eroberte Bälle, ergriff die Initiative, suchte den Weg nach vorne, verlagerte das Spiel mit Auge auf die Flügel - und empfahl sich als Torschütze. Dem 20-Jährigen traut Kurz viel zu: "Ansatzweise hat er gezeigt, welches Potenzial er hat. Doch er muss mehr seine Zurückhaltung ablegen, noch forscher auftreten." Mit Christian Tiffert (28), Moraveks Mitbewerber im Gerangel um den Job des "offensiven Sechsers", wurde das FCK-Spiel deutlich druckvoller. Der erfahrenste Lauterer Profi (161 Bundesligaspiele) führte sein Team mit der Freistoßvorlage auf Rodneis Kopf beim 2:1 auf die Siegerstraße, war sehr präsent als Balleroberer und Ideengeber. Tiffert festigte zunächst seinen Vorsprung gegenüber Moravek.
Das gilt ebenso für Ilian Micanski (24) im Wettstreit mit Erwin Hoffer (23) um einen Platz vorne im Angriff an der Seite von Srdjan Lakic (26). Der Bulgare traf erneut. Und Tore sind eben nun mal die beste Empfehlung für einen Stürmer.
Uli Gerke


| Vereinsname: | 1. FC Kaiserslautern |
| Gründungsdatum: | 02.06.1900 |
| Mitglieder: | 16.200 (Stand 30.06.2010) |
| Vereinsfarben: | Rot-Weiß |
| Anschrift: | Fritz-Walter-Straße 1 67663 Kaiserslautern Telefon: 0 18 05 - 31 88 00 Telefax: (06 31) 31 88 29 0 |
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