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20.01.2010, 13:32

Hannover: Auch Co Bremser muss weichen

Slomka beerbt Bergmann

Das war abzusehen - Hannover 96 hat am Dienstag Trainer Andreas Bergmann vor dem Vormittagstraining mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Den Nachfolger fanden die Niedersachsen am Dienstagabend: Mirko Slomka übernimmt ab sofort und kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er als Jugend- und Assistenztrainer arbeitete. Slomka ist kein Feuerwehrmann, sondern erhält einen Vertrag bis 2011.

Fußball, Bundesliga: Mirko Slomka übernimmt Hannover 96.
Doppelte Rückkehr: Mirko Slomka ist wieder in der Bundesliga und bei seinem Ex-Klub Hannover.
© imagoZoomansicht

"Ich freue mich auf die Herausforderung in meiner Heimat und bin überzeugt, dass wir den Schritt nach oben rasch gehen werden. Die Mannschaft und ich müssen uns schnell aneinander gewöhnen und dann schon gegen Mainz am kommenden Samstag punkten", gibt Mirko Slomka die Richtung vor. In Norbert Düwel und Nestor El Maestro bringt der neue Chef gleich zwei Co-Trainer mit, der bisherige Bergmann-Assistent Dirk Bremser muss weichen. El Maestro arbeitete mit Slomka bereits auf Schalke zusammen; Bremser war 2006 zusammen mit dem damaligen Chefcoach Dieter Hecking zu 96 gekommen.

Slomka war bereits von 1989 bis 1999 als Jugendtrainer und von 2001 bis 2004 als Assistent des damaligen Cheftrainers Ralf Rangnick in Hannover. "Er hat eine Geschichte in Hannover und er hat ein überzeugendes Konzept und Visionen für die Zukunft vorgelegt", so Klubboss Martin Kind gegenüber dem kicker. Damit hat Slomka offensichtlich Mitbewerber Marcel Koller ausgestochen, der sich nach kicker-Informationen am Vormittag mit Schmadtke und Kind zu einem "groben Gedankenaustausch" getroffen hatte.

Slomkas letzte Station war der FC Schalke 04, mit dem er in der Saison 2006/07 Vizemeister wurde. Zudem führte er die Königsblauen ins Viertelfinale der Champions League, wo die Knappen am FC Barcelona scheiterten.

Reißleine vor dem Training

Am Dienstagvormittag hatten die Verantwortlichen der Hannoveraner die Reißleine gezogen und die vermeintliche Übergangslösung Andreas Bergmann beurlaubt, der kurz nach Saisonstart den jetzigen Nürnberger Trainer Dieter Hecking ablöste. "Nach drei Niederlagen hintereinander und einer Negativ-Serie von mittlerweile sieben Spielen ohne Sieg hatten die Verantwortlichen von Hannover 96 nicht mehr das Gefühl, dass Andreas Bergmann der Mannschaft die nötigen Impulse für den Verbleib in der Bundesliga geben kann."

In 16 Spielen unter der Regie des 50-Jährigen holte Hannover nur vier Siege. Am vergangenen Samstag hatte es eine deutliche 0:3-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Hertha BSC gegeben.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 19.01., 15:17 Uhr
Hannover entlässt Trainer Bergmann
Hannover 96 zieht die Reißleine und entlässt Trainer Andreas Bergmann. Nach dem Freitod von Robert Enke hatten die Niedersachsen kein Spiel mehr gewonnen und waren auf Rang 16 abgestürzt.
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Aktuell stehen die Niedersachsen auf dem Relegationsplatz und haben als Tabellensechzehnter fünf Punkte Vorsprung vor dem 1. FC Nürnberg. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt einen Zähler. Den letzten Dreier fuhren die 96er am 31. Oktober 2009 beim 1:0-Sieg in Köln ein.

Bergmann hatte das Team zum 3. Spieltag der laufenden Saison nach dem Rücktritt von Vorgänger Dieter Hecking übernommen und startete mit einem 2:0 Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg.

Jörg Schmadtke betont: "Andreas Bergmann hat gute Arbeit geleistet, die Mannschaft gerade auch in der Phase nach der furchtbaren Tragödie um Robert Enke gefühlvoll geleitet. Aber die notwendigen Siege, die uns die Punkte für den Klassenerhalt bringen müssen, sind leider in den vergangenen Wochen nicht gelungen."

Bergmann hatte in der Niedersachsen-Metropole noch einen laufenden Vertrag bis zum Saisonende am 30. Juni 2010. In dieser Spielzeit wurden bisher sechsmal die Cheftrainer-Posten neu besetzt: Dieter Hecking musste in Hannover gehen, Michael Oenning beim 1. Nürnberg, Marcel Koller beim VfL Bochum, Lucien Favre bei der Hertha und Markus Babbel in Stuttgart. Noch vor dem Bundesliga-Start, aber nach einer Pokalpleite bei Regionalligist Lübeck, war Aufstiegstrainer Jörn Andersen beim 1. FSV Mainz 05 durch Thomas Tuchel ersetzt worden.

 

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