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SC Freiburg

SC Freiburg

3
:
2

Halbzeitstand
2:1
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


SC FREIBURG
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.










60.
75.
90.









Freiburg ringt Hoffenheim nieder und feiert den ersten Sieg

Hack ist bei seinem Debüt der tragische Held

Der SC Freiburg hat am Sonntagmittag in einem atemberaubenden Spiel den ersten Saisonsieg gefeiert und der TSG Hoffenheim beim 3:2 die erste Niederlage beigebracht. Gerade in den ersten 45 Minuten trumpften die Breisgauer auf - und stemmten sich nach Wiederbeginn erfolgreich gegen aufkommende Kraichgauer.

Robin Hack
Premiere: Robin Hack stand in Freiburg prompt in der Startelf, traf - und musste dann ins Krankenhaus.
© getty imagesZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich sah nach dem jüngsten 0:0 in Bremen von Änderungen an seiner Startelf ab. Wie an der Weser spielte der Sportclub auch zu Hause mit einer Dreierkette, die Stenzel und Günter zu einer Fünferkette erweitern konnten.

Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann tauschte dagegen viermal nach dem 1:2 in der Europa League in Rasgrad: Für Uth, Polanski, Schulz und Posch spielten Hübner, Geiger, Hack und Wagner. Nagelsmann richtete seine Elf in einem 4-3-3 aus - mit dem 19-jährigen Hack als Linksaußen, der sein Bundesligadebüt gab.

Wagner auf Hack - 0:1

Die Zuschauer im Schwarzwald-Stadion sahen höchst intensive und unterhaltsame erste 45 Minuten - und das lag zuvorderst an Freiburg. Da die Gäste aus dem Kraichgau ihre Angriffe lediglich mit den beiden zentralen Abwehrspielern aufbauten und die Außenverteidiger weit nach vorne gingen, konnte der Sportclub die Hoffenheimer Spieleröffnung mit Niederlechner, Haberer und Terrazzino immer wieder unterbinden.

So tat sich die TSG immens schwer, Torchancen herauszuspielen - und doch ging sie in Front: Nach einem abgefangenen Schwolow-Abstoß steckte Wagner auf Debütant Hack durch, und dieser traf mit einem satten Schuss - 0:1 (14.). Freiburgs Antwort ließ nur 72 Sekunden auf sich warten: Haberer verlängerte eine Günter-Flanke aus dem linken Halbfeld, am zweiten Pfosten nahm Niederlechner die Kugel an, schlug einen Haken und schoss flach ein (15.).

Söyüncü nickt nach einer Ecke zum 2:1 ein

Und die Breisgauer legten nur wenig später nach: Nach einer Ecke traf Söyüncü per Kopf zum 2:1 (18.). Die Partie war kurzweilig und rassig, ab Mitte des ersten Durchgangs mehrten sich allerdings die Nickligkeiten: Wagner beharkte sich etwa mit Stenzel (28.), Vogt mit Schuster (34.). Dann verletzte sich Hack: Er rauschte beim Kopfballversuch mit seinem Mitspieler Vogt zusammen - und musste vom Feld (42.). Dass Freiburg zur Pause in Front lag, war verdient. Nicht nur wegen der Mehrzahl an Torschüssen (9:4), sondern auch wegen des vorzüglichen taktischen Verhaltens.

Freiburger Freude: Der Sportclub feierte gegen Hoffenheim den ersten Saisonsieg.
Freiburger Freude: Der Sportclub feierte am Sonntagmittag gegen Hoffenheim den ersten Saisonsieg.
© getty images

Nach der Pause ließ sich Vogt - wie schon gegen Ende der ersten Hälfte - in die Abwehrreihe zurückfallen. Die Folge: Hoffenheim konnte nun zu dritt aufbauen. Das zeigte besonders in der Phase nach Wiederbeginn Wirkung. Freiburg konnte sich nun kaum noch befreien, doch Wagner brachte bei seinem Schuss mit der Pike keinen Druck dahinter (50.), und Ochs scheiterte mit einem erstklassigen Schuss an einer nicht minder erstklassigen Parade Schwolows (54.).

