Internationale Stimmen zum Tod von Robert Enke
Nuno Gomes: "Ein besonderer Mensch"
Robert Enke hatte in der Saison 2002/2003 für Barça gespielt. Der spanische Meister und Champions-League-Sieger legte vor der Partie im Stadion Camp Nou eine Schweigeminute für Enke ein, der sich wenige Stunden zuvor in der Nähe von Hannover das Leben genommen hatte.
In Barcelona und andernorts gibt es viel Trauer um den deutschen Nationaltorhüter.
Joseph Blatter (FIFA-Präsident): "Die internationale Fußballfamilie hat die äußerst traurige Nachricht über den Hinschied von Robert Enke erhalten. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Frau und der Familie von Robert Enke, und wir wünschen ihnen die Kraft, den Schmerz ertragen zu vermögen."
Zum Tod von Robert Enke
Joan Laporta (Präsident FC Barcelona): "Die Anhänger des FC Barcelona trauern um Robert Enke. Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Er war ein hochgebildeter und korrekter Junge."
Txiki Begiristain (Sportdirektor FC Barcelona): "Enke hatte bei Barça ein fantastisches Verhalten an den Tag gelegt. Sein Tod ist ein Unglück für den Fußball, vor allem für den deutschen Fußball und für Barça."
Nuno Gomes (Nationalspieler Portugals, früherer Teamkollege bei Benfica Lissabon): "Ich bin geschockt ... Es fällt schwer, zu glauben, dass er tatsächlich gestorben ist. Es ist ein schrecklicher Verlust für den gesamten Weltfußball, er war für die heutige Zeit ein besonderer Mensch (...). Als er (nach Lissabon) kam, war er ja noch ein Junge, aber von Anfang an hat er sich darum bemüht, unsere Sprache zu erlernen, was er auch bald locker geschafft hat. Er war ein Mann, der große Lust hatte, zu lernen und sich zu behaupten. Ein wahrer Mann."
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Luis Filipe Vieira (Präsident Benfica Lissabon): "Es gibt Nachrichten im Leben, die uns wegen ihrer Härte schocken. Der Tod von Robert Enke ist zweifellos eine solche Nachricht. Man ist nie darauf vorbereitet, das physische Verschwinden eines Menschen zu bewältigen, mit dem man eine gemeinsame Zeit verbracht hat und von dem man so gute Erinnerungen zurückbehält. Aber wenn die Tragödie einen so jungen Menschen wie Robert Enke trifft, ist die Frustration noch größer."
Mit Trauer reagierte auch Erstligist CD Teneriffa, an den Enke 2004 von Barcelona ausgeliehen wurde. "Der Klub bekundet öffentlich sein Bedauern über den Tod von Robert Enke. Vor dem nächsten Heimspiel gegen den FC Sevilla wird es eine Schweigeminute geben. Zudem werden wir mit Trauerflor auflaufen", schrieb der Klub auf seiner Internetseite.
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