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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

2
:
2

Halbzeitstand
0:0
Hertha BSC

Hertha BSC


VFL WOLFSBURG
HERTHA BSC
15.
30.
45.



60.
75.
90.












Wolfsburg und Berlin bleiben ungeschlagen

Dilrosun eröffnet - Mehmedi sorgt für Punkteteilung

Der VfL Wolfsburg und Hertha BSC trennten sich nach einem erst in der Schlussphase äußerst unterhaltsamen Aufeinandertreffen insgesamt leistungsgerecht mit 2:2.

Robin Knoche (li.), Javairo Dilrosun
Erstes Tor beim Startelfdebüt in der Bundesliga: Javairo Dilrosun (re.).
© imagoZoomansicht

VfL-Coach Bruno Labbadia veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg in Leverkusen auf einer Position: Casteels meldete sich nach der Geburt seiner Tochter wieder einsatzbereit, Paveo musste weichen.

Berlins Trainer Pal Dardai war dagegen nach dem 2:0-Erfolg auf Schalke zu zwei verletzungsbedingten Änderungen gezwungen. Rekik (Muskelverletzung im Adduktorenbereich) und Mittelstädt (Verletzung am Hand- und Sprunggelenk) mussten passen. Der wieder genesene Plattenhardt sowie Dilrosun (Startelfdebüt in der Bundesliga) begannen. Nach Lungenriss im Juli saß Selke erstmals wieder auf der Bank.

Roussillon doppelt wuchtig

Der VfL startete mit viel Elan in die Partie und schnürte die Berliner in den ersten zehn Minuten in die eigene Spielhälfte ein. Roussillon zwang Jarstein im Anschluss an eine Ecke mit einem Distanzschuss zu einer Parade (2.). Nur eine Minute später verfehlte der Franzose mit der sehenswerten Volleyabnahme eines Eckballs das Tor nur knapp (3.) - traf mit seinem wuchtigen Schuss allerdings einen hinter dem Tor postierten Kameramann, der erst benommen zu Boden ging und dann in die Katakomben des Wolfsburger Stadions begleitet werden musste. Nach einer Viertelstunde war Jarstein bei einer tückisch abgefälschten, von William als Hereingabe gedachten Direktabnahme wieder zur Stelle (15.).

Nachdem die Berliner nach einem Konter durch Kalou eine erste Halbchance besessen hatten, verflachte die Partie Mitte der ersten Hälfte. Nun war das Spiel geprägt von durchaus intensiv geführten Zweikämpfen im Mittelfeld. Erst in der Schlussviertelstunde des ersten Abschnitts wurde es in Niedersachsen geringfügig munterer. Der steil geschickte Roussillon flankte nach schnellen Vorstößen aber zweimal etwas zu ungenau (32., 38.). Für die Hertha hatte Grujic die einzig gute Torchance in der 43. Minute, als ein Abschluss des Serben mit der Schulter Casteels leichte Probleme bereitete. So ging es torlos in die Halbzeit.

Nach der Pause wehrte sich die Hertha gegen die wieder mit ein wenig Schwung aus der Kabine kommenden Hausherren sofort. Torunarigha verpasste nach einem Plattenhardt-Freistoß knapp (50.). Auf der Gegenseite brachte Gerhardt einen Seitfallzieher nicht aufs Tor (59.). Zwei Minuten später stand es 1:0 für die Hertha: Nach einem Einwurf an der Mittellinie brachte William mit einem schlimmem Fehlpass Dilrosun nahe der Mittellinie ins Spiel. Der Niederländer nahm sofort Fahrt auf und schloss schließlich aus spitz gewordenem Winkel im Strafraum flach ins rechte Toreck ab (61.).

Dramatische Schlussphase mit drei Toren

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Während Labbadia anschließend das Risiko erhöhte und mit Ginczek für Steffen eine zweite Spitze einwechselte (67.), setzte Dardai auf Rückkehrer Selke (74.). Wolfsburg forcierte in der Schlussphase, die hochdramatisch werden sollte, das Tempo. In der 85. Minute brachte Maier mit einem Rempler Arnold auf der Strafraumlinie zu Fall. Zunächst entschied Referee Dingert auf Freistoß, doch nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten Robert Hartmann gab es Strafstoß. Diesen verwandelte der kurz zuvor eingewechselte Malli akkurat zum 1:1. (87.).

In der Nachspielzeit brachte Duda die Hertha mit einem cleveren, flach unter der Mauer hindurch ausgeführtem direkten Freistoß plötzlich wieder in Führung (90.+1). Doch der VfL steckte nicht auf und antwortete prompt: Brooks leitete eine Flanke weiter zu Mehmedi. Und der Schweizer vollstreckte aus kurzer Distanz eiskalt zum 2:2 - der Schlusspunkt der Partie (90.+3).

Auf die Wölfe wartet am nächsten Samstag (15.30 Uhr) das Heimspiel gegen den SC Freiburg. Die Hertha empfängt zur gleichen Zeit Borussia Mönchengladbach.

Bundesliga, 2018/19, 3. Spieltag
VfL Wolfsburg - Hertha BSC 2:2
VfL Wolfsburg - Hertha BSC 2:2
Blick nach oben

In Wolfsburg empfing der VfL um Trainer Bruno Labbadia Hertha BSC. Beide waren mit sechs Punkten in die Saison gestartet...
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3)    
William (4,5) , 
Knoche (4) , 
Brooks (3) , 
Roussillon (2) - 
Camacho (3)    
Gerhardt (3)    
Arnold (3) - 
Steffen (4)    
Brekalo (4)    
Weghorst (3,5)

Einwechslungen:
62. Mehmedi     für Brekalo
67. Ginczek für Steffen
83. Malli     für Gerhardt

Trainer:
Labbadia
Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (1,5) - 
Lazaro (3) , 
Stark (4) , 
Torunarigha (2,5)    
Plattenhardt (3,5) - 
Maier (3,5) - 
Kalou (4)    
Grujic (3)    
Duda (2,5)    
Dilrosun (2,5)    
Ibisevic (4)        

Einwechslungen:
74. Lustenberger für Torunarigha
74. Selke für Ibisevic
90. Klünter     für Kalou

Trainer:
Dardai

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dilrosun (61., Linksschuss)
1:1
Malli (87., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Arnold)
1:2
Duda (90. + 1, direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:2
Mehmedi (90. + 3, Rechtsschuss, Brooks)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Camacho
(2. Gelbe Karte)
Hertha:
Grujic
(1. Gelbe Karte)
,
Klünter
(1.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       Hertha BSC
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 498 : 315 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 391 : 226 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 107 : 89 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 62% : 38% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
Ecken 7 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
15.09.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
25090
Spielnote:  2
intensives und ansehnliches Spiel, am Ende Dramatik pur.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 2,5
sicherer Leiter in einem intensiv geführten Spiel, hätte einzig auch Arnold für dessen Armeinsatz gegen Grujic (28.) verwarnen müssen. Die Strafstoßentscheidung nach korrekter Tatortkorrektur durch den Videoassistenten war hart, aber vertretbar.
Spieler des Spiels:
Rune Jarstein
Wieder einmal war Rune Jarstein Herthas überragender Rückhalt. Der Torwart parierte zweimal stark gegen Roussillon (2./85.) sowie glänzend gegen William (15.) und Weghorst (65.).

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