Freiburg befreit sich - und trifft

Nach rund zehn Minuten löste sich der Sportclub aus dem Klammergriff, Niederlechners Schuss wurde geblockt (56.) und Schuster trat eine Ecke an den Pfosten (57.). Hoffenheim hatte in den zweiten 45 Minuten mehr vom Spiel, doch Freiburg verteidigte leidenschaftlich und stemmte sich immer wieder gegen die Angriffe. Kramaric fand per Schlenzer seinen Meister in Schwolow (83.), dann traf Stenzel auf der Gegenseite mit einem präzisen Flachschuss zum 3:1 (87.). Die Entscheidung? Mitnichten. Schuster traf in der Nachspielzeit ins eigene Netz (90.+2), die TSG witterte nun nochmal ihre Chance, doch Ochs zimmerte den Ball aus fünf Metern über den Kasten (90.+3).

Somit feierte Freiburg den ersten Saisonsieg - und Hoffenheim musste die erste Pleite hinnehmen. Nach der Länderspielpause gastiert der SC am Samstag, den 14. Oktober (15.30 Uhr) in München. Hoffenheim empfängt zur gleichen Zeit Augsburg.

1. Bundesliga, 2017/18, 7. Spieltag
SC Freiburg - TSG Hoffenheim 3:2
SC Freiburg - TSG Hoffenheim 3:2
Erste Elf genießen Vertrauen

Christian Streich vertraute für die schwere Aufgabe auf die gleiche Elf, die in Bremen ein 0:0 erreicht hatte.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2) - 
Lienhart (4) , 
Schuster (2,5)    
Söyüncü (2)    
P. Stenzel (1,5)        
C. Günter (2,5) - 
Frantz (3,5)    
Höfler (2,5) - 
Niederlechner (2)        
Terrazzino (3,5)    
Haberer (3)    

Einwechslungen:
52. Ravet (3,5) für Terrazzino
69. Petersen für Frantz
84. Kath für Niederlechner

Trainer:
Streich
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Kaderabek (3,5) , 
Nordtveit (3,5) , 
B. Hübner (3)    
Zuber (4)    
Vogt (3)    
Geiger (3,5)    
Rupp (4,5)    
Kramaric (3) , 
Hack (2)        
Wagner (2,5)    

Einwechslungen:
42. Ochs (3,5) für Hack
46. Grillitsch (4) für Rupp
65. N. Schulz für Zuber

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Hack (14., Linksschuss, Wagner)
1:1
Niederlechner (15., Linksschuss, Haberer)
2:1
Söyüncü (18., Kopfball, Höfler)
3:1
P. Stenzel (87., Rechtsschuss, Petersen)
3:2
Schuster (90. + 2, Eigentor, Linksschuss, Ochs)
Gelbe Karten
Freiburg:
P. Stenzel
(2. Gelbe Karte)
,
Haberer
(1.)
Hoffenheim:
Wagner
(2. Gelbe Karte)
,
B. Hübner
(4.)
,
Geiger
(2.)

Spieldaten

SC Freiburg       TSG Hoffenheim
Tore 3 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 345 : 457 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 275 : 388 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 70 : 69 Fehlpässe
 
Passquote 80% : 85% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
Ecken 9 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
01.10.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  1,5
rasante Partie zweier offensiv ausgerichteter Teams. Taktisch anspruchsvoll, beste Unterhaltung und spannend.
Chancenverhältnis:
8:7
Eckenverhältnis:
9:7
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 3,5
gute Leistung in einer hitzigen Partie, passendes Strafmaß beim Gerangel zwischen Stenzel und Wagner (28.). Hätte Vogt bei der Rudelbildung Gelb zeigen müssen (34.), Ochs stand vor dem 2:3 im Abseits.
Spieler des Spiels:
Pascal Stenzel
Überzeugte als unermüdlicher Antreiber über die rechte Außenbahn. Pascal Stenzel war defensiv zweikampfstark, hatte viele Offensivaktionen, traf zum 3:1.

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