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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

3
:
1

Halbzeitstand
1:0
Borussia Dortmund

Borussia Dortmund


TSG HOFFENHEIM
BORUSSIA DORTMUND
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Dortmund reicht das 1:3 für Rang vier

Auch Bürki hilft mit: Hoffenheim spielt Champions League

Die TSG 1899 Hoffenheim hat das Ticket für die Champions League gelöst: Das 3:1 über Borussia Dortmund reichte den Kraichgauern, um sich den Traum von der Königsklasse zu erfüllen. Nach dem elften Heimdreier der TSG jubelten allerdings auch die Westfalen, denen Rang vier ebenfalls für das Erreichen des wichtigsten Saisonziels reichte.

Er erzielte mit einem satten Schuss das Führungstor für Hoffenheim: Angreifer Andrej Kramaric.
Er erzielte mit einem satten Schuss das Führungstor für Hoffenheim: Angreifer Andrej Kramaric.
© imagoZoomansicht

TSG-Coach Julian Nagelsmann stellte nach der 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart auf drei Positionen um: Bicakcic verteidigte in der Dreierkette für Nordtveit, Kaderabek ersetzte den verletzten Rupp (Kreuzbandriss) - und Szalai begann für Amiri (Bank).

Dortmunds Trainer Peter Stöger nahm im Vergleich zum 1:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 sogar vier Veränderungen vor: Schmelzer und Guerreiro verteidigten für den gesperrten Sokratis (5. Gelbe) und Toprak (Wadenverletzung). Außerdem nahmen Götze und Philipp vorerst auf der Bank Platz, weil es Sahin und Schürrle in die erste Elf schafften.

Guerreiro verzweifelt an Baumann

Die Gäste gingen das "Endspiel" um die Königsklasse mit einer Dreierkette an, die bei Ballbesitz des Gegners zu einer Fünferkette wurde. Große Anpassungsprobleme wies der BVB deswegen nicht auf, hielt die TSG größtenteils erfolgreich vom Tor fern. Und vorne machte Guerreiro auf sich aufmerksam, der immer wieder in die Tiefe stieß: Aus der Distanz scheiterte der Portugiese an Baumann, ehe er erneut aus deutlich aussichtsreicherer Position im TSG-Keeper seinen Meister fand (15., 18.).

Schürrle versagen die Nerven

Baumanns Gegenüber war dann nach 25 Minuten hauptverantwortlich für die Führung der Kraichgauer: Bürki unterlief ein Katastrophenpass, den Abnehmer Kramaric eiskalt bestrafte - 1:0. Kurz darauf hätte Szalai erhöhen können, diesmal war Dortmunds Keeper aber auf dem Posten (28.). Aus dem Nichts wäre dann fast der Ausgleich gefallen, doch Schürrle versagten völlig frei vor Baumann die Nerven (34.). Das letzte Wort vor der Pause hatte wieder Hoffenheim, doch Kaderabeks Flanke war zu ungenau für den einschussbereiten Uth (43.).

Reus mit Glück

Nach dem Wechsel war Dortmund bemüht, offenbarte im letzten Drittel aber zu viele Ungenauigkeiten. So schnupperte die TSG am 2:0, doch erst rettete Bürki gegen Szalai, Sekunden später Piszczek auf der Linie gegen Zuber (53.). Aus dem Nichts fiel dann aber doch der Ausgleich: Guerreiro bediente Reus am ersten Pfosten, wo der Nationalspieler das Leder etwas glücklich mitnahm und ins kurze Eck vollstreckte - 1:1 (58.).

TSG nicht geschockt

Geschockt zeigten sich die Hausherren allerdings nicht, die weiter für ihren großen Traum kämpften. Eine feine Kombination stellte die Kräfteverhältnisse auch schnell wieder her: Nach Kopfball von Uth steckte Kramaric überragend auf Szalai durch, der das Leder sehenswert über Bürki hinweghob - 2:1 (63.).

Blick gen Leverkusen

In der Folge blieben die Kraichgauer dran, wollten nicht noch einmal überraschend geschockt werden. Mit Erfolg: Nach einem Freistoß sah Bürki erneut nicht gut aus, gegen Bicakcic rettete er noch, doch Kaderabeks wuchtigen Schuss aus kurzer Distanz konnte der Schweizer nicht mehr parieren - 3:1 (73.). In der Schlussviertelstunde tat Dortmund zu wenig für das Offensivspiel, weswegen nochmal Zittern angesagt war. Nach dem Gänsehaut-Moment mit der Einwechslung von Roman Weidenfeller (90.+4) in seinem letzten Bundesligaspiel blickte alles gen Leverkusen, wo Bayer aber binnen kürzester Zeit noch zwei Gegentore kassierte. Das 3:2 der Werkself reichte letztlich auch dem BVB, um Rang vier zu sichern. Hoffenheim und Dortmund spielen also nächstes Jahr in der Champions League.

Beide Mannschaften verabschieden sich damit in die Sommerpause, für einige Nationalspieler geht es noch zur WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli).

Bundesliga, 2017/18, 34. Spieltag
TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund 3:1
TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund 3:1
In seinem...

....letzten Spiel für den BVB wollte Peter Stöger sich für die Champions League qualifizieren.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Akpoguma (3) , 
Vogt (2)    
Bicakcic (3) - 
Kaderabek (2)    
N. Schulz (2) - 
Grillitsch (2) - 
Zuber (3)    
Uth (3)    
Kramaric (1,5)        
Szalai (2)    

Einwechslungen:
64. Nad. Amiri für Zuber
80. Polanski für Kramaric
87. Hack für Uth

Trainer:
Nagelsmann
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Bürki (5)    
Piszczek (3,5) , 
Akanji (3) , 
Schmelzer (4,5)    
C. Pulisic (5) , 
Guerreiro (4,5) - 
Weigl (4) , 
Sahin (4) - 
Schürrle (5)    
Sancho (4) , 
Reus (4)    

Einwechslungen:
75. Kagawa für Schürrle
90. + 4 Weidenfeller für Bürki

Trainer:
Stöger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kramaric (26., Rechtsschuss)
1:1
Reus (58., Rechtsschuss, Guerreiro)
2:1
Szalai (63., Rechtsschuss, Kramaric)
3:1
Kaderabek (73., Rechtsschuss, Bicakcic)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       Borussia Dortmund
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 13 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 499 : 573 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 450 : 513 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 49 : 60 Fehlpässe
 
Passquote 90% : 90% Passquote
 
Ballbesitz 47% : 53% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 5 : 7 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 7 : 4 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 0 Abseits
 
Ecken 2 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
12.05.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
30150 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
tempo- und abwechslungsreich, mit einer allerdings passiven Schlussphase.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
2:3
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 1
herausragend souveräne Leistung, gönnte der Partie viel Spielfluss, fiel nicht auf Faller herein, starke Körpersprache.
Spieler des Spiels:
Andrej Kramaric
Erneut war Andrej Kramaric nicht nur Hoffenheims eiskalter Vollstrecker, sondern der Vorbereiter, Einfädler und Ballschlepper. Schoss das 1:0, bereitete das 2:1 vor, leitete das 3:1 ein.

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